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Eulenhaupt

Singen Sie dem Herrn ein Loblied oder schreiben Sie ein Gedicht und erfreuen Sie damit das keusche Christenherz.

Moderator: Brettleitung

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Dr Frank Steiermark
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Eulenhaupt

Beitragvon Dr Frank Steiermark » So 18. Okt 2015, 13:10

Sehr geehrte Gemeinde,
auch ich wage mich nun erstmals an die christliche Lyrik.

Der Christ ihn nicht zu leugnen glaubt,
der Keusche mit dem Eulenhaupt.
So nah die Zucht, so fern der Trieb,
Gott ist es, dem er sich verschrieb.

Die Unzucht meidend bis zum Tag,
an dem er sich vermehren mag.
Würgend und mit voller Reue
blickt er zurück, wo er sie zeugte.

Zwar ekelt er sich heute noch,
doch ist er froh, liebt seinen Spross.
Finster wie er sei, der Rückblick,
trotz allem er sie gerne züchtigt.

In des keuschen Christen Herzen,
die Eule singt gewiss am stärksten.
Vertreibt das Böse und die Lust,
an Gott nur du dich wenden musst.

Dr Frank Steiermark.

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Benedict XVII
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Re: Eulenhaupt

Beitragvon Benedict XVII » So 18. Okt 2015, 14:15

Werter Herr Dr. Steiermark,

ich fasse mich kurz:
Ihnen ist ein Meisterwerk der christlichen Lyrik gelungen.

Zutiefst bewegt

Benedict XVII
"Tatsächlich haben Frauen noch nie etwas gedacht oder gemacht, womit zu beschäftigen sich lohnt." (Jan Hein Donner, niederländischer Schachmeister)
"Es ist dem Menschen gut, daß er kein Weib berühre." (1.Korinther 7:1)

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Walter Gruber senior
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Re: Eulenhaupt

Beitragvon Walter Gruber senior » Mi 21. Okt 2015, 19:02

Werter Herr Dr. Steiermark,

besonders haben mich an Ihrem Gedicht die eigenwilligen Endreime, sowie die tiefsinnige Symbolik begeistert.

Mit lyrischem Gruß,
Gruber sen.
Auch ist es mit dem Himmelreich wie mit einem Kaufmann, der schöne Perlen suchte. Als er eine besonders wertvolle Perle fand, verkaufte er alles, was er besaß, und kaufte sie. (Matthäus 13, 45-46)

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Glaubensvorbild
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Re: Eulenhaupt

Beitragvon Glaubensvorbild » So 25. Okt 2015, 19:34

So weit ich erkennen kann, ist der Name "Goethe" für die deutsche Literatur nun hochgradig entbehrlich. Weiter so.
Nur durch Druck wird Kohle zum Diamanten.
Wer aber den Seestern liebt, der hasst den HErrn.


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