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Frischfeld'sche Kindermärchen FKM II: Züchtigen

Singen Sie dem Herrn ein Loblied oder schreiben Sie ein Gedicht und erfreuen Sie damit das keusche Christenherz.

Moderator: Brettleitung

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Martin Frischfeld
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Frischfeld'sche Kindermärchen FKM II: Züchtigen

Beitragvon Martin Frischfeld » So 7. Jul 2019, 19:40

Sehr geehrte Gemeinde, liebe Kinder des HERRn,

es folgt das FKM II: Züchtigen




Es trug sich zu im späten Herbst
Daß des Buben Heinrichs Podex rötend schmerzt
Die Blätter leuchten rot und gelb im späten Sonnenschimmer
Das Büblein Heiner spielt im Kinderzimmer

Erst liest er brav das gute Buch Zeile um Zeile
Doch das dumme Kind empfindet bald schon Langeweile

Dumm wie ein Esel und frech wie ein Fuchs
Nimmt er die Zwille mit und flüchtet flugs

"Was kann ich nur Böses tun?" fragt er sich leise
Da weiß er :"Nun will ich was anstellen, was sich als lustig erweise!"

Sein helles Kichern lässt das Eichhorn scheuen
Seine Flucht wird der Bube noch bereuen

Durch die krude Tür vom Tischlerschuppen
Sieht er das Mädchen Lisa den Boden schrubben

Soll er ihr einen Stein auf den Hintern braten?
Der Bub will nun nicht länger warten

Der Bub denkt in seiner Bosheit es wäre interessant
Schnell hat er einen spitzen Stein in die Zwille gespannt

Es knarzt und ächzt das Gummi kurz und leis
Dann trifft der Bengel unvermittelt ihren Steiß

Das Mädchen tobt und weint ganz bitterlich
Dem Bub ist dies Theater doch recht hinderlich

Denn es eilt aus dem Hause schon hervor
Der Hausvorstand und packt den Bub am Ohr

"Mädchen, schweig! Zurück zum Boden
Sonst setzt es etwas mit der Groben!"

Es schluchzt noch zwei, drei Mal ganz leise
Dann malt es mit der Bürste wieder Kreise

Der Bub kommt nicht so leicht davon
Denn sein Vater ist sehr streng und fromm

"Geh, schneid mir eine Rute
Und ich passe auf, daß du dich spute!"

Ohje, O Schreck, was jetzt folgt
Das hat der Heiner nicht gewollt

Er bringt eine lange, gute Gerte dem Väterlein
"Bitte, bitte, schlag mir nicht ins Fleische rein!"

Der Vater aber lässt keine Zeit verlieren
Drückt den Bub auf alle Vieren

Das Gertlein singt in der kühlen Luft
Ein Lied von Schmerz, von Ordnung und von Zucht

Dem Bub brennt jeder Hieb gar trefflich ein
Kein Gehilfe des bösen Gehörnten zu sein

Es vergehen nicht mehr als dreißig Sekunden
Bis der geläuterten Heinrich Worte der Reue bekunde

"Es reicht! Es reicht! Ich will es sein, ein Junge brav
Lass nur ab von dieser Straf'!

Und nur noch einige Mal der Papa schlägt
Bis er die Gerte hat weggelegt

Der Heinrich aber spürt den Schmerz nun richtig flammen
Und bricht ganz kurz bewusstlos zusammen

Im Traume leckt ihm der Teufel das Gesicht
Weil seine Tat doch dessen Willen entspricht

Nach dem Erwachen freut er sich, daß man ihn geprügelt hat
Denn nun steigt er sicher nicht zur Hölle hinab
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Re: Frischfeld'sche Kindermärchen KFM II: Züchtigen

Beitragvon Marconiac » Mo 8. Jul 2019, 08:44

Werter Herr Frischfeld,

ein weiteres keusches, toll geschriebenes Gedicht. Vielen Dank für diesen Text!

Herrn Frischfeld ventilierend,
Marconiac
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Zucht bewahren ist der Weg zum Leben;
wer aber Zurechtweisung nicht achtet, geht in die Irre.
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Re: Frischfeld'sche Kindermärchen FKM II: Züchtigen

Beitragvon Martin Frischfeld » Di 9. Jul 2019, 09:20

Werter Herr Marconiac,

vielen Dank für diese kühle Zurückfütterung.

Ich hoffe inständig, daß sich die Kinder von diesen Techsten beeindrucken lassen und die nötigen Züchtigungen als die Liebe wahrnehmen, die sie sind.
Indes gilt es auch, die Mißhandlungen atheistischer Eltern gegenüber ihren armen Kindern zu ächten und die fromme Züchtigung klar von dieser Barberei abzugrenzen.

Einige Ideen für neue FKM sammelnd,
Martin Frischfeld

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Re: Frischfeld'sche Kindermärchen FKM II: Züchtigen

Beitragvon knorkigerJunge » Di 15. Okt 2019, 21:22

werter Herr,

*dass

Hochachtungsvoll, knorkigerJunge

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Re: Frischfeld'sche Kindermärchen FKM II: Züchtigen

Beitragvon Franz-Joseph von Schnabel » Di 15. Okt 2019, 21:51

Komischer Junge,

kann es sein, daß Sie dumm sind?

Vermutend,
Schnabel
Ich bin überzeugt, Bayern und Deutschland wären sicherer, wenn jeder anständige Mann ein Messer in der Tasche haben dürfte und wir würden die Schwerkriminellen einsperren. Das wäre der richtige Weg.
Hubert Aiwanger Landwirt u. stellvertretender Ministerpräsident.

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Re: Frischfeld'sche Kindermärchen FKM II: Züchtigen

Beitragvon Chlodwig » Do 17. Okt 2019, 19:15

Werte Herren,

bezüglich "daß" oder "dass",
hier ein Ausschnitt aus den Brettregeln:

§5 Fragen nach gelöschten Beiträgen und Neueröffnungen verboten!
Es gibt einen Grund dafür, dass gewisse Themen und Beiträge gesperrt oder gelöscht werden. Neuerstellungen der Themen/Beiträge sind verboten!



Hochachtungsvoll,

Chlodwig

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Re: Frischfeld'sche Kindermärchen FKM II: Züchtigen

Beitragvon Franz-Joseph von Schnabel » Do 17. Okt 2019, 20:32

Fräulein Chlodehilde,

hätten Sie sich bemüht, im Brett die vorhandenen Beiträge zu lesen, statt hier altklug zu salbadern, wäre Ihnen nicht entgangen, daß hier sowohl die redliche Rechtschreibung, als auch die sogenannte "Neue Rechtschreibung" zulässig sind.

Schließlich soll auch dem juvenilen Nachwuchs die Möglichkeit der Beteiligung gegeben werden.

Freundlich hinweisend,
Schnabel
Ich bin überzeugt, Bayern und Deutschland wären sicherer, wenn jeder anständige Mann ein Messer in der Tasche haben dürfte und wir würden die Schwerkriminellen einsperren. Das wäre der richtige Weg.
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Re: Frischfeld'sche Kindermärchen FKM II: Züchtigen

Beitragvon Chlodwig » Do 17. Okt 2019, 21:54

Werter Herr von Schnabel,

Sie meinten sicher >>sogenannte "Neue Rechtschreibung"<<
und nicht >>sogenannten "Neue Rechtschreibung"<<.

Übrigens: Es wäre nicht schlecht, wenn sich die
Forumsleitung entschließt, die automatische
Korrekturfunktion abzuschalten, falls dieses möglich ist.



Mit freundlichen Grüßen

Chlodwig


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