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Hartz-IV verstößt gegen Gottes Willen!

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Zacharias Z
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Re: Hartz-IV verstößt gegen Gottes Willen!

Beitragvon Zacharias Z » Mo 12. Aug 2013, 09:14

Werte Herren

Sozialhilfe gibt es nicht ohne Grund. Würde man alle Sozialleistungen streichen würden die
Armen anfangen zu stehlen und zu plündern. Dem könnte man nur entgegenwirken indem
die Polizei aufgerüstet wird. Mehr Polizisten kosten aber auch mehr Geld.
Also kann man das Geld auch gleich den Armen geben.

Ihr Zacharias Zapfenstreich
Nimm als ein vortrefflicher Soldat Christi Jesu teil am Erleiden von Ungemach. Kein Mensch, der als Soldat dient, verwickelt sich in die Geschäfte des Lebens, damit er das Wohlgefallen dessen erlange, der ihn als Soldat angeworben hat.

2. Timotheus 2:3-4

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Martin Berger
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Re: Hartz-IV verstößt gegen Gottes Willen!

Beitragvon Martin Berger » Mo 12. Aug 2013, 11:13

Herr Zacharias,

können Sie mich nicht verstehen oder wollen Sie mich nicht verstehen? Menschen, die unschuldig in Not geraten sind, sollte man natürlich helfen. Aber nicht dem faulen, arbeitsscheuem Gesindel! Es ist nicht einzusehen, warum einem gesunden Menschen, der jedwede Arbeit verrichten könnte, dies aber aufgrund seiner Faulheit nicht tut und nicht will, Hilfe angeboten werden soll. Letztendlich tut man damit der Gesellschaft ebensowenig einen Gefallen wie dem Faulen. Der Faule kann und will sich nicht selbst erhalten und wird stets auf fremde Hilfe angewiesen sein, obwohl er gesund und arbeitsfähig ist. Er lädt jede Mühe von sich ab und lädt sie anderen Menschen auf. Andere müssen arbeiten, damit der Faulpelz ein Dach über dem Kopf hat und sein täglich Brot bekommt.

Was so ein Faulpelz bekommen sollte, und zwar jeden Tag, ist eine Tracht Prügel mit dem Rohrstock. Redliche Rentner, die mit dem Rohrstock umzugehen wissen, gibt es ja genug. Mit dem Stock und ein paar züchtigen Bibelsprüchen wird auch der Faulste ar­beit­sam; eine Aufstockung der Polizei, die natürlich mit Kosten verbunden wäre, würde sich also erübrigen. Es muß natürlich für Rechtssicherheit gesorgt werden, sodaß die Rentner straffrei zum Rohrstock greifen dürfen. Diesbezüglich gibt es leider noch großen Nachholbedarf. Würde man dies alles umsetzen, würde es schon bald keine vier Millionen Arbeitslose mehr geben, sondern im Idealfall höchstens vier.

Erklärend,
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Re: Hartz-IV verstößt gegen Gottes Willen!

Beitragvon Sergio Vercetti » Mo 12. Aug 2013, 19:23

Werte Gemeinde,

Ich finde, daß dies ein zweischneidiges Schwert ist.
Einerseits wird es immer Sozialschmarotzer geben, die die Sozialhilfe missbrauchen, andererseits gibt es Menschen, die ohne eigenes Mitwirken in Not geraten sind und ebenjene Sozialhilfe brauchen.

Mit Letzteren mitfühlend,
Sergio Vercetti

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Re: Hartz-IV verstößt gegen Gottes Willen!

Beitragvon Franz-Joseph von Schnabel » Mo 12. Aug 2013, 19:28

Herr Verzettelt,
für wahrhaft Bedürfige gibt es die knorke Armensuppe der löblichen Kapuziner.
Aber braucht ein Mensch, der nichts arbeitet, unnützen Tand, wie ein Farbfernsehgerät?
Derlei hält ihn nur von redlicher Suche nach einer Anstellung ab.
Sozial denkend,
Schnabel
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Re: Hartz-IV verstößt gegen Gottes Willen!

Beitragvon F Bleibtreu » Mo 12. Aug 2013, 21:43

Werte Herren.

Statt Hartz-IV und Sozialhilfe sollte es Rabattmarken für Lebensmittel sowie freie Auswahl beim durchsuchen der Altkleidersäcke geben. Damit wäre das Existenzminimum gesichert.

Doch wie schon in der Bibel steht, lebt der Mensch nicht vom Brot allein. Sinnvolle Beschäftigungen für alle müssen her, damit sich diese armen Menschen nicht überflüssig fühlen. Deshalb sollte es zur Pflicht werden, von Montag bis Samstag 12 Stunden täglich ehrenamtlich in kirchlichen Einrichtungen auszuhelfen, zum Beispiel als Laubfeger auf den Friedhöfen, Putzkräfte für die Kirchenstühle et cetera, jeder eben nach seinen Möglichkeiten.
Ganz besonders Begabte könnten gar mit den Pfarrern auf Missionierungen in die Wildnisse gehen, ihnen die Koffer tragen, Kreuze aus Baumstämmen schnitzen, heidnische Wilde mit den Rohrstöcken zusammentreiben und dergleichen mehr.

Vorschlagend,
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Re: Hartz-IV verstößt gegen Gottes Willen!

Beitragvon Martin Berger » Di 13. Aug 2013, 08:58

Werter Herr Bleibtreu,

welch herrliche Idee. Wenn die einstmals Faulen mit dem Pfarrer unterwegs sind, erkennen womöglich manche Handwerksmeister deren Tüchtigkeit und bieten ihnen eine feste Anstellung an. Wahrscheinlich könnten so mehr Menschen an Firmen vermittelt werden, als es die "Bundesagentur für Arbeit" (auch als Arbeitsamt bekannt) je könnte. Diese kümmert sich nämlich nicht wirklich darum, daß Arbeitslose eine Arbeitsstelle finden, sondern unterstützt vorwiegend arbeitsscheue Faulpelze, die an akuter Tachinose "leiden".

Begeistert,
Martin Berger
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Re: Hartz-IV verstößt gegen Gottes Willen!

Beitragvon Der Einsiedler » Di 13. Aug 2013, 09:32

Geschätzter Herr Berger,

dieses faule Gesindel von HartzIV-Empfängern ist zu solch verantwortungsvollen Tätigkeiten nicht zu gebrauchen.
Sie sind nicht belastbar. Haben Sie doch meist massives Übergewicht, weil Sie in Saus und Braus leben. Die Tische der staatlich alimentierten biegen sich ob der Last der Speisen durch. So liegen die Faulpelze auf dem Sofa und stopfen die fetthaltige Nahrung dort in sich hinein. Meist bewegen sich diese armseligen Gestalten nur mehrmals täglich zur Tür, weil der Essenslieferant geklingelt und die dringend benötigten Zigaretten sowie Alkohol gebracht hat.

Verachtend auf die am Tropf der Gesellschaft hängenden blickend

Der Einsiedler
Wohlan, macht auch ihr das Maß eurer Väter voll!
Ihr Schlangen, ihr Otternbrut!
Wie wollt ihr der höllischen Verdammnis entrinnen?

Mt 23,29-33

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Re: Hartz-IV verstößt gegen Gottes Willen!

Beitragvon Martin Berger » Di 13. Aug 2013, 10:08

Werter Herr Mörz,

freilich muß das arbeitsscheue Pack erst wieder an Arbeit gewöhnt werden. Momentan wäre dafür eine gute Zeit, da der Herbst naht und bei den Bauern vielerorts die Obsternte ansteht. In absehbarer Zeit will auch das Laub weggefegt werden und dann dauert es auch nicht mehr lange, bis der erste Schnee fällt. Das sind alles Arbeiten, die auch ein ungeübter Arbeiter erledigen kann. Redliche Rentner, die zwar nicht mehr auf die Leiter klettern können, aber den Rohrstock noch kraftvoll schwingen können, würden sich als Aufsichtspersonen bestens eignen.

Ich erinnere mich an einen Tag in meiner Kindheit, ich war knapp fünf Jahre alt, an dem ich meinem Vater nicht bei der Obsternte helfen wollte, wofür ich mich noch heute abgrundtief schäme. Mein Vater war weder böse auf mich noch züchtigte er mich mit seinem Rohrstock, aber er brachte mir bei, daß jemand, der nichts arbeitet, auch nichts zu essen bekommt. Er berief sich dabei auf die Bibel:
Der Faulpelz kommt um vor Begier und bleibt hungrig; aber der Fleißige ißt sich satt.

Sprüche 13,4

Nachdem mein Vater, meine Mutter, meine drei Brüder, die Knechte und die Mägde mit der Arbeit fertig waren, feierten sie ein Erntedankfest. Nur ich bekam nichts zu essen, weil ich der Einzige war, der nicht mitgeholfen hat. Damit ich meine Lektion lerne, band mich mein Vater an einen Baum, von dem aus ich aus der Ferne sehen konnte, wie sie aßen, feierten und dem HERRn für die gute Ernte dankten. Schlimmer noch als der knurrende Magen war nur die Schande der Faulheit, die über mich gekommen war. Ich lernte meine Lektion und war fortan nie wieder ein fauler Bub. Ganz im Gegenteil: Ich gehörte schon bald zu den Fleißigsten, um meinen Vater stolz zu machen und um dem HERRn zu gefallen.

Geschichten aus der Kindheit erzählend,
Martin Berger
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Re: Hartz-IV verstößt gegen Gottes Willen!

Beitragvon Nathan Freundt » Di 13. Aug 2013, 11:23

Werte Herren,

Ich bin eben auf eine Seite gestoßen, die zwar auch manche der Zitate des werten Herrn Berger enthält, diese aber auf sehr leicht verständliche Weise noch einmal erklärt, was ich angesichts der Tatsache, dass man Hartz-IV-Empfängern alles ohnehin mehrmals erklären muss, damit diese etwas verstehen und sie zudem extrem begriffsstutzig sind, ganz hilfreich finde und deshalb hier zitieren werde.
Zudem erhoffe ich mir dadurch, dass diese praktische Bibelseite verstärkt eingesetzt wird, wenn Christen nicht weiter wissen und hilfreichen Rat benötigen:

http://www.bibleinfo.com/de/topics/faulheit

Faulheit

Anhaltende Faulheit sollte nicht unterstützt werden. Die Bibel sagt in 2. Thessalonicher 3, 11-12: „Denn wir hören, daß einige unter euch unordentlich leben und nichts arbeiten, sondern unnütze Dinge treiben. Solchen aber gebieten wir und ermahnen sie in dem Herrn Jesus Christus, daß sie still ihrer Arbeit nachgehen und ihr eigenes Brot essen.“

Der Lebensstil des Christen sollte durch rechtschaffene Arbeit gekennzeichnet sein. Die Bibel sagt in 2. Timotheus 2, 15: „Bemühe dich darum, dich vor Gott zu erweisen als einen rechtschaffenen und untadeligen Arbeiter, der das Wort der Wahrheit recht austeilt.“

Faule Menschen sind keine erfolgreichen Menschen. Die Bibel sagt in Sprüche 10, 4-5: „Lässige Hand macht arm; aber der Fleißigen Hand macht reich. Wer im Sommer sammelt, ist ein kluger Sohn; aber wer in der Ernte schläft, macht seinen Eltern Schande.“

Faule Menschen haben kein gutes Urteilsvermögen. Die Bibel sagt in Sprüche 26, 13-16: „Der Faule spricht: ‚Es ist ein Löwe auf dem Wege, ein Löwe auf den Gassen‘. Ein Fauler wendet sich im Bett wie die Tür in der Angel. Der Faule steckt seine Hand in die Schüssel, und es wird ihm sauer, daß er sie zum Munde bringe. Ein Fauler dünkt sich weiser als sieben, die da wissen, verständig zu antworten.“

Hier ist eine ernste Ermahnung von der Ameise. Die Bibel sagt in Sprüche 6, 6-11: „Geh hin zur Ameise, du Fauler, sieh an ihr Tun und lerne von ihr! Wenn sie auch keinen Fürsten noch Hauptmann noch Herrn hat, so bereitet sie doch ihr Brot im Sommer und sammelt ihre Speise in der Ernte. Wie lange liegst du, Fauler! Wann willst du aufstehen von deinem Schlaf? Ja, schlafe noch ein wenig, schlummre ein wenig, schlage die Hände ineinander ein wenig, daß du schläfst, so wird dich die Armut übereilen wie ein Räuber und der Mangel wie ein gewappneter Mann.“


Langsam sollten selbst bibeluntreuen Nichtchristen die klare Botschaft der Bibel verstehen und ich hoffe inständig hier niemals mehr von Halb- oder vollkommen Ungebildeten lesen zu müssen, die Bibel würde Sozialleistungen unterstützen!

Wiederholend
Nathan Freundt
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Frank-Walter ListMartin BergerG Schmidt
Lukas - Kapitel 19, 26
Ich sage euch aber: Wer da hat, dem wird gegeben werden; von dem aber, der nicht hat, wird auch das genommen werden, was er hat.

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Re: Hartz-IV verstößt gegen Gottes Willen!

Beitragvon Nathan Freundt » Di 13. Aug 2013, 11:36

Werte Herren,

noch eine interessante Ergänzung:
Bitte lesen Sie selbst nach, wie der HERR ganz ausdrücklich von uns verlangt zu arbeiten!

http://www.bibelkommentare.de/index.php ... rt_id=4143

...
Gottes Auftrag

Gott hat dem Menschen den Auftrag gegeben, zu arbeiten. In 1. Mose 1,28 lesen wir: „Und Gott segnete sie, und Gott sprach zu ihnen: Seid fruchtbar und mehrt euch und füllt die Erde und macht sie euch untertan; und herrscht über die Fische des Meeres und über die Vögel des Himmels und über alle Tiere, die sich auf der Erde regen!“ Darüber hinaus „nahm Gott der HERR den Menschen und setzte ihn in den Garten Eden, ihn zu bebauen und ihn zu bewahren“ (1. Mo 2,15).

Gott gab dem Menschen also schon vor dem Sündenfall den Auftrag, zu arbeiten. Dieser Auftrag ist zugleich ein Geschenk an den Menschen, denn Arbeiten ist ein Segen. Denn alles das, was Gott uns Menschen als Auftrag gegeben hat, ist zu unserem Nutzen. Gott hat bei allem, was Er anordnet, den Segen des Menschen im Auge.

Menschen sind nicht zum Müßiggang geschaffen. Daher hat Gott dem Menschen offenbar diese Arbeitsaufträge gegeben. Wir haben bereits gesehen, dass Arbeit vor dem Sündenfall noch nicht mit Mühe verbunden war. Dennoch handelte es sich um „Arbeit“ in Sinn von bezahlter Arbeit, denn Adam bekam Lohn für seine Arbeit: Nahrung. Im engeren Sinn betrachtet bekam Adam diese Nahrung natürlich auch ohne diese Tätigkeit. Und doch ist es interessant, dass sowohl in 1. Mose 1,28 als auch in 1. Mose 2,15 auf den jeweiligen Auftrag Gottes, sich die übrigen Geschöpfe untertan zu machen bzw. den Garten zu bebauen, der Segen Gottes kommt: Nahrung.

Der Sündenfall änderte nichts an dem Auftrag zu arbeiten. Aber er machte ihn zu einem Gebot mit körperlichen Folgen: „Im Schweiß deines Angesichts wirst du dein Brot essen, bis du zurückkehrst zur Erde“ (1. Mo 3,19). Diese Strafe Gottes bedeutet nichts anderes, als dass Gott Adam den Auftrag erteilte, weiter zu arbeiten. Doch von jetzt an würde diese Tätigkeit mit Mühsal und Schweiß verbunden sein.

Unter Gesetz wiederholt Gott den Auftrag, dass die Menschen arbeiten sollen. In 2. Mose 20,9 lesen wir: „Sechs Tage sollst du arbeiten und all dein Werk tun.“ Daraus erkennen wir, dass Gott seinen Auftrag, dass der Mensch arbeiten soll, nicht widerrufen hat, übrigens auch später nicht.

Dieser Vers ist nicht zuletzt deshalb von Interesse, weil im Grundtext (im Hebräischen) die Worte für „Werk“ und „Bote“ (Engel, Prophet) miteinander verwandt sind. Gott sendet seine Boten, die Engel, damit sie für Ihn tätig sind. Auch für uns Menschen hat Er – neben vielem anderen – eine Botschaft: sein Werk, das geschaffene Universum samt aller Lebewesen, auch der Menschen (vgl. 1. Mo 2,2.3). Es ist eine Erinnerung daran, dass Er der Schöpfer ist und dass wir selbst von diesem Schöpfer gemacht worden sind. Somit sind wir in allem, was wir tun, Ihm verantwortlich.

Dass der Mensch arbeitet, ja arbeiten muss, ist zudem eine Botschaft an den Menschen: Es erinnert ihn durch die dafür nötige Anstrengung daran, dass er ein Sünder ist. Denn ohne Sünde gäbe es diesen „Schweiß“ und diese „Mühsal“ nicht.

Das alles unterstreicht, dass Arbeit von Gott so gewollt und für uns Menschen wirklich ein Segen ist. Andererseits vermitteln wir unseren Mitmenschen durch das, was wir tun und wie wir es tun, ebenfalls eine Botschaft. Sie können an der Art und Weise unseres Arbeitens lesen, was wir denken. In jedem Fall wird unsere Lebenseinstellung in unserer Arbeitsausführung ein Stück weit sichtbar.

Belehrungen im Neuen Testament

Auch im Neuen Testament lesen wir davon, dass der Mensch arbeiten soll. Dies wird ausdrücklich Christen gesagt, damit diese nicht auf falsche Gedanken kommen. Der Glaube und die Erwartung des baldigen Wiederkommens Jesu Christi berechtigen niemand, seine Arbeit an den Nagel zu hängen. Sehr früh brachten Christen falsche Lehren unter die Gläubigen. Sie versuchten offenbar, die Thessalonicher vom Arbeiten abzuhalten. Anscheinend waren die Griechen und Mazedonier in der damaligen Zeit überhaupt sehr arbeitsscheu (vgl. Tit 1,12)1. Paulus musste sich den Korinthern daher selbst als Vorbild im Blick auf fleißige Arbeit nennen (vgl. 1. Kor 4,12).

Auch die Kreter werden als „faule Bäuche“ bezeichnet (Tit 1,12). Und in Athen brachten die Männer ihre Zeit mit nichts anderem zu, als zu reden und zu diskutieren (Apg 17,21). Daher schreibt der Apostel Paulus: „Wir ermahnen euch aber, Brüder, reichlicher zuzunehmen und euch zu beeifern, still zu sein und eure eigenen Geschäfte zu tun und mit euren eigenen Händen zu arbeiten, so wie wir euch geboten haben“ (1. Thes 4,10.11). Wenn die Aufforderung, zu arbeiten, den Christen zur Zeit des Apostels Paulus galt und im Wort Gottes niedergelegt worden ist, dann kann man mit Recht sagen: Auch heute gilt noch immer dieses Gebot, zu arbeiten.

Teilweise war es in der damaligen Zeit üblich, sich auf den Straßen aufzuhalten, zum Beispiel, um zu schwätzen (Apg 17,21; Tit 1,12). Diese Gewohnheiten sollten aber schon die ersten Christen ablegen.

Warnung vor unordentlichem Lebenswandel

So gilt bis heute der Auftrag Gottes, dass Menschen arbeiten sollen. Doch was ist mit solchen, die nicht arbeiten, obwohl sie es könnten? Die Heilige Schrift belehrt uns darüber: „Denn wir hören, dass einige unter euch unordentlich wandeln, indem sie nichts arbeiten, sondern fremde Dinge treiben“ (2. Thes 3,11). Gott ist kein Gott der Unordnung, sondern des Friedens (1. Kor 14,33). Daher lesen wir im Brief an die Thessalonicher: „Wir gebieten euch aber, Brüder, im Namen des Herrn Jesus Christus, dass ihr euch zurückzieht von jedem Bruder, der unordentlich wandelt und nicht nach der Überlieferung, die er von uns empfangen hat“ (2. Thes 3,6).

Paulus hatte die Thessalonicher bereits während seines kurzen Aufenthalts von vermutlich nicht viel mehr als drei Wochen über diesen wichtigen Punkt belehrt (vgl. V. 10). Ein Christ sollte ordentlich leben und daher einer (geregelten) Arbeit nachgehen. Ein unordentlicher Lebenswandel dagegen steht im Widerspruch zum christlichen Bekenntnis.

Nun mag man einwenden, dass es Christen gibt, denen es finanziell so gut geht, dass sie nicht zu arbeiten brauchen, um für ihren Lebensunterhalt aufkommen zu können. Das ist aber im Blick auf einen „ordentlichen Lebenswandel“ nicht das Kriterium. Gott will, wie wir gesehen haben, dass Männer arbeiten, unabhängig von ihren finanziellen Verhältnissen. Wenn Er einem Christen Vermögen anvertraut hat, ist er allerdings dafür verantwortlich, dieses als guter Verwalter für die Interessen Gottes zu verwenden (vgl. 1. Kor 7,31).

Für den eigenen Lebensunterhalt sorgen

Wir haben nicht nur den Auftrag Gottes, zu arbeiten. Gott fordert uns dazu auf, für unseren eigenen Lebensunterhalt zu sorgen. Um das zu untermauern, wenden wir uns erneut den Thessalonicherbriefen zu, die für unsere Thematik einen reichen Schatz an Belehrungen darstellen. In 2. Thessalonicher 3,12 lesen wir: „Solchen aber gebieten wir und ermahnen sie in dem Herrn Jesus Christus, dass sie, in der Stille arbeitend, ihr eigenes Brot essen.“

Paulus spricht in diesem Vers von einem Mann, der vermutlich durch falsche Belehrungen und alte Gewohnheiten („Wenn jemand nicht arbeiten will, so soll er auch nicht essen“, 2. Thes 3,10) zum Schluss gekommen war, er müsse nicht mehr arbeiten. Dieser Überzeugung widerspricht der Apostel mit deutlichen Worten und ermahnt diesen Menschen, sich erneut um eine Arbeitsstelle zu bemühen. Wir sollen uns nicht von anderen Menschen abhängig machen, sondern selbst für unseren Lebensunterhalt aufkommen. Wir sollen, soviel an uns ist, dafür sorgen, dass wir selbst in der Lage sind, unser Leben zu bestreiten.

Es mag in unserer Gesellschaft Menschen geben, die sich über Arbeitslosengeld (Hartz IV) oder andere Einnahmequellen versorgen lassen. Gottes Weg für den Christen aber ist ein anderer. Er erwartet von uns, dass wir arbeiten.

Warnung vor der Verweigerung der Arbeit

Auch seinem Kind im Glauben, seinem persönlichen Freund Timotheus, schreibt Paulus: „Wenn aber jemand für die Seinen und besonders für die Hausgenossen nicht sorgt, so hat er den Glauben verleugnet und ist schlechter als ein Ungläubiger“ (1. Tim 5,8). Natürlich könnte eine solche Versorgung auch mithilfe eines komfortablen Bankkontos erfolgen. Und das Verwenden eines solchen für diesen Zweck braucht man nicht auszuschließen. Im Zusammenhang mit unserem Thema aber geht es darum: Wenn ein Christ nicht arbeiten will, handelt er in den Augen Gottes schlimmer als unbekehrte Menschen, von denen wir in unserer Gesellschaft umgeben sind. Denn wenn man arbeiten soll, um Bedürftigen etwas geben zu können (vgl. Eph 4,28), dann kommt die eigene Familie zweifellos vor anderen Bedürftigen. Selbst Ungläubige sorgen in der Regel für sich und ihre Familienangehörigen. Gott erwartet von uns, dass wir für unsere Familien sorgen. Gerade im täglichen Leben sollten wir Vorbilder sein, nicht nur für andere Gläubige, sondern besonders für Ungläubige.

Gott weiß genau, ob jemand wirklich krank ist und deshalb nicht arbeiten kann, ob jemand auch nach intensiven Bemühungen arbeitslos geblieben ist oder ob jemand auch trotz fleißiger Arbeit seine Stelle verloren hat. Um solche Personen geht es hier nicht. Allerdings gibt es leider Menschen, welche die Freizügigkeit von Ärzten, manchmal relativ schnell einen Krankenschein auszustellen oder sogar eine länger- bzw. langfristige Krankschreibung (Verrentung) zu bewirken, ausnutzen. Gott sieht das, was Menschen nicht erkennen können. Gott sieht genau, was wir tun und was wir innerlich bezwecken. Gerade ungläubige Menschen haben zudem oft ein feines Empfinden, ob sich ein Christ vor Arbeit drückt oder ernsthaft krank ist bzw. trotz Anstrengungen keine Arbeit findet. Das zeigt die Erfahrung.
Fußnoten:

1 Interessant ist auch, dass der Apostel Paulus in Thessalonich das Thema Arbeitspflicht schon bei seinem ersten Besuch angesprochen hat. Obwohl er dort vermutlich nur drei Wochen im Dienst für den Herrn arbeiten konnte (vgl. Apg 17,2), wies er auf dieses Problem hin (vgl. 2. Thes 3,10).


Auch diese redliche Bibelzitatseite ist übrigens sehr zu empfehlen!
Besonders Arbeitslose sollten sich die Zeit nehmen, dort zu lesen, denn Zeit haben sie schließlich im Überfluss!

Ergänzend
Nathan Freundt
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Re: Hartz-IV verstößt gegen Gottes Willen!

Beitragvon Nathan Freundt » Mi 4. Sep 2013, 22:15

Werte Herren,

verstieß bereits der alte Hartz-IV-Satz gegen den Plan GOTTes, wird der HERR jetzt noch mehr verhöhnt:
Die Regelsätze steigen ab dem 1. Januar 2014 um 9,- Europa auf gleich 391,- Europa im Monat für einen Alleinstehenden. Hinzu kommt auch noch die Miete, die ebenfalls übernommen wird, die gesamten Heizkosten und die kostenlose Krankenversicherung und von der GEZ und vielen weiteren Gebühren sind diese Hartzer auch noch befreit!
Ein Skandal! Und in jedem Museum, im Theater, in der Oper etc. gibt es auch noch starke Ermäßigungen für diese Drückeberger.
Die Renten sind dagegen fast gar nicht angehoben worden!

Empört
Nathan Freundt
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Re: Hartz-IV verstößt gegen Gottes Willen!

Beitragvon Franz-Joseph von Schnabel » Mi 4. Sep 2013, 22:25

Herr Freundt,
dies ist wahrhaft ein Skandal!
Wesentlich sinnvoller wäre die Verwendung des knorken Geldes für eine Erhöhung der kargen Abgeordnetendiäten gewesen.
Insbesondere unter Berücksichtigung des Aspekts, daß die keusche PBC vermutlich demnächst sämtliche Volksvertreter stellen wird.
Verfügt die töfte Partei eigentlich über mehr als sechshundert Löbliche Mitglieder?
Auf redliche Zeiten hoffend,
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Re: Hartz-IV verstößt gegen Gottes Willen!

Beitragvon Rufus Donnerbusch » Fr 1. Nov 2013, 10:16

Sehr geehrte Herrschaften!

Gerade eben las ich, daß jeder dritte Hartz-IV-Empfänger psychisch krank ist. Um nicht arbeiten zu müssen ist diesem faulen Pack jedes Mittel recht. Sapperlot, man sollte die faulen Lumpen mit dem Rohrstock zur nächstbesten Arbeitsstelle prügeln!

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/studie-jeder-dritte-hartz-iv-empfaenger-ist-psychisch-krank-a-931033.html

Aufgebracht

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Das knorke Spiel "Töfter Asfaloths": http://arche.bibeltreue-jugend.net

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Re: Hartz-IV verstößt gegen Gottes Willen!

Beitragvon Franz-Joseph von Schnabel » Fr 1. Nov 2013, 10:42

Werter Herr Donnerbusch,
es ist jedem, wissenschaftlich interessierten, redlichen Christen wohlbekannt, daß so etwas wie "psychische Krankheiten" nicht existieren.
Es handelt sich hier entweder um Besessenheit durch maligne Dämonen, oder um dreckiges Simulantenpack.
Bei dem Ihrerseits beschriebenen Klientel dürfte wohl die letztgenannte Variante zutreffen
Es ist unverständlich, warum die knorken Arbeitsagenturen hier nicht einfach einen kostengünstigen Weihwassertest anwenden.
Reagiert der Patient durch Flüche in fremden Zungen und Schwefelgestank, muß er an die heilige Inquisition überwiesen werden.
Anderenfalls reicht eine knorke Rohrstocktherapie. In schwersten Fällen kann ein Kuraufenthalt in einem russischen Arbeitslager sinnvoll sein. Herr Putin kann sicher preiswerte Angebote unterbreiten.
Das Thema abschließend,
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Re: Hartz-IV verstößt gegen Gottes Willen!

Beitragvon Sören Korschio » Fr 1. Nov 2013, 11:00

Franz-Joseph von Schnabel hat geschrieben:es ist jedem, wissenschaftlich interessierten, redlichen Christen wohlbekannt, daß so etwas wie "psychische Krankheiten" nicht existieren.

Sehr geehrter Herr von Schnabel!

Ergänzend möchte ich an dieser Stelle anmerken, dass zumindest die "Pubertät" dem Konstrukt der psychischen Krankheit am nächsten kommt. Mit dem Thema hat das selbstverständlich nichts zu tun.

Einwerfend,
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