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Kreuz im Weg

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Moderator: Brettleitung

Christlicherer Christoph
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Kreuz im Weg

Beitragvon Christlicherer Christoph » Mo 5. Nov 2018, 15:25

Werte Gemeinde,

Täglich auf dem Weg zu Arbeit fahre ich mit meinem Drahtesel an einem töften Jesu Kreuz vorbei, da ich noch vor Sonnenbeginn auferstehe habe ich kaum Zeit eine halbe Stunde an diesem Kreuz zu Beten.
Nun meine Frage: Soll ich auf meiner Abendlichen Heimreise eine Stunde an jenem Kreuz beten oder genügen 30 Peitschenhiebe als Strafe Gottes für das nicht morgendliche sprechen des Gebetes am Kreuze?

Als demütiger, ehrfürchtig und verwirrter Christ dankbar,
Christoph

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Der Einsiedler
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Re: Kreuz im Weg

Beitragvon Der Einsiedler » Mo 5. Nov 2018, 22:11

Faulpelz Christoph,

stehen Sie eine Stunde früher auf. Dann haben Sie genügend Zeit, um ausgiebig zu beten.

Zum Kreuzweg eilend

Karl-Heinz Mörz
Wohlan, macht auch ihr das Maß eurer Väter voll!
Ihr Schlangen, ihr Otternbrut!
Wie wollt ihr der höllischen Verdammnis entrinnen?

Mt 23,29-33

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Teresa Schicklein
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Re: Kreuz im Weg

Beitragvon Teresa Schicklein » Di 6. Nov 2018, 00:10

Werter Herr Christoph,

ist ein Fahrrad nicht das selbstverliebte Spielzeug eines "emanzipierten" Frauenbildes oder eines Veganers?

Unseren Söhnen haben wir stets verboten, sich diesen Geräten auszusetzen. Heute sind sie alle zeugungsfähig und bei bester Gesundheit.

Es betet für Sie
T. Schicklein

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Re: Kreuz im Weg

Beitragvon Christlicherer Christoph » Di 6. Nov 2018, 14:59

Werter Herr Mörz,

Wie bereits erwähnt stehe ich schon vor Sonnenaufgang auf um meine Arbeit im Zuchthaus um Fünf Uhr Dreißig zu beginnen.
Da ich morgens und abends noch meine Zeit damit verbringen muss, mein Weib und Sprössling zu züchtigen und die Bibel abzuschreiben, liegt die Dauer meiner Nachtruhe bei nur dreißig Minuten.
Deshalb ist es mir leider auch nicht möglich den Weg zu Fuß zurückzulegen, weshalb ich notgedrungen zum Zweirad greifen musste.
Ich befürchte nun aufgrund meiner Sünden in der Hölle zu enden und dort für alle Ewigkeit zu brennen, deshalb bitte ich sie dringlich um einen Rat.

Verzweifelt
Christoph

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Re: Kreuz im Weg

Beitragvon Teresa Schicklein » Di 6. Nov 2018, 15:49

Werte Herren,

soeben fürchtete ich für einen Herzschlag, das redliche Sauerbrot sei mir im Holzofen verkokelt.
Doch tatsächlich war es der Gestank eines Fakirs, der mir in der Nase kitzelte.

Die weibliche Intuition ist, so nützlich sie (gerade in der Küche) auch sein mag, nicht so zuverlässig wie die Geisteskraft eines christlichen Mannes. Daher möchte ich die Brettleitung ersuchen, eine männliche Untersuchung dieses Verdachtsmoments aufzunehmen.

Es betet für Sie
T. Schicklein

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Re: Kreuz im Weg

Beitragvon Walter Gruber senior » Di 6. Nov 2018, 15:55

Sehr geehrter Herr Christoph,

Ihre wenigen Beiträge offenbaren eine Anfälligkeit für die Todsünden Hochmut und Trägheit. Ob Sie auch ein Lügner sind, wie die schlichte aber aufrichtige Frau Schicklein vermutet, wird sich wohl noch zeigen.

Zu Ihrer Frage: Ein inbrünstiges Morgengebet und ein inbrünstiges Abendgebet, sowie ein dankbares Tischgebet sind an Werktagen ausreichend, wenn Sie auch Ihre harte Arbeit ganz IHM (Gott dem HERRN nämlich) widmen. Selbstverständlich müssen Sie sich bekreuzigen, wenn Sie an jenem Kreuze vorbeigehen, jedoch scheint mir eine Gebetszeit von einer halben Stunde eher ein Vorwand zu sein, um Ihrer Faulheit frönen zu können. Auch haben Sie Frau und Kinder nur zu züchtigen, wenn dazu ein Anlass besteht und nicht hirnloserweise jeden Tag. Wie sollte sich auf diese Weise jemals ein Lerneffekt einstellen können?! Dieser kommt am besten zustande, wenn Sie eine Kombination aus liebevollen Belohnungen und drakonischen Strafen einsetzen.

Lesen Sie am besten den Abschnitt "Pflichten der Familienmitglieder" im Katechismus aufmerksam durch: http://www.vatican.va/archive/DEU0035/_P81.HTM

Auch Ihnen gebührt ein Lob für die Praxis, die Heilige Schrift zur Gänze abzuschreiben. Vielleicht bleibt auf diese Weise ja das eine oder andere hängen. Vorausgesetzt natürlich, Sie haben hier die Wahrheit geschrieben.

Alles Gute wünscht Ihnen
Walter Gruber
Auch ist es mit dem Himmelreich wie mit einem Kaufmann, der schöne Perlen suchte. Als er eine besonders wertvolle Perle fand, verkaufte er alles, was er besaß, und kaufte sie. (Matthäus 13, 45-46)


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