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Mehr Feiertage durch den Katholizismus

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Nathan Freundt
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Mehr Feiertage durch den Katholizismus

Beitragvon Nathan Freundt » Mo 18. Nov 2013, 23:58

Werte Gemeinde,

ich frage mich grade, ob der Katholizismus eher auf Arbeitnehmerseite steht, währenddessen der Protestantismus eher die Rechte der Arbeitgeber vertritt, schließlich haben überwiegend katholische deutsche Bundesländer deutlich mehr gesetzliche Feiertage, als protestantische.
Trotzdem ist die Wirtschaftskraft in Bundesländern wie Bayern oder Baden-Würtemberg deutlich stärker, als in Mecklenburg-Vorpommern oder Schleswig-Holstein.
Woran mag das nur liegen?

Sollte die Anzahl der Feiertage nicht bei der Religionsauswahl viel stärker berücksichtigt werden?
Und könnten Katholiken bei ihren Missionierungen dieses Argument nicht viel stärker in den Vordergrund rücken, um so noch erfolgreicher verlorene Seelen vor dem ewigen Schwefelsee zu bewahren?

http://www.br.de/nachrichten/mariae-him ... g-100.html
Thüngen: Ein Katholik macht den Feiertag
Freuen darf sich wohl die Gemeinde Thüngen im Landkreis Main-Spessart: Bei der Volkszählung 1987 war die Bevölkerungsmehrheit evangelisch. Die Erhebung 2011 hat dann allerdings ergeben, dass mittlerweile genau 590 zu 589 und damit ein katholischer Bürger mehr in der Gemeinde leben. Pfarrer Reiner Apel sieht dem zusätzlichen Feiertag allerdings gelassen entgegen: "Manche freuen sich vielleicht über einen arbeitsfreien Tag, ich sehe da keine großen Auswirkungen. Der Feiertag ist mir als solcher ein bisschen fremd, aber es spricht nichts dagegen, ihn zu feiern." Neben der Gemeinde Thüngen könnte Maria Himmelfahrt ab dem nächsten Jahr auch in Gochsheim, (Lkr. Schweinfurt), Geiselwind (Lkr. Kitzinge), Sulzdorf an der Lederhecke (Lkr. Rhön-Grabfeld) und Maßbach (Bad Kissingen) gefeiert werden.

http://www.welt.de/regionales/muenchen/ ... ichen.html
Zu wenig Katholiken - Feiertag wird gestrichen
Bayern hat die meisten Feiertage in Deutschland. Doch nach der Zensus-Auswertung soll Mariä Himmelfahrt in drei Gemeinden entfallen - denn dort leben nicht mehr genügend Katholiken.

Drei Gemeinden in Bayern feiern dieses Jahr zum letzten Mal Mariä Himmelfahrt als gesetzlichen Feiertag – im kommenden Jahr ist der 15. August ein ganz normaler Werktag für sie. Sieben Kommunen im Freistaat dagegen dürfen sich im kommenden Jahr über einen zusätzlichen freien Tag freuen.

Der Grund: Beim Zensus 2011 haben sich in diesen Gemeinden Verschiebungen bei der Religionszugehörigkeit ergeben, wie eine Sprecherin des Landesamts für Statistik und Datenverarbeitung mitteilte.

Ein gesetzlicher Feiertag ist Mariä Himmelfahrt nur in den rund 1700 Städten und Gemeinden mit überwiegend katholischer Bevölkerung, vor allem in Ober- und Niederbayern, aber auch in der Oberpfalz, in Schwaben und Unterfranken. In evangelisch geprägten Gegenden wie rund um Nürnberg wird normal gearbeitet, und die Geschäfte haben geöffnet.

Weniger Katholiken durch Zuzug

Beispiel Speichersdorf im Landkreis Bayreuth. Im kommenden Jahr ist der 15. August ein normaler Werktag.

"Es war absehbar, dass die Feiertagsregelung bei uns kippt", sagt Bürgermeister Manfred Porsch. In den vergangenen Jahren habe die Kommune einen großen Zuzug von Spätaussiedlern aus der ehemaligen Sowjetunion verzeichnet; das seien überwiegend evangelische Christen gewesen.

Gerade die Katholiken in den Ortsteilen der Gemeinde bedauerten diese Entwicklung, da ihnen dieses Fest sehr wichtig sei, sagt Porsch. "Aber die Regelung ist nun einmal so in Bayern."

Gleiches gilt für Baiersdorf nahe Erlangen und für Memmingerberg im Landkreis Unterallgäu. Auch hier fällt der Feiertag im nächsten Jahr aus, weil es dort inzwischen mehr Protestanten als Katholiken gibt.

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Re: Mehr Feiertage durch den Katholizismus

Beitragvon Franz-Joseph von Schnabel » Di 19. Nov 2013, 07:47

Geschätzter Herr Freundt,
vielen Dank für Ihre redliche Recherche. Es betrübt mich zutiefst, zu lesen, daß es selbst in unserem keuschen Königreich Bayern Regionen geben soll, in welchen gottloses Lumpengesindel haust.
Im Sinne einer löblichen Wirtschaftsförderung wäre es wohl angebracht, daß alle Menschen, deren christliche Gesinnung nicht durch ein Dokument des hochwürdigen Gemeindepfarrers glaubhaft bestätigt wurde, an Samstagen, sowie Sonn- und Feiertagen arbeiten. Wozu sollten sich jene Unholde ihren Pflichten entziehen, wenn selbige ohnehin keinem knorken Gottesdienst beiwohnen?
Blühenden Landschaften entgegensehend,
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Re: Mehr Feiertage durch den Katholizismus

Beitragvon Wilhelm Spiesser » Di 19. Nov 2013, 22:17

Herr Freundt,
Sie Witzbold! Es gibt doch kein Bundesland namens "Mecklenburg-Vorpommern".
Ihren Scherz für gelungen befindend,
W. Spiesser

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Re: Mehr Feiertage durch den Katholizismus

Beitragvon Nathan Freundt » Di 19. Nov 2013, 23:35

Herr Spiesser,

folgendes Bibelzitat fällt mir spontan zu Ihnen ein:
Jakobus - Kapitel 1

Der Christ in der Anfechtung

2 Meine lieben Brüder, achtet es für eitel Freude, wenn ihr in mancherlei Anfechtungen geratet, 3 und wisset, daß euer Glaube, wenn er rechtschaffen ist, Geduld wirkt. 4 Die Geduld aber soll festbleiben bis ans Ende, auf daß ihr seid vollkommen und ganz und keinen Mangel habet.
5 So aber jemand unter euch Weisheit mangelt, der bitte Gott, der da gibt einfältig jedermann und rücket's niemand auf, so wird sie ihm gegeben werden. ... 7 Solcher Mensch denke nicht, daß er etwas von dem HERRN empfangen werde.

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Re: Mehr Feiertage durch den Katholizismus

Beitragvon Franz-Joseph von Schnabel » Di 19. Nov 2013, 23:43

Nathan Freundt hat geschrieben:Ermüdet
Nathan Freundt


Werter Herr Freundt,
auch ich werde mein Abendgebet sprechen.
Eine gesegnete Nachtruhe wünschend,
Schnabel
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Re: Mehr Feiertage durch den Katholizismus

Beitragvon Franz-Joseph von Schnabel » Mi 15. Aug 2018, 22:25

Werte Herren,

ich hoffe Sie hatten einen ebenso erbaulichen, andächtigen und knorken Feiertag Mariäe Himmelfahrt wie ich.

Das Nachtgebet sprechend,
Schnabel
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