0 Tage und 4 Stunden seit der letzten Verbannung eines Taugenichts.

Über das Leid

Singen Sie dem Herrn ein Loblied oder schreiben Sie ein Gedicht und erfreuen Sie damit das keusche Christenherz.

Moderator: Brettleitung

Martin Frischfeld
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Über das Leid

Beitragvon Martin Frischfeld » Mi 27. Sep 2017, 09:07

Ob Cholera oder Diphtherie,
Ob Pocken oder Hysterie,
Der Mensch eilt gleich zur Drogerie!
Schmeißt sich Pill' um Pill' ins Maul
Ist er nicht des Denkens faul?
Denn jeder gute Christ der weiß:
Unser Leid ist des HERRen Schweiß!
Der HERR macht alles Leid der Welt,
So wie es ihm gerad' gefällt.
Drum schmerze!, quäle!, leide!,
Was der HERR dir hier bescheide!

:kreuz2:

Balsam für die Seele spendend,
Martin Frischfeld
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Re: Über das Leid

Beitragvon Dr. Benjamin M. Hübner » Mi 27. Sep 2017, 12:57

Sehr geehrter Herr Frischfeld,

die von Ihnen dargebrachte Kritik an der so genannten Schulmedizin hat mir sehr gut gefallen. Und mehr noch, bietet Ihr Gedicht dem Christen Trost in diesen ketzerisch-naturwissenschaftlichen Zeiten.

Sich geisselnd,
Dr. Benjamin M. Hübner
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Re: Über das Leid

Beitragvon Martin Berger » Mi 27. Sep 2017, 13:15

Herr Frischfeld,

ein sehr töftes Gedicht entsprang da Ihrer Feder. Davon ausgehend, daß Sie Cholera und nicht Chrolera meinten, habe ich das überflüssige "r" aus dem Wort entfernt.

Im Leid unserem Erlöser nahe,
Martin Berger
Die beste Impfung ist der Glaube an den HERRn. :kreuz1:

Schalten Sie hier.
:kreuz1:

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Re: Über das Leid

Beitragvon Martin Frischfeld » Mi 27. Sep 2017, 13:19

Werter Herr Berger,

Sie haben das richtig gesehen. Herzlichen Dank für Ihre Korrektur.

Zehn Mal das Wort Cholera abschreibend,
Martin Frischfeld

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Re: Über das Leid

Beitragvon Walter Gruber senior » Mi 27. Sep 2017, 22:30

Sehr geehrter Herr Frischfeld,

wie Sie ganz richtig festgestellt haben, wird das Leid uns vom HERRN selbst auferlegt. Mögliche Gründe dafür lassen sich im Buche Hiob nachlesen. Es ist also nicht an uns, das Leiden zu lindern, sondern es zu akzeptieren, wie es etwa die brave Ordensfrau Mutter Teresa in Kalkutta vorgelebt hat: Nicht unsere Aufgabe ist es, die Sterbenden zu heilen, oder ihre Schmerzen zu lindern. Wir sollen sie vielmehr in ihrem Leid begleiten, auf dass es uns eine Mahnung sei, wie ja auch Ihr Gedicht!

Mit freundlichem Gruß,
Walter G.
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Auch ist es mit dem Himmelreich wie mit einem Kaufmann, der schöne Perlen suchte. Als er eine besonders wertvolle Perle fand, verkaufte er alles, was er besaß, und kaufte sie. (Matthäus 13, 45-46)


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