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Christliche Erziehung - aber wie?

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MarkusVonAquin
Brettgast mit Maulkorb
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Christliche Erziehung - aber wie?

Beitrag von MarkusVonAquin »

Hohe Herren,
werte Brüder im Geiste,
liebe alle,

ich wende mich heute mit einem wichtigen Anliegen an diese Runde:

Vor einigen Wochen sind mein lieber Bruder und seine Frau bei einem Autounfall zu Tode gekommen. Seitdem haben meine Frau (20) und ich (23) die siebenjährige Tochter meines Bruders zu uns genommen und werden sie nach aktuellem Stand wohl nun auch offiziell vom Staat dauerhaft anvertraut bekommen.

Als überzeugte Christen wollen wir das Mädchen natürlich christlich, im Einklang mit der Bibel erziehen. Doch haben wir bisher keine eigenen Kinder und uns daher auch noch nicht wirklich Gedanken über die christliche Erziehung gemacht. Und so suche ich auf diesem Brett nun Ratschläge von engagierten Christen. Ist Kindertaufe okay oder muss man das später als Erwachsener selbst entscheiden? Welche Literatur taugt bzw. taugt nicht für Kinder und Jugendliche und sollte man sie an das Internetz heranführen? Sollten wir der Kleinen bei Bedarf den Popo versohlen? Gibt es vielleicht erprobte Handbücher zur christlichen Kindererziehung?

So viele Fragen, auf die ich mir hier Antworten erhoffe. Seid im Voraus bedankt! Gottes reichen Segen und bleibt gesund.


Es grüßt,

Markus

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Walther Zeng
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Re: Christliche Erziehung - aber wie?

Beitrag von Walther Zeng »

Bub Markus,

vermutlich sind Ihre Eltern und Schwiegereltern jetzt gerade in dem Alter,
in dem man gewöhnlich erkennt, welche Fehler man in der Jungend gemacht hat.
Reden Sie mit ihnen, damit Sie nicht all diese Fehler ebenso machen.

Damit das Mädchen in einigermaßen geordneten Verhältnissen aufwächst, gebe ich Ihnen folgende Ratschläge:

1.) Hören Sie sofort auf zu Saufen, Drogen zu nehmen, ich irgendwelchen Discotheken und Lokalen abzuhängen
und meiden Sie den Umgang mit Leuten, die solchen tun.
Leben Sie bescheiden und keusch! Widerstehen Sie jeder Versuchung, Unzucht zu treiben!

2.) Gehen sie einer geregelten Arbeit nach, verdienen sie Geld, halten Sie Ihre Frau dazu an,
den Haushalt ordentlich zu führen und geben Sie kein Geld mehr für Kinkerlitzchen und Schnullifax aus.
Sparen Sie und verdienen Sie hinzu, wenn notwendig.

Wenn Sie diese ersten beiden Punkte beherzigen, dann ersparen Sie dem lieben Kind, in zerrütteten Verhältnissen aufzuwachsen.
Damit haben Sie schon etwas mehr als 50% richtig gemacht.

3.) Bewirtschaften Sie einen Garten.
Hegen und pflegen Sie darin, was Gott den Menschen geschenkt hat, und lassen Sie die junge Göre daran teilhaben.
Ersparen Sie es ihr weitestgehend, Müll zu essen und sie wird von sich aus schon ein gesundes Verhältnis zu
Gottes Schöpfung und zu Gott finden.

4.) Gehen Sie regelmäßig in die Kirche und reden Sie über die Dinge, die der Herr Pfarrer predigte.

5.) Machen Sie jeden Abend eine Bibellesestunde.
Das siebenjährige Gör kann auch schon kleine Abschnitte lesen.

6.) Beten Sie vor dem Essen und auch am Abend sowie zu verschiedenen bedeutenden Anlässen.

Wenn Sie die Punkte 3 - 6 einigermaßen gut umsetzen, so wird das junge Mädchen mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit
den Weg zu Gott finden. Sie haben dann 90% richtig gemacht.
Nun geht es nur noch darum, den Versuchungen zu widerstehen, mit denen der Leibhaftige versucht, die Menschen
ständig zu korrumpieren, um ihrer Seelen habhaft zu werden.
Lesen Sie dazu "Faust" von J.W. Goethe und lesen Sie die Themen dieses töften christlichen Plauderbrettes.
Versuchen Sie die Dinge anzuwenden und stellen Sie in den entsprechenden Themen Fragen.

Mit einem Dankesgebet den wundeschönen Sonntag beendend
Walther Zeng

LeonPrist
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Re: Christliche Erziehung - aber wie?

Beitrag von LeonPrist »

Werter Herr Zeng,

bevor Sie anfangen Radschläge zu verteilen, sollten Sie sich unbedingt nochmal der Deutschen Rechtschreibung und Grammatik zuwenden!

Ich glaube, es ist für jedes Mitglied angenehmer, wenn der Text vor dem Abschicken vom Verfasser nochmal ordentlich aufgearbeitet wird, damit das Auge einen klaren Blick auf die Niederschrift bekommt.

Strukturliebend
Leon Prist

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Walther Zeng
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Re: Christliche Erziehung - aber wie?

Beitrag von Walther Zeng »

Bub Leon,

Sie sollten sich auch lieber diese Ratschläge zu Herzen nehmen,
anstatt wie eine gnatzige Göre herumzulamentieren!
Versuchen Sie keusch und sparsam zu leben, dann bessert sich auch
langsam Ihr gesamtes Leben und Sie werden auch anderen Menschen gegenüber
freundlicher und ausgeglichener..

Gott für das wunderschöne Mittagsmal dankend
Walther Zeng

LeonPrist
Brettgast mit Maulkorb
Beiträge: 12
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Re: Christliche Erziehung - aber wie?

Beitrag von LeonPrist »

Werter Herr Zeng,
und Sie werden auch anderen Menschen gegenüber
freundlicher und ausgeglichener..
in welcher Welt wird es bitte als unfreundlich empfunden, wenn man anderen Menschen ihre Fehler aufzeigt, damit sich diese stets verbessern können?

Verwundert
Leon Prist

Kohen Roswell
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Re: Christliche Erziehung - aber wie?

Beitrag von Kohen Roswell »

Guten Morgen,

zeigen sie dem Kind Hungerford

Im Kohen

B-Tech Nr.2

Für das Mittagsmahl dankend

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Rotzbengel Rüdiger
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Re: Christliche Erziehung - aber wie?

Beitrag von Rotzbengel Rüdiger »

Berufsalkoholiker Zeng,

Sie sollten auf den Rat des Buben hören. Ihr Geschreibsel ist von oben bis unten drapiert mit bedepperten Flüchtigkeitsfehlern. Legen Sie endlich einmal den Jägermeister zur Seite, und schaffen Sie sich einen Duden an. In Ihrem Fall scheint mir das der einzig richtige Weg zu sein, wenn Sie nicht vorhaben, in Zukunft weiterhin von Kleberkindern, wie Bub Prist, belehrt zu werden.

Abschätzig,
Rotzbengel Rüdiger
Tu das nicht, laß das sein, faß das nicht an. - so spricht der Vater, denn Zensur ist gut für Knabbub und Göre.

Im Übrigen bin Ich der Auffassung, daß das Internetz abgeschaltet gehört.

Krapottke und Otto Von
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Re: Christliche Erziehung - aber wie?

Beitrag von Krapottke und Otto Von »

Herr von Aquin,
Also ich würde ihnen raten, dass sie mit dem Mädchen die Bibel lesen und die Kirche besuchen.
Dann sollten sie die junge Frau einen Monat später fragen ob sie das so gut findet oder ob sie es gar nicht oder seltener machen möchte.
Außerdem sollten sie nur ethisch- und moralisch-vertretbares aus der Bibel ihrer Tochter auf den Weg geben.
Rüdiger, Berger und Co schreiben gerne, dass man Frauen und Kinder züchtigen soll. Versuchen sie das mal ethisch (nicht katholisch/christlich/religiös) zu vertreten.
Auch sollten sie dem Kind freie Informationszugänge wie die Tagesschau oder Zeitungen nicht verbieten.

Sie sollten also ihr Kind nach ethisch-vertretbaren christlichen Werten erziehen, es freiheitlich erziehen und keine Gewalt anwenden. Gewalt führt nämlich genau zu dem was die Leute hier vermeiden wollen, Straßenjungs und Arbeitslose.

Immer ratend,
Herr O.

LeonPrist
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Re: Christliche Erziehung - aber wie?

Beitrag von LeonPrist »

Werter Herr O.,
Krapottke und Otto Von hat geschrieben:
Mo 6. Jul 2020, 14:09
Sie sollten also ihr Kind nach ethisch-vertretbaren christlichen Werten erziehen, es freiheitlich erziehen und keine Gewalt anwenden. Gewalt führt nämlich genau zu dem was die Leute hier vermeiden wollen, Straßenjungs und Arbeitslose.

Immer ratend,
Herr O.
da bin ich ganz Ihrer Meinung.
Die sogenannte "Züchtigung" gleicht in meinen Augen eher der Konditionierung durch negative Verstärkung - eine Lösung, die angewandt wird, wenn man Intellektuell nicht mehr weiter weiß.

Ein Bild von einem banalen Höhlenmenschen mit einer Keule in der Hand vor Augen
Leon Prist

Adalbert Werdelwang
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Re: Christliche Erziehung - aber wie?

Beitrag von Adalbert Werdelwang »

LeonPrist hat geschrieben:
Mo 6. Jul 2020, 16:26
Ein Bild von einem banalen Höhlenmenschen mit einer Keule in der Hand vor Augen
Leon Prist
Werter Herr Prist

Wenn Sie dieses Bild nicht sehen wollen, schauen Sie einfach nicht in den Spiegel.

Gerne helfend,
Adalbert Werdelwang.

LeonPrist
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Re: Christliche Erziehung - aber wie?

Beitrag von LeonPrist »

Werter Herr Werdelwang,

diese Diffamierung ist Ihnen gelungen, doch um welchen Preis?
Sie haben mich beleidigt, haben unnötige Kraft und Zeit aufgewandt und Sie repräsentieren sich nicht gerade von Ihrer besten Seite gegenüber Fremden.

Kopfschüttelnd über die aufgebrachte Respektlosigkeit Ihrer Person
Leon Prist

Adalbert Werdelwang
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Re: Christliche Erziehung - aber wie?

Beitrag von Adalbert Werdelwang »

Werter Herr Prist.

Bitte seien Sie versichert, daß mich dieser kleine Jokus weder viel Kraft noch Zeit gekostet hat. Was ja auch, in Bezug auf Ihre Person, völlig unangebracht gewesen wäre.

Belustigt einem Narren in seinem selbstgebauten Käfig zusehend,
Adalbert Werdelwang.

Krapottke und Otto Von
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Re: Christliche Erziehung - aber wie?

Beitrag von Krapottke und Otto Von »

Herr von Aquin,
nach 2 Tagen haben sie vielleicht schon angefangen ihre Tochter nach christlichen Werten zu erziehen.
Mich interessiert welche Erziehungsmethode sie nun anwenden.
Nutzen sie die Methodik, welche von Walther Zeng empfohlen wurde oder diese von mir?
Wie sieht es aktuell aus?

einen Almdudler trinkend,
Herr O.

Adalbert Werdelwang
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Re: Christliche Erziehung - aber wie?

Beitrag von Adalbert Werdelwang »

Werter Herr O.

Mit Interesse habe ich Ihr Postulat an Herrn von Aquin gelesen. Dabei haben sich für mich einige Fragen ergeben. So raten Sie Herrn von Aquin das Folgende.
Krapottke und Otto Von hat geschrieben:
Mo 6. Jul 2020, 14:09
Außerdem sollten sie nur ethisch- und moralisch-vertretbares aus der Bibel ihrer Tochter auf den Weg geben.
Dieser Satz impliziert, daß Sie in der HEILIGEN SCHRIFT ethisch nicht vertretbare Inhalte gefunden haben. Welche der Grundformen der Ethik in der HEILIGEN SCHRIFT meinen Sie da? Dabei wäre es selbstverständlich wichtig, auf welche Ethik Sie sich dabei beziehen. Auch würde mich interessieren wie Sie das Verhältnis von Indikativ zu Imperativ gewichten.

Stets an Fragen der Ethik interessiert,
Adalbert Werdelwang.

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Walther Zeng
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Re: Christliche Erziehung - aber wie?

Beitrag von Walther Zeng »

Werte Herren,

wie wir leider sehen müssen, fühlt sich Bub Otto Krapottke ertappt und Herr Aquin
antwortet erst gar nicht mehr, wohl weil er zusammen mit dieser Göre etwas zu viel
von der Pflanze aus dem Blumentopf genommen hat und in der Notaufnahme
gelandet ist.
Was lehrt uns das?
Es ist manchmal sehr nutzlose Müh, einem depperten Buben Ratschläge zu geben,
denn er vermasselt es dennoch.
Besser wäre wohl, dafür zu beten, daß der Herr selbst die Erziehung der Göre
übernimmt. Manchmal hat er ja noch etwas Zeit, um sich um solche Details zu kümmern.

Kaffee schlürfend
Walther Zeng

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