0 Tage und 13 Stunden seit der letzten Verbannung eines Taugenichts.

Der Wind

Singen Sie dem Herrn ein Loblied oder schreiben Sie ein Gedicht und erfreuen Sie damit das keusche Christenherz.

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Andreas Kreuzer
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Der Wind

Beitragvon Andreas Kreuzer » So 25. Feb 2018, 15:34

Werte Gemeinde,
ohne Zweifel sind Sie alle etwas entwöhnt, was hochkarätige Lyrik betrifft.
Und da werfe ich auch den ersten Stein auf mich, da ich es letztendlich bin,
der im Rahmen seiner frommen und redlichen Tätigkeit im Nachbarbrett GOTTEs
Wort verbreitet und daher nicht oft hier schreibe.
Hier nun für alle ein Gedicht, zu welchem mich ein Mitglied der BJ inspiriert hat:

"Der Wind

Jeder Tag vergeht im Einerlei,
man lebt nur in den Tag hinein.
Sind die Gedanken nun noch frei?
Sind sie mein?

Wen soll ich fragen, wenn nicht den Herrn,
an den ich Zweifel obwohl ich ohne Halt gefangen?
in meinem Gefängnis sehe ich keinen Stern,
und muss ich um die Zukunft bangen?

Doch schreite ich hinaus aufs Feld,
dann werde ich empfangen.
Hier geht es nicht um Macht und Geld,
der Wind berührt nun meine Wangen.

Und oftmals peitscht er mein Gesicht,
nass und kalt drischt er auf mich ein.
Zerstört meine Seele und mein Herz zerbricht.
Nein!

Der Wind streichelt mir auch sanft durchs Haar,
und warm umschmeichelt er meine Haut.
Und der Blick nach oben ist schlicht wunderbar,
wer hat mein Leben mir geklaut?

Der Wind kennt die Antwort,
und er weiß, wer ich bin:
Ich lebe! Der Wind und ich. Was gibt es schöneres als den Wind des Lebens?"

Ihr A. Kreuzer
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Re: Der Wind

Beitragvon Antrophos » So 25. Feb 2018, 15:42

Werter Andreas Kreuzer,
welch begnadeter Dichter Sie sind! Das Gedicht ist ein wahres Meisterwerk, kaum zu übertreffen!
Meine Mütze vor Ihnen ziehend,
Eduard Anthropos

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Re: Der Wind

Beitragvon Walter Gruber senior » So 25. Feb 2018, 16:13

Geschätzter Herr Kreuzer,

auch bei uns ist es oftmals windig. Von daher bin ich mit dem Inhalt Ihres Gedichts bestens vertraut.

Die Dichtkunst würdigend,
Walter Gruber
Auch ist es mit dem Himmelreich wie mit einem Kaufmann, der schöne Perlen suchte. Als er eine besonders wertvolle Perle fand, verkaufte er alles, was er besaß, und kaufte sie. (Matthäus 13, 45-46)

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Re: Der Wind

Beitragvon Edmund » So 25. Feb 2018, 20:17

Begnadeter Herr Kreuzer,

ich danke Ihnen für dieses wunderbare Stück Lyrik an einem töften Sonntag Abend.
Beim lesen ging mir das Herz auf, und ich verspürte eine Gänsehaut.

In Anerkennung,
Edmund Küster
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Re: Der Wind

Beitragvon Martin Berger » So 25. Feb 2018, 21:08

Werter Herr Kreuzer,

Sie waren lange Zeit nicht mehr in diesem Brett zugegen. Umso erfreulicher ist es, daß Sie sich mit einem derart fulminanten Meisterwerk zurückmelden. Sapperlot, welch ein Prachtstück der Dichtkunst! :kreuz1:

Hellauf begeistert,
Martin Berger
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