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Goethes Faust auf den Tisch - Ein Schmähgedicht

Singen Sie dem Herrn ein Loblied oder schreiben Sie ein Gedicht und erfreuen Sie damit das keusche Christenherz.

Moderator: Brettleitung

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Count Bahamut
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Goethes Faust auf den Tisch - Ein Schmähgedicht

Beitragvon Count Bahamut » Mi 18. Jan 2017, 17:34

Deutsche Sprache, keusche Worte,
sollte der gute Christ verwenden,
da klopft der Faust an des Hörers Pforte,
doch jener weiß sie nur zu schänden.

Glaubt zu wissen, dieser Volksverhetzer,
durch den Teufel zu erlangen,
was sie nicht sehen, diese Ketzer,
der Satan selbst lenkt sein Verlangen.

Das schändliche Bild, welches Goethe erschafft,
jenes von Bösem und Unzucht handelt,
zweifelt an des HERRn starker Kraft,
und Seite um Seite weiter verschandelt.

Pfui! - sag ich, zu diesem Buche,
Goethe gleicht wohl einem Satanist,
durch ihn entsteht jenes Pech und Fluche,
der Leibhaftige, der Mensch geworden ist.

Werte Gemeinde,
es erschien mir angebracht den Faust eindringlichst zu untersuchen und satanistischen Falsch-Interpretationen den Garaus zu machen. Um den Leser besser zu erreichen, entschied ich mich jenes als Gedicht nieder zu schreiben, welches ich hier mit Ihnen teilen möchte, verehrte Brüder und Schwestern.
Als Kenner der biblischen Listeratur, der Bibel selbst, war es für mich kein Problem, jene, teils unterschwelligen, Tücken und Frechheiten gegenüber Gott ausfindlich und unschädlich zu machen.
Durch dieses hab ich Seitenanzahl meiner eigenen Auflage von Goethes Faust auf unter ein Dutzend eingeschränkt.
In Kürze werden Sie darüber im Forum des Prangers eine detaillierte Zusammenfassung finden.
Ich hoffe, ich habe Ihr Interesee und Scharfsinn an diesem Teufelswerk geweckt und erfreue mich an geistreichen Beiträgen zur Diskussion.

Den Zensurstift nachfüllend,
Count Bahamut
Wer nicht mit mir ist, der ist wider mich; und wer nicht mit mir sammelt, der zerstreut.
~ Matthäus 12:30

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Re: Goethes Faust auf den Tisch - Ein Schmähgedicht

Beitragvon Aldred von Guntia » Do 19. Jan 2017, 12:22

Werter Herr Bahamut,

Auch wenn ich Ihre Bemühungen zur Bekehrung nur begrüßen kann, so muss ich Ihnen in diesem Falle leider widersprechen? Haben Sie dieses Werk denn zur Gänze gelesen? Ist es denn nicht so, dass der töfte Herr Goethe uns nur aufzeigen will, was es bedeutet sich mit dem Allmächtigen einzulassen?
Faust, der dem Teufel verfallen ist, will sich doch am Ende dieser unseeligen Geschichte wieder GOTT zuwenden und wird doch in den Schlund der Hölle hinabgerissen. Ein Fingerzeig, dass man sich gar nicht erst vom HERRen abwenden darf!

Herr Goethe geht also der selben Tätigkeit nach wie Sie, Herr Bahamut. Oder irre ich mich?

Fragend und Herrn Goethe ventilierend

Aldred von Guntia

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Count Bahamut
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Re: Goethes Faust auf den Tisch - Ein Schmähgedicht

Beitragvon Count Bahamut » Do 19. Jan 2017, 15:15

Werter Herr von Gutina,
zunächst möchte ich Ihnen für ihre Bereicherung und Anerkennung vielmals danken. Auch ihre Kritik habe ich mehr sehr zu Herzen gennommen und meinen Standpunkt erneut überdacht.
Selbstverständlich haben Sie Recht. Herr Goethe hat wohl überaus redliche Absichten gehabt, indem er aufzeigt, welches Unheil jenen bevorsteht, die sich mit dem Leibhaftigen einlassen. Darüber hinaus zeigt Goethe eine töfte Verwendung der deutschen Sprache. Tatsächlich sind die wenigen Seiten, die in meiner Ausgabe von Goethes Faust verblieben sind, jene, die sich mit Fausti Rückkehr zum HERRn befassen.
Dennoch glaube ich, dass von dem Werke Faust eine Gefahr für jene ausgeht, welche Goethes Nachricht nicht recht zu deuten wissen. Denn es kann nun wirklich nicht geleugnet werden, dass vor Allem in den Kapiteln "Walpurgisnacht" und "Auerbachs Keller in Leipzig" Unzucht im hohen Maße betrieben wird. Viele der jungen Knaben, welche das Buch lesen, könnten von jenen satanistischen Handlungen gar beeinflusst werden und selbst versuchen, ähnlich dem Faust, einen Pakt mit Dämonen oder dem Teufel selbst einzugehen.
Haben sie dies bedacht?
Ich werde, wie bereits angekündigt, in baldiger Zeit einen Eintrag am Pranger über Goethes Faust verfassen, um guten Christen den richtigen Umgang mit dem Buche und ihren Sprössen nahelegen, um sicherzugehen, dass die löbliche Nachricht nicht missverstanden wird. Ich danke Ihnen für das Erweitern meines Horizontes.
Faust ein weiteres Mal überdenkend,
Count Bahamut
Wer nicht mit mir ist, der ist wider mich; und wer nicht mit mir sammelt, der zerstreut.
~ Matthäus 12:30


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