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Geschwindigkeitsbegrenzung

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Martin Berger
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Re: Geschwindigkeitsbegrenzung

Beitragvon Martin Berger » Fr 16. Jun 2017, 20:30

Werter Herr Schnabel,

sinnvollerweise sollte man eine auf das Alter des Lenkers abgestimmte Toleranz einführen, sodaß junge Temposünder deutlich strenger bestraft werden als redliche Rentner wie Sie. Denkbar wäre auch, das Lebensalter direkt an die erlaubte Geschwindigkeit zu koppeln. Macht ein 18-jähriger Lump den Führerschein, darf er höchstens 18 Stundenkilometer schnell fahren und dies freilich ohne jedwede Toleranz. Hingegen sind einem töften Rentner im Alter von 80 Jahren keusche 80 Stundenkilometer erlaubt. Letzterem wird außerdem eine Toleranz von 25 Prozent gewährt, sodaß flotte 100 Stundenkilometer erreicht werden dürfen.

Mein Vorschlag:

0-39 Jahre: Alter = erlaubte Geschwindigkeit OHNE jedwede Toleranz
40-59 Jahre: Alter = erlaubte Geschwindigkeit + 10 Prozent Toleranz
60-79 Jahre: Alter = erlaubte Geschwindigkeit + 15 Prozent Toleranz
80-99 Jahre: Alter = erlaubte Geschwindigkeit + 25 Prozent Toleranz
100-119 Jahre: Alter = erlaubte Geschwindigkeit + 40 Prozent Toleranz
120-140 Jahre: Alter = erlaubte Geschwindigkeit + 50 Prozent Toleranz


Da man, je älter man wird, umso vernünftiger wird, halte ich die Kopplung der Geschwindigkeit an das Alter des Fahrers für die vernünftigste Lösung. Wer nur Flausen im Kopf hat, Drogen nimmt und Amokfahrten plant, also praktisch jeder Verkehrsteilnehmer zwischen 6 und 40 Jahren, wird so in die Schranken gewiesen.

Auch könnte man die Strafen direkt an das Ausmaß der Geschwindigkeitsübertretung koppeln. Fährt ein juveniler 18-jähriger Depp 21 statt der ihm erlaubten 18 Stundenkilometer, ist die Differenz zugleich die Anzahl der Jahre, die er ins Gefängnis wandert. In diesem Beispielfall warten auf den Verkehrssünder drei Jahre schwerer Kerker. Da mit steigendem Alter die Fähigkeit zunimmt, ein Fahrzeug auch bei höheren Geschwindigkeiten sicher zu lenken, kann aber einem Alter von 70 Jahren von einer Gefängnisstrafe abgesehen werden. Eine Ermahnung und ein erhobener Zeigefinger sollte in solchen Fällen ausreichend sein.

Es wäre, im Folge eines Wahlerfolges der ARA, gerne Verkehrsminister,
Martin Berger
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Re: Geschwindigkeitsbegrenzung

Beitragvon Dr. Waldemar Drechsler » Sa 17. Jun 2017, 11:24

Höchstgeehrter Herr Berger!

Ihr hervorschimmernder Machthunger irritierte mich beim Studium der Ihrigen letzten Zeilen vorerst, obgleich dieser für österreichische Politiker auf bundesdeutschem Gebiete in der Geschichte allzeit bezeichnend war. Ein Ressort im Kabinett sollte Ihnen dennoch anfänglich genügen, Potztausend. Bedenken Sie bitte stets, dass meine Wenigkeit - ähnlich wie andere Regierungsmitglieder der ARA - einige Lenze Vorsprung zu der Ihren aufweist, womit Sie als einer der Jüngsten der Minister stetsfort an Macht gewinnen würden, wenn uns das Zeitliche segnet. Nur Geduld, junger Mann! :kreuz2:

Martin Berger hat geschrieben:Ernährungs- und Landwirtschaftsminister: Herr Martin Berger (meine Wenigkeit)
Aufgaben: Unter Verbotstellung von Veganismus und Vegetarismus, Subventionserhöhung für löbliche Bauern, Erlaß eines Verkaufverbots für Nutella, Klebstoff, Oreokekse und andere Drogen, Verbot der Erzeugung von homoverseuchter Milch, etc.

Innen- und Verkehrsminister: Herr Dr. Waldemar Drechsler
Aufgaben: Pflege besonderer Kontakte (Josephus Blatter, Kim Jong-Un, Ulrich Hoeneß, etc.), Verwaltung von finanziellen Zuwendungen, allgemeine diplomatische Aufgaben in Dienste des HERRn, Reduktion der Höchstgeschwindigkeit auf deutschen Straßen auf maximal 30 Kilometer pro Stunde, Ersetzung der gegenwärtigen Polizeibeamten durch kompetentere, etc.

viewtopic.php?f=2&t=705&p=118463#p118463

Den Startschuss parteiinterner Machtkämpfe witternd,
Dr. Waldemar Drechsler
Der Kluge tut alles mit Überlegung, der Tor verbreitet nur Dummheit. (Sprüche 13,16)

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Re: Geschwindigkeitsbegrenzung

Beitragvon Martin Berger » Sa 17. Jun 2017, 12:11

Werter Herr Dr. Drechsler,

ein junger Mann wird ja einmal träumen dürfen. Auch schrieb ich nur, daß ich gerne Verkehrsminister wäre, nicht jedoch, daß ich Ihnen den Posten streitig machen will. Letztendlich ist es auch nicht entscheidend, wer den Willen GOTTes umsetzt, sondern, daß es getan wird. Wenn es nicht zu unverschämt ist, würde ich Sie jedoch ersuchen, daß Sie testamentarisch verfügen, daß jener Posten im Falle Ihres hoffentlich nie eintretenden Todes an mich fällt.

Möge der HERR Sie segnen und beschützen! :kreuz1:

Zurechtgestutzt,
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