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Allmächtigkeitsparadoxon

Diskutieren Sie hier über Gott und die Welt.

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Re: Allmächtigkeitsparadoxon

Beitragvon Ketzerschreck » Di 21. Aug 2012, 20:25

Werter Opa Rauschemann!
Verzeihen Sie vielmals meinen unlöblichen Ausrutscher.
Ich bin selbstverständlich auch der Meinung, dass die Nichtexistenz Gottes natürlich nicht durch das Wirken tumber Gören demonstriert werden kann, da ich leicht diverses herbeifantasieren kann, das nicht falsifizierbar ist. Aber dies sind evidentermaßen unredliche Gründe dafür, den Glauben an die Existenz des HERRn zu wahren, dennoch seien Sie genannt.
Was den Vergleich mit dem Unvollständigkeitssatz anbelangt, bin ich recht wenig überzeugt von den Parallelen, die Sie auszumachen meinen, da ich unserer gesitteten Diskussion kein formales System, sowie es charakterisierendes Meta-System erspähen kann.

Halleluja jauchzend und sich zum Schlafe ins Jesuskissen werfend,
Ketzerschreck.

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Re: Allmächtigkeitsparadoxon

Beitragvon Opa Rauschebart » Mi 22. Aug 2012, 17:39

Ketzerschreck hat geschrieben:Werter Opa Rauschemann!
Verzeihen Sie vielmals meinen unlöblichen Ausrutscher.
Ich bin selbstverständlich auch der Meinung, dass die Nichtexistenz Gottes natürlich nicht durch das Wirken tumber Gören demonstriert werden kann, da ich leicht diverses herbeifantasieren kann, das nicht falsifizierbar ist. Aber dies sind evidentermaßen unredliche Gründe dafür, den Glauben an die Existenz des HERRn zu wahren, dennoch seien Sie genannt.
Was den Vergleich mit dem Unvollständigkeitssatz anbelangt, bin ich recht wenig überzeugt von den Parallelen, die Sie auszumachen meinen, da ich unserer gesitteten Diskussion kein formales System, sowie es charakterisierendes Meta-System erspähen kann.

Halleluja jauchzend und sich zum Schlafe ins Jesuskissen werfend,
Ketzerschreck.



Frl. Kinderschreck!

Wenn Sie nicht umgehend mich korrekt ansprechen, werde ich keine weitere Diskussion mit Ihnen führen!
Des weiteren könnte es Ihnen passieren, daß Sie von unseren keuschen Administranz verwarnt werden, was Sie sicherlich nicht wollen.
Wenn Sie die Parallelen zum Gödelschen Unvollständigkeitstheorem nicht erkennen, dann sollten Sie sich den Gödelschen Gottesbeweis zu Gemüte ziehen, der zwar recht fein ist, aber leider nun halt auch unzulänglich ist - wie sollte es auch anders sein.

Frl. Katzendreck, der löbliche Herr Gödel leidete bereits zu dem Zeitpunkt als er seinen ontologischen Gottesbeweis erarbeitete unter Verfolgungswahn -er hatte Angst davor, vergiftet zu werden-;
und verhungerte letztendlich.
Seine Vorgehensweise war eben ein System Gott (rs. 'göttlich) 'zu definieren, die Grundlage seiner Beweisführung. Nun, warum schlug also der Gottesbeweis fehl?
Nein, nicht allein daran, daß man dies nicht könnte, wie Sie fälschlicherweise durch Ihre Negation annahmen! Warum dann?

Sich das Bäuchlein vor Lachen haltend und gespannt auf die Antwort wartend

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Re: Allmächtigkeitsparadoxon

Beitragvon Ketzerschreck » Mi 22. Aug 2012, 18:39

Wertester Opa Rauschebart,
ich bitte auf Knien rutschend um Vergebung für die wiederholte Fehladressierung. Es mag daran liegen dass Ihr so würdiger Name zum Experimentieren einlädt.
Ja, um die Paranoia des armen Dr. Kurt wusste ich auch bereits- sehr schade, dass seine Seele dem Zusturm der Dämonen im Altern nicht mehr Stand halten konnte.
Allerdings bin ich mir nicht sicher ob ich die Idee eines Gottesbeweises überhaupt für redlich halten kann- schließlich wird die Reinheit des Glaubens gewissermaßen durch den Versuch der Rechtfertigung desselben besudelt. Lieber bin ich ein gläubiger ignoramus als eine vermeintlich geniale Ketzerseele! (siehe Galilei, u. ähnliches Pack)
Technischere Belange betreffend: Ich muss eingstehen mit den exakten Mechanismen von Gödels Spielart des ontologischen Gottesbeweises nicht wohl vertraut zu sein, da ich in meiner züchtigen, jedoch sehr rustikalen Klosterschule lediglich den des keuschen Anselm im Detail vermittelt bekam, und die Grundzüge von dem des töften Leibniz. Allerdings schienen mir diese jämmerlich zu sein- einerseits vor dem Glanze Gottes, und sowieso der Umsetzung nach: Anselm ist dahingehend verfehlt und unglaubwürdig, dass er den HERRn definiert, über: "Das worüber nicht Größeres gedacht werden kann.", verabsäumt allerdings "Größe" irgendwie der Qualität nach zu vermitteln (ist dann allerdings von impliziten Annahmen diesbezüglich geleitet). Leibnizes und Descartes sind geplagt von der Leere des Begriffs "Perfektion", oder dessen Inkonsistenz, wenn sie darunter alle Eigenschaften subsumieren wollen. Dieser hat bei ihnen zentralen Stellenwert. Der Beweisgang des guten Gödel, glaube ich, krankt daran, dass er "notwendige Existenz" als "positive Eigenschaft" charakterisiert, was mir gewagt erscheint! Wie ohnehin die ganze verteufelte Modallogik! Ob etwas notwendig oder möglich ist, hat doch nichts mit Logik zutun, sondern mehr mit satanischen Künsten wie den Naturwissenschaften.
Doch scheint mir nun mehr Wahrheit in ihrer töften Observation zu liegen, werter Oppe, dass es sich beim Allmächtigkeitsparadoxon um eine Art Instanziierung des Unvollständigkeitssatzes handelt, da die Allmacht Gottes über das System, in dem sie definiert ist, hinausreicht. Doch halte ich es für ketzerisch davon auszugehen, dass Gott innerhalb eines (formalen) Systems operiert- er operiert einfach, saperlott, und jene machtvollen Gottesoperationen sind keiner Analyse/Charakterisierung in einem formalen System zugänglich! Womit Ihre Parallele zum Unvollständigkeitstheorem zu rotem Satansdunst verdampft.
Letztlich sagte ich Gott sei nicht falsifizierbar, oh rescher Opa Rauschmagnat, nicht, seine Existenz nicht beweisbar.

Das Haupte vor dem greisen Logicus der Stunde neigend,
Katzencrack.

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Re: Allmächtigkeitsparadoxon

Beitragvon Sören Korschio » Mi 22. Aug 2012, 19:56

Ketzerschreck hat geschrieben:Letztlich sagte ich Gott sei nicht falsifizierbar, oh rescher Opa Rauschmagnat, nicht, seine Existenz nicht beweisbar.


Knabbub Katzendreck!

Sagen Sie, ist Katzendreck auch Ihr Hauptnahrungmittel!? Wenn Sie ein weiteres Mal diesen frechen Ton gegenüber dem, von der Gemeinde geschätzten und ob seiner Güte auch geliebten, Herrn Opa Rauschebart anschlagen, dann werde ich anschlagen. Aber nicht mit metaphorischen Schallwellen, wenn Sie verstehen, was ich meine!

Zum Stacheldraht greifend,
Sören Korschio
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Re: Allmächtigkeitsparadoxon

Beitragvon Opa Rauschebart » Mi 22. Aug 2012, 20:51

Ketzerschreck hat geschrieben:Wertester Opa Rauschebart,
ich bitte auf Knien rutschend um Vergebung für die wiederholte Fehladressierung. Es mag daran liegen, dass Ihr so würdiger Name zum Experimentieren einlädt.
Ja, um die Paranoia des armen Dr. Kurt wusste ich auch bereits- sehr schade, dass seine Seele dem Zusturm der Dämonen im Altern nicht mehr Stand halten konnte.
Allerdings bin ich mir nicht sicher, ob ich die Idee eines Gottesbeweises überhaupt für redlich halten kann- schließlich wird die Reinheit des Glaubens gewissermaßen durch den Versuch der Rechtfertigung desselben besudelt. Lieber bin ich ein gläubiger ignoramus, als eine vermeintlich geniale Ketzerseele! (siehe Galilei, u. ähnliches Pack)
Technischere Belange betreffend: Ich muss eingstehen, mit den exakten Mechanismen von Gödels Spielart des ontologischen Gottesbeweises nicht wohl vertraut zu sein, da ich in meiner züchtigen, jedoch sehr rustikalen Klosterschule lediglich den des keuschen Anselm im Detail vermittelt bekam, und die Grundzüge von dem des töften Leibniz. Allerdings schienen mir diese jämmerlich zu sein- einerseits vor dem Glanze Gottes, und sowieso der Umsetzung nach: Anselm ist dahingehend verfehlt und unglaubwürdig, dass er den HERRn definiert, über: "Das worüber nicht Größeres gedacht werden kann.", verabsäumt allerdings "Größe" irgendwie der Qualität nach zu vermitteln (ist dann allerdings von impliziten Annahmen diesbezüglich geleitet). Leibnizes und Descartes sind geplagt von der Leere des Begriffs "Perfektion", oder dessen Inkonsistenz, wenn sie darunter alle Eigenschaften subsumieren wollen. Dieser hat bei ihnen zentralen Stellenwert. Der Beweisgang des guten Gödel, glaube ich, krankt daran, dass er "notwendige Existenz" als "positive Eigenschaft" charakterisiert, was mir gewagt erscheint! Wie ohnehin die ganze verteufelte Modallogik! Ob etwas notwendig oder möglich ist, hat doch nichts mit Logik zutun, sondern mehr mit satanischen Künsten wie den Naturwissenschaften.
Doch scheint mir nun mehr Wahrheit in ihrer töften Observation zu liegen, werter Oppe, dass es sich beim Allmächtigkeitsparadoxon um eine Art Instanziierung des Unvollständigkeitssatzes handelt, da die Allmacht Gottes über das System, in dem sie definiert ist, hinausreicht. Doch halte ich es für ketzerisch davon auszugehen, dass Gott innerhalb eines (formalen) Systems operiert- er operiert einfach, saperlott, und jene machtvollen Gottesoperationen sind keiner Analyse/Charakterisierung in einem formalen System zugänglich! Womit Ihre Parallele zum Unvollständigkeitstheorem zu rotem Satansdunst verdampft.
Letztlich sagte ich Gott sei nicht falsifizierbar, oh rescher Opa Rauschmagnat, nicht, seine Existenz nicht beweisbar.

Das Haupte vor dem greisen Logicus der Stunde neigend,
Katzencrack.


Fräulein Katzendreck!

Achten Sie auf eine korrekte Zeichensetzung! Kommata scheinen Ihnen nicht zu gefallen, allein Sie haben sich daran zu halten!
Ich gehe davon aus, daß weitere Verunglimpfungen meines Namens für Sie weitreichende Folgen - hinsichtlich des Verbleibs in diesem keuschen Plauderbrett - haben wird!

Nun zu Ihren Einlassungen!

Die Beschäftigung mit Gottesbeweisen ist nachgerade redlich und keusch, wenn man diese widerlegt!
Dies ist immer mit Erfolg gekrönt, da der HERR nicht bewiesen werden kann! Weiteres dazu im Folgenden.
Das zeichnet nun den Glauben aus und dessen Notwendigkeit.
Definitionen des HERRn sind immer unzureichend, da der HERR verstandesmäßig nicht allumfassend erkannt und gedeutet werden kann.
Ob 'Größe' oder 'Perfektion' verfehlte oder unglaubwürdige Begriffe sind, sind leere Worthülsen Ihrerseits. Der redliche Anselm wollte lediglich die Problematik für den Menschen mit allgemeinen Bildungsstand 'anschaulich' erläutern.
Ebenso krankt der Gödelsche Beweisgang nicht unbedingt an der positiven Eigenschaft einer 'notwendigen Existenz', denn letztere ist mit Sicherheit keine negative Eigenschaft.
Sollte für Sie persönlich die Existenz Gottes NICHT notwendig sein, oder eine NEGATIVE Eigenschaft darstellen, dann sind Sie ein grauenhaftes Ketzerbübchen!
Der Gödelsche Gottesbeweis ist deswegen mangelhaft - selbst wenn man eine Systematisierung des HERRn zuläßt-, weil er durch seinen eigenen, von ihm selbst aufgestellten und mathematisch korrekten, Unvollständigkeitssatz widerlegt wird, so man impliziert, daß Gott allmächtig ist, was biblisch belegt ist.
Um es allgemeinverständlich auszudrücken: Der HERR ist allmächtig! Wollte man den HERRn widerspruchsfrei beweisen, müsste man mehr als allmächtig sein, eine übergeordnete Instanz sozusagen, was wiederum unmöglich ist, da diese übergeordnete 'Instanz' dann der HERR wiederum wäre! Somit folgt, daß der HERR niemals beweisbar sein kann! Somit ist dann auch seine Allmacht absolut!

Diese, meine letzte Einlassung dient der Beschaulichkeit für keusche, gläubige Menschen, denen philosophische, glaubenstheoretische Betrachtungsweisen nicht so sehr geläufig sind, denn: Selig sind die geistig Armen, denn Ihnen gehört das Himmelreich!

Brüder und Schwestern im HERRn, glaubt an den dreifaltigen VATER im Himmel, so daß Euch dieser aufgetan wird!

Amen und Hosianna in der Höh'

In Demut

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Re: Allmächtigkeitsparadoxon

Beitragvon Sören Korschio » Mi 22. Aug 2012, 21:04

Werter Herr Rauschebart!

Und wieder zeigt sich: Alter bringt Weisheit, der die Jugend nichts entgegenzusetzen hat. Kombiniert mit Ihrem überdurchschnittlichen Bildungshintergrund - Herr Professor Dr. mult. Martin Zahnbeisser hat ganze Arbeit geleistet - ergibt das Beiträge, die einem keuschen Quell der reinen Liebe gleichen: die Worte nehmend, all abdeckend - einfach fulminant.

Es grüßt in heller Begeisterung,
Ihr Sören Korschio
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Re: Allmächtigkeitsparadoxon

Beitragvon Opa Rauschebart » Mi 22. Aug 2012, 21:26

Vielen Dank Herr Korschio,

für die lieben und aufbauenden Worte.
Zuviel des Lobs!
Vor der Allmacht des HERRn ist unser Streben und Wirken ein Nichts und unsere geistigen Leistungen beschränkt!

Weise ist, wer dies in Demut erkennt!

Sein greises Haupt beugend

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Re: Allmächtigkeitsparadoxon

Beitragvon Ketzerschreck » Do 23. Aug 2012, 11:39

Werter Herr Opa Rauschebart!

Ich entschuldige mich wiederum vielmals für meine verbalen Entgleisungen. Ich weiß nicht, was die Schwestern oder andern Senioren, mir hier im Pensionistenheim in den Kamillentee geben, doch scheint es keine redliche Medikation zu sein. Ihnen sei versichert, dass ich der Sache mit meinem knüppelharten Hirtenstab nachgehe.

Zudem bitte ich Sie ebenfalls, mir meine gräuliche Beistrichsetzung zu verzeihen- vor mehr als einem halben Jahrhundert sagte man mir auf der christlichen Hochschule bereits, ich sei die Zeichensetzung anbelangend ein Taugenichts.

Die philosophisch-theologische Debatte anbelangend, kann ich Ihrer -sicherlich wohl durchdachten- Meinung leider dennoch nicht zustimmen:
Noch immer denke ich, es sei verfehlt davon auszugehen, die Aktionen des HERRn seien in einem logischen System formalisierbar. Sie mögen diesen Standpunkt als "absolute Allmacht Gottes" identifizieren. Dies ist zum Teil wahr- ich unterscheide mich nur milde darin, dass ich die Regeln der Logik für arbiträr halte, und demnach keine Notwendigkeit sehe, sie überhaupt im gleichen Atemzug mit der Allmacht Gottes zu sehen. Logik hat nichts mit für irgendjemanden (schon gar nicht den HERRn!) bindenden Gesetzen zu tun.

Mein Vorwurf an Gödels Beweis bezog sich nicht darauf, dass ich die Existenz des HERRn nicht für notwendig halte, sondern vielmehr, dass ich nicht glaube, dass die Logik den Anspruch erheben darf, Aussagen über die Notwendigkeit von irgendetwas zu tätigen. Dies vielmehr, ist das Los der unredlichen Naturwissenschaften, von denen man tunlichst die Finger lassen sollte.

Abschließend will ich mich erneut bei Ihnen entschuldigen, redlicher Herr Opa Rauschebart, und Ihnen versichern, dass ich mir als vorläufige Selbstkasteiung die obersten Hautschichten abschälte, und einige Stunden in einem Zuber voll Säure badete. Erstaunlicherweise hat der Prozess mich optisch sehr verjüngt- weswegen ich nicht weiß ob ich mich zureichend züchtigte. Wie dem auch sei:

Um Vergebung bittend,
Ketzerschreck.

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Re: Allmächtigkeitsparadoxon

Beitragvon Opa Rauschebart » Do 23. Aug 2012, 18:04

Herr Ketzerschreck!

Selbstverständlich vergebe ich Ihnen aus christlicher Nächstenliebe!


Gütig dreinblickend

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Paradox

Beitragvon Ulrich von Rudenz » Mo 14. Jul 2014, 17:22

Werte Herren,

Mich beschäftigt eine Frage.
"Kann Gott einen Stein erschaffen, der so schwer ist, dass er ihn selbst nicht heben kann?
Das Problem ist sicher für die meisten offensichtlich, aber für die anderen:
Wenn Gott den Stein erschaffen kann, was er können müsste, da er allmächtig ist,kann er ihn nicht heben, also ist er nicht allmächtig, da es nun etwas gibt was er nicht kann, nämlich den Stein heben.
Wenn Gott den Stein nicht erschaffen kann, da er durch seine Allmächtigkeit alles anheben kann, kann er nicht alles, da er keinen Stein erschaffen kann, den er nicht heben kann.

Was ist nun die Antwort?
Verzweifelt,
UvR

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Re: Paradox

Beitragvon Kreuzritter » Mo 14. Jul 2014, 17:29

Herr Rudenz,

hätten Sie die Suchfunktion genutzt, hätten Sie vielleicht diesen Beitrag gefunden und Sie hätten nicht sinnlos meine Zeit vergeudet.
Dort wird das Allmächtigkeitsparadoxon erklärt und auch schon die Lösung gegeben. Für Sie ist vermutlich der infantile Ansatz der geeignetere.

Hinweisend,
Ihr Kreuzritter
"Der HERR ist meine Stärke und mein Schild; auf ihn hofft mein Herz, und mir ist geholfen. Und mein Herz ist fröhlich, und ich will ihm danken mit meinem Lied."
Psalm 28,7

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Re: Paradox

Beitragvon Ulrich von Rudenz » Mo 14. Jul 2014, 18:12

Herr Kreuzritter,

Nennen Sie mir doch mal relevante Worte, die ich in die Suchfunktion hätte eingeben können. "Stein" und "Gott" sind nicht gerade selten verwendete Wörter auf diesem Brett. Außerdem ist es durchaus lustig, Dummheitsvorwürfe gerade von Ihnen zu hören,der offenbar zu dämlich ist, eine Verschaltung zu öffnen.. Und, ohne sie blamieren zu wollen, ist mir Ihre Zeit höchstgradig egal.

UvR

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Re: Allmächtigkeitsparadoxon

Beitragvon Franz-Joseph von Schnabel » Mo 14. Jul 2014, 18:34

Herr von Rudenz,
scheinbar ist der knorke Herr Kreuzritter doch recht töfte.
Unterlassen Sie künftig derartige Beleidigungen.
Zusammenfassend,
Schnabel
Folgende Benutzer sprechen Franz-Joseph von Schnabel ein keusches Amen! für den Beitrag aus:
Kreuzritter
Trotz der negativen Presse covfefe.

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Re: Paradox

Beitragvon Martin Berger » Mo 14. Jul 2014, 18:47

Ulrich von Rudenz hat geschrieben:Nennen Sie mir doch mal relevante Worte, die ich in die Suchfunktion hätte eingeben können.

Bub Rudenz,

warum haben Sie denn nicht das eingegeben, was am naheliegendesten gewesen wäre, nämlich das Wort Allmachtsparadoxon? Damit hätte Sie sofort diesen Faden und auch noch andere Fäden gefunden.

Kann es sein, daß Sie ständig Fragen stellen, auf die Sie zwar Antworten erwarten, die Ihnen jedoch umsonst gegeben werden, weil Ihre geistigen Kapazitäten nicht ausreichen, um einfachste Zusammenhänge zu kapieren?

Kopfschüttelnd,
Martin Berger


Post Scriptum:
Ulrich von Rudenz hat geschrieben:Und, ohne sie blamieren zu wollen, ist mir Ihre Zeit höchstgradig egal.
Benehmen Sie sich, sapperlot! Derartige Pöbeleien werden in diesem Brett nicht geduldet.
Die beste Impfung ist der Glaube an den HERRn. :kreuz1:

Schalten Sie hier.
:kreuz1:

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Re: Allmächtigkeitsparadoxon

Beitragvon Ulrich von Rudenz » Mo 14. Jul 2014, 18:57

Herr Berger,

Und wenn ich besagtes Wort nicht für diese Frage verwendete?
nein, kann es nicht.

PS: Ich darf nach Gottes Gesetz, welches über den Brettregeln steht(nicht geografisch gesehen) nicht lügen, und da im weltlichen Gesetz, welches ebenfalls über den Brettregeln steht, Schweigen als Lüge gilt, durfte ich ihm nichts anderes sagen. Selbst ins Aus geschossen, mit geistigen Kapazitäten und dem Nichtbegreifen von Zusammenhängen, wie?

Belustigt,
UvR


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