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Ist Raßentrennung redlich?

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Horst von Kurzensoed
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Ist Raßentrennung redlich?

Beitrag von Horst von Kurzensoed »

Werte Gemeinde!

Nachdem heute beim traditionellen Dreikönigsfestmahl, das in meiner Familie seit Jahrhunderten Brauch ist, das Gespräch auf Südafrika kam und ich von meiner Südafrikareise im Jahre Neunzehnhundertsechsundsechzig erzählte, warf mein redlicher Bruder die Frage auf, ob Raßentrennung, so wie sie zur damaligen Zeit in Südafrika praktiziert wurde, redlich sei.

Eindeutig war die damalige Regierung, die ohne die Raßentrennung nicht echsistiert hätte, eine löbliche Christliche Regierung, die mit allen Mitteln den Satanismus in der Gestalt des Kommunismus bekämpfte. Jedoch ist im modernen Christentum die Raßentrennung selber höchst umstritten.

Was ist Ihre Meinung dazu?

Auf eine Antwort hoffend,
Horst von Kurzensoed

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Teresa Schicklein
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Re: Ist Raßentrennung redlich?

Beitrag von Teresa Schicklein »

Werter Herr Kurzensoed!

Ich war noch niemals im töften Afrika und bin daher nicht mit den dortigen Gepflogenheiten in Bezug auf die Gartengestaltung vertraut.

Allerdings kann ich Ihnen versichern, dass in meiner Heimat, dem ärmlichen Portugal, der Rasen (so trotz andauernder Trockenheit überhaupt vorhanden) stets von den Gemüsebeeten und Olivenhainen abgetrennt war, zumeist durch eine kleine Steinmauer.

Auch im kühlen Deutschland halte ich das in meinem Garten so. Das Kräuterbeet ist durch eine Reihe Pflastersteine vom Rasen abgetrennt. Andernfalls bestünde die Gefahr, daß der strenge Herr Schicklein die zarten Pflänzlein versehentlich mit dem Rasenmäher abschnitte.

Es betet für Sie
T. Schicklein

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Horst von Kurzensoed
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Re: Ist Raßentrennung redlich?

Beitrag von Horst von Kurzensoed »

Wertes Fräulein Schicklein!

So interessant auch Ihr Beitrag über Rasen und Gärten für mich als Besitzer eines üppigen Gartens ist, muß ich Sie leider darauf hinweisen, daß mein es mir nicht um Rasen, sondern Raßentrennung, auch als Apartheid bezeichnet, geht.

Hinweisend,
Horst von Kurzensoed

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Horst von Kurzensoed
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Re: Ist Raßentrennung redlich?

Beitrag von Horst von Kurzensoed »

Horst von Kurzensoed hat geschrieben:
Mi 6. Jan 2021, 17:29
Wertes Fräulein Schicklein!

So interessant auch Ihr Beitrag über Rasen und Gärten für mich als Besitzer eines üppigen Gartens ist, muß ich Sie leider darauf hinweisen, daß mein es mir nicht um Rasen, sondern Raßentrennung, auch als Apartheid bezeichnet, geht.

Hinweisend,
Horst von Kurzensoed
Ach, Sapperlott. Da hat sich glatt ein nicht hineinpaßendes "mein" in den Beitrag geschlichen.
Mich selbst korrigierend,
Horst von Kurzensoed

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Rotzbengel Rüdiger
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Re: Ist Raßentrennung redlich?

Beitrag von Rotzbengel Rüdiger »

Werte Frau Schicklein,

als vorrausdenkender Selbstversorger auf dem schnaften afrikanischen Kontinent empfiehlt es sich, einen hohen Stacheldraht von mindestens fünf Metern Höhe um Garten und Gehege zu ziehen, damit raffgieriges Löwengetier nicht kommt, um Kohl und Hühnchen zu stibitzen.

An seine Klassenfahrt in der Äthiopischen Mission zurückdenkend,
Rotzbengel Rüdiger
Tu das nicht, laß das sein, faß das nicht an. - so spricht der Vater, denn Zensur ist gut für Knabbub und Göre.

Im Übrigen bin Ich der Auffassung, daß das Internetz abgeschaltet gehört.

Wer Sprudelwasser trinkt, hasst Jesus.

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Walter Gruber senior
Kommerzialrat
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Rassentrennung ist nicht redlich!

Beitrag von Walter Gruber senior »

Sehr geehrter Herr von Kurzensoed,

unsere heilige katholische Kirche stellt sich eindeutig gegen jeglichen Rassismus!

Es zeigte sich dies etwa in der Enzyklika des Papstes Leo XIII. „E Plurimus“, in der sich dieser Heilige Vater schon im 19. Jahrhundert gegen die rassistisch motivierte Sklaverei in Brasilien aussprach. Der Text in der folgenden Verschaltung liegt leider nur in italienischer und englischer Sprache vor:
http://www.vatican.va/content/leo-xiii/ ... rimis.html

Wir wissen aus der Heiligen Schrift, dass alle Völker dieser Erde von den Söhnen Noahs abstammen, wie in Genesis 5,32ff nachzulesen ist. Allenfalls über Hams Sohn Kanaan könnte ein Fluch gelegen haben, welcher die Vertreibung der Kanaaniter durch die Israeliten heraufbeschwor.

Alle wissenschaftlich Interessierten finden auf dem folgenden Bilde eine Karte, welche die Abstammung aller Völker aufzeigt:

Bild

Auch in unserer modernen Zeit wendet sich die Kirche gegen jeglichen Rassismus, wie Sie etwa in dem folgenden interessanten Artikel sehen:
https://www.vaticannews.va/de/vatikan/n ... tutti.html

Es ist darum abzulehnen, eine Gesellschaft in verschiedene Klassen einzuteilen, die sich anhand der Abstammung und der Hautfarbe unterscheiden. Es würde dies schließlich den von Gott bejahten Aufschwung der Tüchtigen behindern. Denken Sie diesbezüglichh an das Gleichnis von den Talenten (siehe Matthäus 25,14–30 und Lukas 19,12-27).

Redlich hingegen ist die Sklaverei, wenn sie dazu dient, die Faulen und Unfähigen zu einem geordneten Leben anzuhalten, wie ich in dem folgenden Thema ausgeführt habe:
viewtopic.php?t=10890
Es liegt hier aber der wesentliche Unterschied zwischen den Menschen nicht in ihrem Aussehen, sondern in ihrem Charakter und ihrer Bereitschaft zu harter Arbeit und Gottesfurcht.

Auch für die Absonderung der gläubigen Christen von den Heiden und den Atheisten mag man Argumente finden. Denken Sie etwa an den ersten Brief des Apostels Paulus an die Korinther, der die Zerrissenheit der Gemeinde zum Anlass hatte. Es hat diese aber nicht die Geringschätzung der Nichtchristen zum Motiv, sondern die Notwendigkeit, ein geregeltes christliches Leben zu führen, welches durch die Unsitten der Heiden gefährdet wäre!

Als Christen engagieren wir uns brüderlich für alle Menschen!
Es zeigt sich dies momentan in der Missionsreise der Herren von Schnabel und Berger, die nach Afrika gegangen sind, um den Negern von Jesus zu erzählen. Auch ich selbst habe bei meinen Reisen nach Thailand und Simbabwe gezeigt, dass ich keine Berührungsängste mit Menschen und Weibern anderer Rassen habe.

Gezeichnet,
Gruber Walter
Auch ist es mit dem Himmelreich wie mit einem Kaufmann, der schöne Perlen suchte. Als er eine besonders wertvolle Perle fand, verkaufte er alles, was er besaß, und kaufte sie. (Matthäus 13, 45-46)

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Teresa Schicklein
Treuer Besucher
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Re: Ist Raßentrennung redlich?

Beitrag von Teresa Schicklein »

Werter Herr Kurzensoed!

Deutsch ist nicht meine Muttersprache, doch ich schlug das von Ihnen erwähnte Wort "Raßen" in meiner Duden-Ausgabe von 1982 nach und konnte es dort nicht finden. Das nächste Wort wäre eben "Rasen", weshalb ich davon ausging, daß Sie die Gartenkultur der Afrikaner diskutieren wollten.

Aber hat gar der werte Herr Gruber Sie durchschaut? Wollten Sie tatsächlich eine Diskussion über unchristliche Rassenlehren vom Zaune brechen? Ich will es nicht hoffen, denn daß diese dem HERRN ein Gräuel sind, lernt jedes Kind im Kommunionsunterricht.

Es betet für Sie
T. Schicklein

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Horst von Kurzensoed
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Re: Ist Raßentrennung redlich?

Beitrag von Horst von Kurzensoed »

Werte Frau Schicklein!

Auf keinen Fall wollte ich eine Diskussion über unchristliche Raßenlehren vom Zaun brechen. Ich persönlich lehne jede Form der Diskriminierung ab. Mich interessiert nur, wie andere Christen darüber denken. So manche Menschen in meiner Familie sind der Meinung, daß Raßentrennung legitim ist.

Übrigens, werter Herr Gruber!
Ich bin wahrlich entzückt über ihren töften Beitrag. So mancher raßistische Schulknabe könnte daraus noch zu einem wahren Christenmenschen bekehrt werden, der unsere afrikanischen Brüder ebenso schätzt wie unsere asiatischen und indianischen. Gestatten Sie, daß ich einen Bildschirmschuss Ihres redlichen Beitrags in einem E-Brief an meinen Bruder schicke?

Dürfte ich fragen, wann Sie sich in Simbabwe aufgehalten haben und wie Ihnen diese Reise gefallen hat? Als ich zuletzt in Simbabwe war, hieß dieses wunderschöne Land noch Rhodesien und befand sich in einem Bürgerkrieg.

Für Sie betend,
Horst von Kurzensoed

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Hartmut von Hinten
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Re: Ist Raßentrennung redlich?

Beitrag von Hartmut von Hinten »

Werter Herr Kurzundso,

Es gibt natürlich nur eine Rasse: Die menschliche Rasse. Ob Ungläubige selbiger angehören, steht auf einem anderen Blatt. Anstatt töfte Neger von den Weißen abzutrennen, sollte man lieber die Satanisten und Heiden von Christenmenschen trennen und mit Verlaub eben jenen bestimmte Gliedmaßen abtrennen.

Euer Hartmut von Hinten

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Walther Zeng
Brettalkoholiker
Beiträge: 809
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Re: Ist Raßentrennung redlich?

Beitrag von Walther Zeng »

Werter Herr Hinten,

durch das von Ihnen empfohlene Abtrennen von Gliedmaßen würden große Teile der Bevölkerung
arbeitsunfähig werden,
was das Steueraufkommen noch weiter reduzieren und die Sozialkassen über die Maßen belasten
würde.
Besser wäre eine Integration jener Gruppen, die Sie Abtrennen wollten.
Zunächst sollte an den Schulen mal wieder der Bibelunterricht und die Betstunde eingeführt werden.
Dies würde viel zum Guten verändern.

Werter Herr Kurzensoed,

Sie sollten doch einmal einen Duden aufschlagen oder alternativ die Anschnurversion des Dudens
am Heimrechner öffnen.
https://www.duden.de/rechtschreibung/Rasse

Seien sie froh, das Sie nicht bei meinem Deutschlehrer, Herrn Walm im Unterricht saßen.
Er hätte Ihnen einen Stuhl um die Ohren gehauen, bis nur noch Holzsplitter im ganzen Klassenraume
verteilt herum lägen. Dann würden Sie niemals mehr s und ß verwechseln wollen!

Den Kaffee auf der Tastatur verschüttend
Walther Zeng

Kunz Ferleit
Brettgast mit Maulkorb
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Registriert: Sa 19. Dez 2020, 22:00

Re: Ist Raßentrennung redlich?

Beitrag von Kunz Ferleit »

Werte Herren, werte Frau Schicklein,

wir Menschen haben zur Angewohnheit, irgendwelche Sachen und auch andere Menschen zu sortieren. Mein töftes Weib
legt Messer, Gabeln und Löffel geordnet in eine Schublade. Eine Gruppe von 10 Kindern wird in alphabetischer
Reihenfolge auf ein Blatt Papier geschrieben. Bei Postleitzahlen ist es genauso, die kleinen Zahlen kommen zuerst. Deswegen
halte ich eine Raßentrennung für dringend geboten und auch redlich. Die Aufhebung einer solchen ist gefährlich, wie der
Fall des Negers George Floyd zeigt.

Ihr Kunz Ferleit

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Hinrich Hammerschmidt
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Registriert: Fr 8. Nov 2019, 00:04

Re: Ist Raßentrennung redlich?

Beitrag von Hinrich Hammerschmidt »

Werter Herr Ferleit,

warum der HERR Herrn Georg Flöte zu sich gerufen hat, weiß wohl nur er selbst. Allgemein bekannt ist jedoch, daß das Schießeisen bei vs-amerikanischen Kupferern sehr locker sitzt, insbesondere dann, wenn ein Neger durch das Zielfernrohr zu sehen ist. Ich persönlich halte dies für eine gewisse Urteilsschwäche vieler an sich knorken Kupferer, zumal sich im Nachhinein stets schwer feststellen lässt, ob es sich beim Daniederliegenden um einen Satanisten oder um einen töften Christen handelte.
Herr Georg Flöte wurde zwar in einem schnaften Ringkampf bezwungen, warum dieser aber tödlich für ihn endete, entzieht sich ebenfalls unserem Urteil.
Keinesfalls jedoch dürfen diese Geschehnisse dazu verleiten, unredlichen Rassismus gut zu heißen!

Sich an einer im Kamin brennenden Tageszeitung die Finger wärmend,
Hinrich Hammerschmidt

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