2 Tage und 1 Stunde seit der letzten Verbannung eines Taugenichts.

Kirche in Not

Singen Sie dem Herrn ein Loblied oder schreiben Sie ein Gedicht und erfreuen Sie damit das keusche Christenherz.

Moderator: Brettleitung

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Dr. Waldemar Drechsler
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Kirche in Not

Beitragvon Dr. Waldemar Drechsler » Di 3. Apr 2018, 11:17

Hochgeehrte Damen und Herren!

Wir alle wissen, dass die Kirche finanzielle Sorgen hat und sich ohne grosszügige Spenden ihrer zahlreichen Schäfchen kaum über Wasser halten könnte. Viele Bischöfe fristen ein Dasein in bitterster Armut, müssen bei Mercedes-Benz die E-Klasse statt der üblichen S-Klasse ordern und von nahezu lächerlichen Grundbesoldungen von gerade einmal neuntausend Doppelmark leben, ein einfacher Pfarrer muss sogar mit nur knapp vier- bis fünftausend auskommen. Ich selbst wurde unmittelbar Zeuge dieses Elends, als sich der Pfarrer meiner Heimatgemeinde nach dem Gottesdienste an mich wandte und mir die brenzlige Lage der Kirche, die mir in diesem erschreckenden Ausmasse noch gar nicht bewusst war, schilderte. So fehle es an Geld für die Neuevangelisierung, die Wiedererrichtung zerstörter Gotteshäuser, die Renovierung der Kirchen sowie redliche Neubauten, die Hilfe für die verfolgten Christenmenschen in aller Welt oder die Verteilung von Bibeln in fernen Gebieten wie auch hierzulande. Unsere Kirche ist in herzzerreissender Not, wessenthalben sich meine Wenigkeit als guter Christ zu einem Spendenaufruf verpflichtet fühlt, Potztausend! :kreuz2:

Bild

IBAN: DE63 7509 0300 0002 1520 02

BIC: GENODEF1M05

LIGA Bank München


(Mehr Informationen unter: http://www.kirche-in-not.de)

Wenn Sie bereits all Ihre Habseligkeiten gespendet haben oder im Laufe des Tages noch den Gang zum Pfandleihhaus antreten oder alternativ Ihre Besitztümer bei der elektronischen Bucht (unredl. "ebay") hochladen werden, können Sie nun schon immerhin mit einem Gebete dem Priester Ihres Vertrauens helfen.

O Jesus,
unser grosser Hohepriester,
höre mein demütiges Gebet,
für Deinen Priester (Name einfügen).
Gib ihm einen tiefen Glauben,
eine strahlende und feste Hoffnung
und eine brennende Liebe,
die im Laufe seines priesterlichen Lebens
immer weiter wachsen mögen.
In seiner Einsamkeit tröste ihn,
in seinen Sorgen stärke ihn,
in seinen Enttäuschungen weise ihn darauf hin,
dass es das Leid ist, durch das die Seele gereinigt wird,
und zeige ihm, dass er gebraucht wird von der Kirche,
dass er gebraucht wird von den Seelen,
dass er gebraucht wird für das Werk der Erlösung.
O liebende Mutter Maria, Mutter der Priester,
nimm Dir Deinen Sohn zu Herzen,
der Dir durch seine Priesterweihe nahe ist und durch die Kraft,
die er empfangen hat, um das Werk Christi fortzuführen in einer
Welt, die ihn so sehr braucht.
Sei sein Trost, sei seine Freude, sei seine Stärke,
und hilf ihm vor allem, das Ideal der Gott geweihten
Ehelosigkeit zu leben und zu verteidigen.
Amen.


von Johann Joseph Kardinal Droschkenbeere (unredl. "John Joseph Cardinal Carberry") (1904-1998)
Erzbischof von Sankt Ludwig (unredl. "St. Louis") in den VSA

Ein Überweisungsformular ausfüllend,
Dr. Waldemar Drechsler
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H DettmannKaiphas DottermuschMartin BergerDr. Benjamin M. Hübner
Der Kluge tut alles mit Überlegung, der Tor verbreitet nur Dummheit. (Sprüche 13,16)

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Re: Kirche in Not

Beitragvon Martin Frischfeld » Di 3. Apr 2018, 19:01

Werter Dr. Drechsler,

eine Kirche darf nicht in Not sein. Soeben strich ich Kleidung, Duschgel und Hygieneartikel aus dem Haushaltsbudget in der Rubrik "Unterhaltskosten Weib".
Kleidung kann geflickt werden, der kalte Bach ist ein töftes Bad und wie das Weib seine unreinen Tage hinter sich bringt ist mir freilich Wurst.

Für den HERRn entbehrend,
Martin Frischfeld

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Re: Kirche in Not

Beitragvon Dr. Benjamin M. Hübner » Mi 4. Apr 2018, 17:22

Werte Herren,

Ich zeige mich tief ergriffen von dem Elend, daß vor unser aller Augen in einigen der wohlhabensten Ländern der Erdscheibe um sich greift. Wo bleiben die Tafel und das Schiff des goldenen Vlies' (unredl. "Argo", heute oft falsch als "Arge" transkribiert), wenn es um die Nöte der Bedürftigsten geht? :kreuz3:
Anbei eines meiner Gedichte, um diesen Missstand anzuprangern und für die gute Sache des Spendens zu werben:

Kirche in Not

Ist die heilige Mutter Kirche in Not,
dies Glauben und Redlichkeit bedroht,
die Ziffern der Bilanz in höllischem Rot!

Doch ein Spendenaufruf eilt um das Erdenrund,
Güte und gute Sitten sind der Grund,
darum ist die christliche Denkweise gesund.

In Limburg und Sankt Ludwig atmet man auf,
bald hat der Klerus Geld zuhauf,
dies erleichtert Manchem auch den Titelkauf.

Drum verpfändet eure Habe in der Anschnurbucht,
sodaß die Goldlawie rollt mit himmlischer Wucht.


Überlegend, als Honorarprofessor tätig zu werden, um die Einnahmen der Kirche zu spenden,
Dr. Benjamin M. Hübner
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Martin FrischfeldMartin BergerDr. Waldemar DrechslerFranz-Joseph von SchnabelH Dettmann
"In jeden Topf passt ein Teckel."
Ying Tao Wong, Meisterkoch


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