0 Tage und 15 Stunden seit der letzten Verbannung eines Taugenichts.

Redlicher Umgang mit Homoperversen

Singen Sie dem Herrn ein Loblied oder schreiben Sie ein Gedicht und erfreuen Sie damit das keusche Christenherz.
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Ralph Rabenstein
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Redlicher Umgang mit Homoperversen

Beitrag von Ralph Rabenstein »

Liebe Anschnurgemeinde,

erneut verleihte der HERR mir ein Übermaß an Einfallsreichtum! So verfügte ich über die notwendigen geistigen Kapazitäten, um dieses Gedicht über Homosechsuelle und wie ein redlicher Christ mit Ihnen umzugehen hat, zu verfassen. Und an was für einem Tag könnte dies passender sein, als am heiligsten aller Tage - dem Sonntag?
Über förderliche Zurückfütterungen von Ihnen freue ich mich!

Sind Sie homosechsuell,
Wandern Sie aus – und zwar schnell!
In Deutschland wird dies nicht toleriert,
Bleiben Sie hier, werden Sie inhaftiert!

Entschließen Sie sich dennoch, zu bleiben,
Werden wir Sie selbst vertreiben.
Denn im Knast, da denken schon alle:
Verliert er die Seife, sitzt er in der Falle.

So sehr uns dieses Verhalten missfällt,
Es gibt nichts anderes auf der Welt,
Wo Sie hinkönnten, die Homosechsuellen,
Außer in Ihre Einzelzellen.

Eine Notlösung gäbe es allemal,
Doch ist sie in Deutschland illegal.
Früher hätte es keinen gestört,
Doch heute wären alle empört.
Wir sprechen natürlich von der Todesstrafe,
Die damals erlaubt war, für schwarze Schafe.

Nun lasst uns beten, zu Gott, dem HERRn,
Auf dass Homosperverse sich nicht weiter vermehrn
So lasset uns hoffen, dass Gott Sie bekehrt,
Doch selbst, wenn nicht, wird er weiterverehrt!
Dann liegt es eben in unsern Händen,
Zu handeln, dass Sie unsern Ruf nicht schänden.

Wie wir dies tun, das weiß ich noch nicht,
Jedoch finden wir's raus, im nächsten Gedicht.

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Ragnar Lotbrock
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Re: Redlicher Umgang mit Homoperversen

Beitrag von Ragnar Lotbrock »

Herr Rabenstein!

Dieses Gedicht hat einen sehr aggressiven Unterton, welchen ich da vernehme. Es hört sich fast so an, dass Sie es präferieren würden, wenn Homoperverse zwangsdeportiert, oder wahlweise getötet werden, als eben jene verlorene Seelen zu retten.

Hören Sie auf, Ihre Energie in solch zweitklassigen Gedichten zu stecken, sondern helfen Sie, Homokranke zu heilen. Christlichen Studien zufolge reichen dafür im Schnitt schon 120-200 Rohrstockhiebe.

Heilung statt Genozid bevorzugend,
Ragnar Lotbrock

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Ralph Rabenstein
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Re: Redlicher Umgang mit Homoperversen

Beitrag von Ralph Rabenstein »

Werter Herr Lotbrock,

vielen Dank für Ihre ehrliche Zurückfütterung! Tatsächlich nutze ich diesen "aggressiven Unterton", wie Sie ihn beschreiben, lediglich als ein Stilmittel, um das Gedicht dramtischer zu gestalten. Es wäre doch eine kolossale Verschwendung, all diese kranken Menschen umzubringen, wenn man Sie stattdessen zu redlichen Christen bekehren könnte. Da haben Sie schon Recht mit Ihrer Ansicht, dass man Ihnen doch eher helfen sollte. Gegen Zwangsdeportierung spricht hingegen schon weniger. Wenn wir Sie beispielsweise nach Italien - dem Land des Vatikans - abschieben, haben Sie durch den dort ansässigen Papst ohnehin viel töftere Bedingungen für die Befreiung Ihrer Seelen.
Ihre Kritik annehmend werde ich diese auf mein zweites Gedicht über Homosechsuelle übertragen, Sie können also gespannt sein!

Inspiriert

Ralph Rabenstein

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Martin Frischfeld
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Re: Redlicher Umgang mit Homoperversen

Beitrag von Martin Frischfeld »

Werter Herr Rabenstein,

ein handwerklich einigermaßen solides Erstlingswerk legen Sie da vor.

Jedoch muß ich Herrn Lotbrock zustimmen, daß Ihrem Gedicht die nötige Nächstenliebe fehlt. Homosechsuelle begehen keine weltlichen Verbrechen (mehr), daher sollte man von der Verhängung weltlicher Sanktionen strikt absehen. Als Christ ist man aufgerufen, auf homofalsche Männer korrigierend einzuwirken, indem man sie von der Falschheit ihres Tuns überzeugt.

Zurückfütternd,
Martin Frischfeld

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Ralph Rabenstein
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Re: Redlicher Umgang mit Homoperversen

Beitrag von Ralph Rabenstein »

Verehrter Herr Frischfeld,

zunächst möchte ich mich für Ihre Zurückfütterung bedanken. Zwar ist dies nicht mein erstes lyrisches Werk auf diesem Brett, dennoch erquickt es mich, dass es bei Ihnen einigermaßen Anklang zu finden vermochte.
Wichtig zu erwähnen ist noch, dass Sie alle unbesorgt sein können! Die Lösung des Problems steht ja noch immer offen! Selbstverständlich ist die Fortsetzung des Gedichts, die dem Christentum mehr zusagen wird, bereits in Arbeit.

Zuversichtlich

Ralph Rabenstein

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Ralph Rabenstein
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Re: Redlicher Umgang mit Homoperversen II

Beitrag von Ralph Rabenstein »

Werte Herren, werter Rest der Gemeinde,

das gespannte Warten auf die langersehnte Fortsetzung meines Gedichts über Homosechsuelle hat nun ein Ende! Hiermit präsentiere ich Ihnen:
Die Heilung der Homopeversen! Ich bin mir sicher, in so manchem Vers werden Sie Ihre eigene Kritik bzw. Vorschläge, die Sie unter dem ersten Teil meines Gedichts postulierten, wiedererkennen.
Möge der HERR mit Ihnen sein! Amen.

Homosechsuelle sind eine Gefahr.
Das dachten Sie, doch es ist nicht wahr!
Es ist noch möglich, Sie zu bekehren,
Sodass Sie letztendlich Gott verehren!

Dafür benötigt es sehr viel Fleiß,
Doch jeder Fleiß hat seinen Preis.
Zunächst müssen Sie Ihren Fehler erkennen,
Und aufhören, vor dem Rohrstock wegzurennen.

Sie müssen die Züchtigung lieben lernen,
Sonst wird es Sie von Gott immer weiter entfernen.
Nur 200 Schläge und Sie sind befreit,
Und werden in den Glauben eingeweiht.

Zunächst müssen Sie die Bibel studieren,
Erst dann kann der HERR Sie akzeptieren.
Schmutzige Gedanken lassen Sie los,
Denn Sie erkennen, der HERR ist groß!

Sie scheren sich nicht mehr um der Männer Gesäße.
Sondern finden durchs Christentum redliche Späße.
Zum Beispiel das Werfen von Weihwasserbomben,
Auf Schänder von christlichen Katakomben.
Die Wurfbibel ist ein auch recht beliebtes Mittel,
Denn Sie zeigt sogar Wirkung bei mehr als zwei Drittel,
Von den Leuten, auf die man Sie schmeißt,
Denn Sie finden letzten Endes zum Heiligen Geist.

So lasset uns beten, für Homoperverse,
Auf dass Sie die Bibel lesen – und all ihre Verse.
Denn nur dann kann man Sie Christen nennen,
Die sich redlich zum Glauben bekennen.
Der Grund dafür liegt in der Novellierung,
Ihrer unredlichen sechsuellen Orientierung.
All dies wird resultieren im Überschuss,
An redlichen Christen, geliebt von Jesus.

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Opa Rauschebart
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Re: Redlicher Umgang mit Homoperversen

Beitrag von Opa Rauschebart »

Herr Rabenstein,

ich habe mir erlaubt die Fortsetzung Ihres Gedichts in den ursprünglichen Faden zu packen.
Bitte vermeiden Sie überflüssiges Erzeugen neuer Fäden. Die Fortsetzung Ihres Gedichts paßt hervorragend zu dem ersten Teil und kann in einem Faden zusammengefaßt sein.
Des Weiteren habe ich einen Abstandsfehler in der letzten Zeile verbessert.

Unterstützend

Opa Rauschebart
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Ralph Rabenstein
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Re: Redlicher Umgang mit Homoperversen

Beitrag von Ralph Rabenstein »

Herr Rauschebart,

vielen Dank für Ihre Unterstützung! Vor allem der Abstandsfehler in der letzten Zeile war mir ein Dorn im Auge, den ich nicht eigenhändig entfernen konnte. So hoffe ich trotz allem, dass die Gemeindemitglieder hierdurch ebenso auf die Fortsetzung des Gedichts aufmerksam werden.

Liebäugelnd

Ralph Rabenstein

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Opa Rauschebart
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Re: Redlicher Umgang mit Homoperversen

Beitrag von Opa Rauschebart »

Herr Rabenstein,

gerne habe ich die "Schönheitskorrektur" an Ihrem redlichen Gedicht durchgeführt. Es gefällt mir persönlich recht gut, wobei ich zugeben muß, daß ich bedauerlicherweise keine ausgeprägt lyrische Ader, wie beispielsweise unser Silbendrechsler Herr Frischfeld, habe.
Sein Urteil zu Ihren Gedichten sollte da wesentlich aussagekräftiger sein.

Den Nutzern des Brettes ist es nicht erlaubt, Ihre Artikel nachträglich zu bearbeiten. Diese erzieherische Maßnahme dient unter anderem dazu, daß der Nutzer so gezwungen ist, seine Beiträge vor dem Absenden sorgsam auf Flüchtigkeitsfehler zu überprüfen, um sich nicht der Lächerlichkeit preiszugeben.
Wenn Sie sich über Jahre hier bewähren und sich als redlicher Christ zeigen, kann die Administranz beschließen, Ihnen Korrekturrechte zuzuweisen.


Mit Wohlwollen erläuternd

Opa Rauschebart
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Ralph Rabenstein
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Re: Redlicher Umgang mit Homoperversen

Beitrag von Ralph Rabenstein »

Herr Rauschebart,

trotz Ihrer unausgeprägten lyrischen Ader bin ich überaus erfreut, dass Ihnen mein Gedicht konveniert. Tatsächlich erfordert es auch nicht viel Ahnung von Lyrik, um sich eine Meinung zu einem solchen Werk zu bilden.
Natürlich bin ich dennoch bereits äußerst gespannt auf Herrn Frischfelds Kundgabe hierzu.
Was die Regelung bezüglich der Bearbeitung angeht, muss ich sogar zugeben, dass ich dafür Verständnis aufbringen kann. Von vornherein einen fehlerfreien Beitrag abzuliefern macht stets einen töfteren Eindruck, als wenn man ihn im Nachhinein noch korrigiert.

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Martin Frischfeld
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Re: Redlicher Umgang mit Homoperversen

Beitrag von Martin Frischfeld »

Werter Herr Rabenstein,

sehr schön. Eine erfreuliche Wendung, die Sie da genommen haben. Auch handwerklich müssen Sie sich nicht verstecken, auch wenn Sie natürlich noch einiges an Übung benötigen!

Da bekomme ich direkt Lust, die eigene Feder ins Tintenfass zu tauchen.

Womöglich werde ich demnächst ein neues Thema lyrisch aufgreifen.

Über neue Gedichte sinnierend,
Martin Frischfeld

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Ralph Rabenstein
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Re: Redlicher Umgang mit Homoperversen

Beitrag von Ralph Rabenstein »

Werter Herr Frischfeld,

herzlichen Dank für Ihre positive Zurückfütterung! Vor allem unter Anbetracht der Tatsache, dass Sie mein vorheriges Werk "nur" einigermaßen solide fanden, ist dies ein großer Fortschritt für mich, der mit Sicherheit eine überaus wichtige Rolle für meine zukünftige Karriere als Dichter spielen wird.
Abgesehen davon möchte ich nachträglich um Verzeihung bitten, da ich in meinem letzten Beitrag den Abschiedsgruß vergaß.

Ihnen gutes Gelingen und viel Spaß beim Dichten und Denken wünschend

Ralph Rabenstein

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Kurat Orium
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Re: Redlicher Umgang mit Homoperversen

Beitrag von Kurat Orium »

Sehr geehrter Herr Ralph,

wenngleich mir Ihr feines Gedicht gefallen hat, möchte ich Sie beim nächsten großen Wurf bitten, zwischen "Sie" (Anrede) und "sie" (Personalpronomen) zu unterscheiden. In der von Ihnen gewählten Form spricht das Gedicht homoperverse Bibelignoranten direkt an, welche dann auch im fünften Absatz auf andere Leute geworfen werden. Mir deucht, das war nicht im Sinne des Verfassers.

GOTT zur Ehr',

K.O.

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Ralph Rabenstein
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Re: Redlicher Umgang mit Homoperversen

Beitrag von Ralph Rabenstein »

Werter Herr Orium,

zunächst einmal erfreut es mich, dass mein Gedicht auch bei Ihnen Anklang finden konnte. Für Ihre Hinweisung auf meinen grammatikalischen Fehler möchte ich Ihnen herzlich danken - da habe ich tatsächlich etwas übersehen! Natürlich war in der fünften Strophe mit "Sie" eigentlich "sie", die Wurfbibel, gemeint.

Missverständnisse immer gerne aufklärend

Ralph Rabenstein

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Walter Gruber senior
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Re: Redlicher Umgang mit Homoperversen

Beitrag von Walter Gruber senior »

Werter Herr Rabenstein,

auch mir haben Ihre beiden Gedichte tadellos gefallen. Freilich kann es keine Lösung sein, die Homosechsuellen durch die Todesstrafe auszurotten. Es ist nämlich notwendig, die Sünder zur Einsicht zu bringen, damit sie vielleicht gerettet werden können. Indem wir den Homosechsuellen helfen, helfen wir uns selbst, da der HERR uns dies wohlwollend anrechnen wird, wenn wir dereinst vor seinem Richterstuhle stehen werden!

Einen schönen Sonntag wünscht
Gruber sen.
Auch ist es mit dem Himmelreich wie mit einem Kaufmann, der schöne Perlen suchte. Als er eine besonders wertvolle Perle fand, verkaufte er alles, was er besaß, und kaufte sie. (Matthäus 13, 45-46)

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