2 Tage und 1 Stunde seit der letzten Verbannung eines Taugenichts.

Auf der Suche nach der perfekten Haushälterin

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Opa Rauschebart
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Re: Auf der Suche nach der perfekten Haushälterin

Beitragvon Opa Rauschebart » Fr 1. Mär 2019, 20:44

Sehr geehrter Herr Berger,

dankend und liebend gerne nehme ich Ihre Einladung an!
Das Navigationssystem meines gepanzerten Kettenrollstuhls hat neben den Standardeinstellungen auch noch die Funktion der wirklich kürzesten Verbindung. Hier wird auf Straßen und Feldwege gerne einmal verzichtet und ich erreiche Sie wirklich auf dem schnellsten Weg.
Als ausgewiesener Exorzismusexperte werde ich Sie gerne bei diversen Hechsenproben fachkundig unterstützen. Nicht zu vergessen ist auch die peinliche Befragung der Kindelein, da bekannterweise gerade unsere Jüngsten gerne von Dämonen befallen werden.

Den Kettenrollstuhl vorsorglich mit Werkzeugen beladend

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Re: Auf der Suche nach der perfekten Haushälterin

Beitragvon G-a-s-t » Mo 4. Mär 2019, 15:43

Werter Herr Berger,

das Problem ist eben, daß Sir 11,34 nicht „Nimmst du den Fremden auf, entfremdet er dich deiner Lebensart, wenn du nicht vorsichtig bist“, sondern genau wie zitiert lautet. In der löblichen, auf der Vulgata basierenden Allioli-Übersetzung lesen wir gar:

Sir 11,36
Nimmst du einen Fremden in dein Haus auf, so wird er dich in Unruhe stürzen und dich um dein Eigentum bringen.


Die Ausländer, welche gemäß Jesaja 61,5 dereinst die Äcker und Gärten der Juden (und vielleicht in eingeschränkter Weise auch der Christen, welche ja Juden im Geiste sind) zu ihrem uneingeschränkten Vorteil bestellen werden, können also logischerweise nur solche sein, die nicht aufgenommen werden. Vielleicht kommen sie mit Bussen oder Lastkraftwagen und werden nach der Arbeit wieder nach Hause gefahren? Darüber wird nichts Genaues gesagt.

Mit verbindlichem Gruße
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Es ist dir gesagt worden, Mensch, was gut ist und was der Herr von dir erwartet: Nichts anderes als dies: Recht tun, Güte und Treue lieben, in Ehrfurcht den Weg gehen mit deinem Gott.

Joh 14,6
Niemand kommt zum Vater außer durch mich (Jesus).

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Re: Auf der Suche nach der perfekten Haushälterin

Beitragvon Martin Berger » Mo 4. Mär 2019, 19:28

G-a-s-t hat geschrieben:
Sir 11,36
Nimmst du einen Fremden in dein Haus auf, so wird er dich in Unruhe stürzen und dich um dein Eigentum bringen.


Vielleicht kommen sie mit Bussen oder Lastkraftwagen und werden nach der Arbeit wieder nach Hause gefahren? Darüber wird nichts Genaues gesagt.

Werter Herr Gast,

ich sehe schon, daß es gut war, diesen Faden zu erstellen, kommen doch offensichtlich viele Probleme auf mich zu. Meinen Sie es wäre besser, wenn die Weiber nur für mich arbeiten, aber abseits des Hauses untergebracht werden? Im alten Hundezwinger wäre noch ausreichend Platz.

Nachdenklich,
Martin Berger

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Re: Auf der Suche nach der perfekten Haushälterin

Beitragvon G-a-s-t » Di 5. Mär 2019, 09:16

Werter Herr Berger,

auch eine derartige Unterbringung käme einer Aufnahme gleich, so daß sie im Prinzip dieselben Probleme, vielleicht in abgeschwächter Form, nach sich zöge. Sie wäre allenfalls anzudenken, wenn eine Aufnahme der Weiber derart alternativlos zu ihrem Besten wäre, daß es die Nächstenliebe geböte, den Nachteil der Entfremdung zu ihren Gunsten in Kauf zu nehmen.

Ich habe zudem gehört, daß viele auf solche Art erhältliche Weiber versuchen, sich einem rechtmäßigen Vormund oder sonstigen ungeliebten Verpflichtungen zu entziehen. Dies darf natürlich keinesfalls unterstützt werden. Die Weiber dürfen nur für Sie tätig werden, wenn sie verwitwet sind oder von Anfang an mit Zustimmung des Entscheidungsberechtigten keusch leben. Aber selbst wenn ein Weib von seinem angeblichen Vater selbst verkauft wird - wie will man, gerade in solchen Ländern, schon überprüfen, ob der Verkäufer wirklich redlicher Vater ist?
Von daher erschiene es mir am sinnvollsten, die Weiber möglichst nah an ihrem Wohnort für Sie arbeiten zu lassen, beispielsweise als Näherinnen, Strickerinnen oder was sonst ihren Fähigkeiten entspricht. Dann sind solche Betrügereien erschwert und einem jeden ist vor Ort geholfen. Dieses Vorgehen scheint sich ja auch vielfach in der Wirtschaft bewährt zu haben. Es richtet nur immer dann Unheil an, wenn jemand auch die ihm selbst von Gott zugedachte Arbeit auf diese Weise delegiert.
Lassen die Weiber - oder der, der sie anbietet - auf ein solches Angebot hin auch nur im Geringsten durchblicken, daß ihnen am Verlassen ihres Wohnortes gelegen ist, dann sollten Sie sehr hellhörig werden.

Mit bester Empfehlung
Gast
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