0 Tage und 22 Stunden seit der letzten Verbannung eines Taugenichts.

Weihnachtszeit, oh Rohrstockzeit

Singen Sie dem Herrn ein Loblied oder schreiben Sie ein Gedicht und erfreuen Sie damit das keusche Christenherz.

Moderator: Brettleitung

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Kunibert Wuerfelthal
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Weihnachtszeit, oh Rohrstockzeit

Beitragvon Kunibert Wuerfelthal » Di 29. Nov 2016, 10:48

Der Tisch gedeckt,
Der Baum geschmückt,
Die Gans am gestr'gen Tag verreckt,
Und bekommt die Füllung hereingedrückt.

Am Tischlein sitzen,
Die Äuglein Blitzen,
die Familie samt Kind und Katz,
Der Sohn, der Fratz,
vergisst den Satz,
den wichtigsten des Abendmahls.

Zugleich den Rohrstock vorgeholt,
Kräftig ihm den Po versohlt,
Schreit er laut der Züchtigung,
Des GOTTes laut Bestätigung.
Brüderlein fleht mich zum Innehalten,
Lass ich auch bei ihm nicht Gnade walten,
Sogleich auch ihn verprügelt,
So weit, dass er bald kübelt.

Der Züchtigung aus voller Furcht,
Das Weibe aus der Küche lurcht,
Doch auch sie wird nicht verschont,
Wird sie mit Schlägen hart belohnt,
Für das knorke Abendmahl.

Die Frau, das Kind,
und dessen Bruder,
vor Schmerzen nun am Boden sind,
so wird aus ihnen ja kein Luder.

Selbstloser Akt aus Nächstenliebe,
Waren meine harten Hiebe.
Zufrieden ob der getanen Tat,
Steht der Rohrstock fürs nächst' Jahr parat.

In Erinnerung an das letzte Weihnachtsfest,
Kunibert Wuerfeklhal

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ragnarlotbrock
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Re: Weihnachtszeit, oh Rohrstockzeit

Beitragvon ragnarlotbrock » Di 29. Nov 2016, 11:02

Hochgeehrter Herr Wuerfelthal

Ihr knorkes lyrisches Talent hat mich zu Tränen gerührt.
Wieviel Rohrstockschläge empfehlen Sie?

Emotional aufgewühlt,
R. Lotbrock
"Die Frau ist ein Mißgriff der Natur... mit ihrem Feuchtigkeits-Überschuß und ihrer Untertemperatur...eine Art verstümmelter, verfehlter, mißlungener Mann...die volle Verwirklichung der menschlichen Art ist nur der Mann."
Thomas von Aquin, Kirchenlehrer

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Kunibert Wuerfelthal
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Re: Weihnachtszeit, oh Rohrstockzeit

Beitragvon Kunibert Wuerfelthal » Di 29. Nov 2016, 12:51

Werter Herr Lotbrock,

eine pauschale Anzahl an Schlägen ist meiner Meinung nach nicht festlegbar. Zum einen da jeder Mann eine andere Schlagtechnik besitzt, zum anderen muss man auch auf die Härte der Tat Rücksicht nehmen. Hat der Bub unbegründet ein Weib geschlagen, so langen meist 5-10 feste Hiebe, als Präventivzüchtigung, falls er noch vorhabe einen Mannen zu schlagen. Bei schweren vergehen, wie zum Beispiel das Vergessen des Amens nach dem Vater unser, sollte der Rücken bis zum Aufreissen versohlt werden, damit die Sünde ihn verlassen und der Geist GOTTes wieder in ihn eindringen kann.

Die Prothese für meinen Sohn als Geschenk einpackend,
Kunibert Wuerfelthal

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Hans Wildgans
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Re: Weihnachtszeit, oh Rohrstockzeit

Beitragvon Hans Wildgans » Di 29. Nov 2016, 16:33

Werter Wuerfelthal,

Potztausend, Ihr Gedicht hat mich wahrlich zu Tränen gerührt und glauben SIe mir: Ich bin kein Mann der Tränen.


In der katholischen Schule hat uns der Lehrer des Rohrstockunterrichts immer geraten: "Schlag lieber zu viel, als zu wenig. Eure Weiber und Kinder werden es euch im Himmelsreich danken".

Christliche Lyrik rezitierend,

Ihr Hans Wildgans
21 Ich hasse ja, HERR, die dich hassen, und es verdrießt mich an ihnen, daß sie sich wider dich setzen. 22 Ich hasse sie im rechten Ernst; sie sind mir zu Feinden geworden. Ps 139,19-22


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