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Reisewarnung - Saudi-Arabien

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Benedict XVII
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Reisewarnung - Saudi-Arabien

Beitrag von Benedict XVII »

Liebe Gemeinde,

die Arche Internetz spricht eine dringende Reisewarnung für Saudi-Arabien aus.
War die dortige Verkehrssicherheit bisher vorbildlich geregelt, so gehört dies nun leider der Vergangenheit an.
Ab sofort ist es dem Weib erlaubt, motorisierte Droschken zu führen.
Es ist mit einer drastisch gestiegenen Zahl von Unfällen aller Arten zu rechnen.
Sollte sich ein Besuch des Landes nicht gänzlich vermeiden lassen so sei dringend angeraten, sich von sämtlichen öffentlichen Verkehrswegen fernzuhalten.

Vergangenen Zeiten nachtrauernd

Benedict XVII
"Tatsächlich haben Frauen noch nie etwas gedacht oder gemacht, womit zu beschäftigen sich lohnt." (Jan Hein Donner, niederländischer Schachmeister)
"Es ist dem Menschen gut, daß er kein Weib berühre." (1.Korinther 7:1)

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Walter Gruber senior
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Re: Reisewarnung - Saudi-Arabien

Beitrag von Walter Gruber senior »

Geschätzter Herr Benedict,

beim Besuch jenes Landes ist generell Vorsicht geboten: https://de.wikipedia.org/wiki/Christent ... di-Arabien

Lieber zu Hause bleibend,
Walter Gruber
Auch ist es mit dem Himmelreich wie mit einem Kaufmann, der schöne Perlen suchte. Als er eine besonders wertvolle Perle fand, verkaufte er alles, was er besaß, und kaufte sie. (Matthäus 13, 45-46)

G-a-s-t
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Re: Reisewarnung - Saudi-Arabien

Beitrag von G-a-s-t »

Werte Herren,

die Mohammedaner sind falschgläubig, vermochten aber einige selbstverständliche Grundlagen rechtschaffener Lebensführung und trefflicher Gesellschaftsordnung in löblicher Weise zu bewahren. "Christlich geprägte" Kulturen gleiten dagegen vielfach in zuchtlose Verlotterung ab.

Es wäre also zum beiderseitigen Vorteil, wenn sich die Christen und allgemein "der Westen" ein Beispiel an der bisherigen Zucht und Ordnung bei den Muselmanen, dem zweckbestimmten Umgang mit den Weibern usw. nähmen, dagegen die Muselmanen im Christentum den Weg in die Wahrheit und das Leben suchten und fänden. Wenn die Muselmanen sähen, daß die westliche Zuchtlosigkeit nicht aus dem Christentum erwächst, sondern wahre Christen diese meiden und verurteilen und hierin die Muselmanen zu schätzen wissen und bestärken, dann fiele es diesen, die Vorzüge ihrer Lebensführung nicht mehr in Gefahr sehend, sicherlich auch leichter, von ihrem lächerlichen Irrglauben abzulassen.

Leider läuft es jedoch gerade andersherum: Der Westen prangert die Gesellschaftsordnung der Muselmanen als "überholt" an und lobt jede Verweichlichung und Verweiblichung. Die Muselmanen haben dieser unheilvollen Entwicklung, weil sie nicht auf dem festen Grund der Wahrheit stehen, letztlich nichts entgegenzusetzen und sind ihr langfristig ausgeliefert - Vorfälle wie die Fahrerlaubnis für Weiber sind die Folge. Muselmanen, die diesem Wahnsinn Einhalt gebieten wollen, werden in ihrem Irrtum bestärkt, die Dekadenz erwachse aus dem Christentum, welches wiederum mit westlicher Lebensweise gleichzusetzen sei, folglich sei dies alles radikal nach der vermeintlichen Weisung Mohammeds zu bekämpfen (von dem freilich in Wahrheit niemand weiß, was er eigentlich predigte und wollte, weil er vor eineinhalb Jahrtausenden gelebt hat und Papier bekanntlich geduldig ist) und jedes Mittel, womöglich sogar der Terror, sei hierin recht.

Vielleicht täten gerade dieser Tage die Christen in Saudi-Arabien gut daran, selbst ihre Weiber sozusagen "an die kurze Leine zu nehmen" und so gemäß
1 Petr 2,12
Führt einen guten Wandel unter den Heiden, damit sie, die euch als Übeltäter verleumden, an euren guten Werken eines Besseren belehrt werden und Gott die Ehre geben "am Tag der Heimsuchung" (Is 10,3).
ein stilles Zeichen zu setzen, welches vielleicht von rechtschaffenen Arabern wohlwollend zur Kenntnis genommen wird und ihr Interesse weckt. Freilich könnten auch die deutschen Männer versuchen, auf diese Art ein Zeichen gegen den Terror zu setzen, zur Völkerverständigung und -missionierung beizutragen und ein rühmlicheres Bild vom "christlichen Westen" zu vermitteln.

Gelobt sei Jesus Christus!
Gast
Micha 6,8
Es ist dir gesagt worden, Mensch, was gut ist und was der Herr von dir erwartet: Nichts anderes als dies: Recht tun, Güte und Treue lieben, in Ehrfurcht den Weg gehen mit deinem Gott.

Joh 14,6
Niemand kommt zum Vater außer durch mich (Jesus).

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Martin Berger
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Re: Reisewarnung - Saudi-Arabien

Beitrag von Martin Berger »

G-a-s-t hat geschrieben:Die Muselmanen haben dieser unheilvollen Entwicklung, weil sie nicht auf dem festen Grund der Wahrheit stehen, letztlich nichts entgegenzusetzen und sind ihr langfristig ausgeliefert - Vorfälle wie die Fahrerlaubnis für Weiber sind die Folge.
Werter Herr Gast,

in Saudi-Arabien hat man zwar, ohne Not und Vernunft, den Weibern das Autofahren erlaubt, allerdings kommt ihnen dies wesentlich teurer als den saudischen Männern.
Um an den Führerschein zu kommen, gibt es eine Hürde. Frauen, die schon als Beifahrerinnen in Autos saßen, müssen 30 Fahrstunden nachweisen. Frauen ohne Erfahrung sollen sogar ganze 90 Fahrstunden leisten.

Die Preise für die Fahrstunden sind nun in die Höhe geschnellt:
  • Zwischen 60 bis 75 saudische Rial kostet eine Stunde. Bei 90 Fahrstunden sind das umgerechnet knapp 1500 Doppelmark.
  • Männer bezahlen für das gleiche Paket hingegen nur etwa 80 Doppelmark.
Quelle: Weiber zahlen zu Recht mehr
Da in einem ordentlichen Heim der Vater/Ehemann die Finanzhoheit hat, dürfte sich zumindest auf den Straßen nicht viel ändern.

Zweifelsfrei könnte man viel voneinander lernen und sich schlußendlich in der christlichen Mitte wiederfinden. Als Zeichen des guten Willens könnte man auch in den christlichen Ländern die Preise für Weiberführerscheine gegenüber den Führerscheinen für Männer annähernd verzwanzigfachen, sodaß auch bei uns bald weniger Weiber mit dem Auto unterwegs sein werden. Das wird auch den Mohammedanern ein neues Sicherheitsgefühl geben. Außerdem kann man in weiterer Folge, quasi als Zeichen des gemeinsamen Willens und Wollens, die Fahrerlaubnis wieder gänzlich entziehen.

Es besitzt ein Weib, welches ein Automobil noch nie von innen sah,
Martin Berger
Der Friede sei mit euch.

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Franz-Joseph von Schnabel
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Re: Reisewarnung - Saudi-Arabien

Beitrag von Franz-Joseph von Schnabel »

Werter Herr Berger,

in Ihrer Verschaltung steht, daß diese "Fahrerinnen" mehr zahlen.

Leider erwähnt der Verfasser nicht, daß es sich hierbei natürlich um das Geld deren Väter oder Gatten handelt.

So geschehen handelt es sich um eine gerechte Strafe für diese Dummbeutel, welche nicht einmal die eigenen Weiber im Griff haben.

Die Gattin anspannend,
Schnabel

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Martin Frischfeld
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Re: Reisewarnung - Saudi-Arabien

Beitrag von Martin Frischfeld »

Werte Herren,

nunmehr ist auch mit dem Eintreffen vieler verhüllter Autoweiber in Europa zu rechnen.

Bild

Sich in Sicherheit bringend,
Martin Frischfeld

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Martin Berger
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Re: Reisewarnung - Saudi-Arabien

Beitrag von Martin Berger »

Werter Herr Frischfeld,

diese Gefahr besteht wohl nur, wenn ein Weib per Zufall Richtung Europa fährt. Die willentliche Fahrt in unsere Heimat dürfte nicht oder nur schwerlich gelingen, haben Weiber doch keinen Orientierungssinn. Dadurch fahren sie, wie vom Teufel dorthin geleitet, stets in die entgegengesetzte Richtung.

Hoffend, daß die Saudi-Weiber nicht nach China wollen,
Martin Berger
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Franz-Joseph von Schnabel
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Re: Reisewarnung - Saudi-Arabien

Beitrag von Franz-Joseph von Schnabel »

Werter Herr Berger, werter Herr Frischfeld,

in der Tat sollte diese Gefahr nicht auf die leichte Schulter genommen werden.

Zwar bieten Mittelmeer und Schwarzmeer einen gewissen Schutz, aber die Rußlandroute bedarf dringend einer bewaffneten Sicherung.
Alternativ böte sich eine Überflutung des Iraks und Syriens an, welche momentan ohnehin renovierungsbedürftig erscheinen.

Mit Herrn Putin und Herrn Seehofer parallel konferierend,
Schnabel

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Walter Gruber senior
Kommerzialrat
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Re: Reisewarnung - Saudi-Arabien

Beitrag von Walter Gruber senior »

Werte Mitglieder,

außerdem bleibt zu erwähnen, dass es dort unten sehr heiß ist, besonders im Sommer. Es erinnern diese Zustände nicht zufällig an die Schilderung der Hölle in der Offenbarung des Johannes (20,10). Die Bewohnerinnen jenes Höllenlandes müssen sich außerdem komplett verhüllen. Es führt der sogenannte Niqab zu einer Verengung des Blickfelds die es zwangsläufig mit sich bringt, dass die Frau im Straßenverkehr das eine oder andere Kamel übersieht.

Christlichen Reisegruppen vom Besuch jenes Landes eher abratend,
Walter Gruber
Auch ist es mit dem Himmelreich wie mit einem Kaufmann, der schöne Perlen suchte. Als er eine besonders wertvolle Perle fand, verkaufte er alles, was er besaß, und kaufte sie. (Matthäus 13, 45-46)

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Franz-Joseph von Schnabel
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Re: Reisewarnung - Saudi-Arabien

Beitrag von Franz-Joseph von Schnabel »

Werte Herren,

die linksgrünversiffte Hetzjournaille geifert wieder einmal gegen das redliche Saudi-Arabien, weil einer der ihren bedauerlicherweise im Verlaufe einer Befragung ums Leben kam.
Die saudische Regierung konnte glaubhaft darlegen, daß das Gespräch etwas eskalierte, und der Befragte infolgedessen zu Tode kam.

Herr Trumpf äußerte bereits vollstes Verständnis.

Sie erinnern sich sicherlich auch an viele derartige Gespräche. Die Protokolle der heiligen Inquisition sind voll von solchen Berichten, auch bei Herrn Pinochet, für den Herr Strauß sich verbürgte, kam derlei häufiger vor.

Den Keller aufräumend,
Schnabel

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Martin Berger
Faust Gottes
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Re: Reisewarnung - Saudi-Arabien

Beitrag von Martin Berger »

Werte Herren,

bahnte sich mit der Aufhebung des Verbots des Autofahrens für Weiber bereits der Niedergang des töften Saudilandes an, entgleitet den vermeintlich redlichen Staatenlenkern nun vollends die Kontrolle über das Land und die Weiber. :hinterfragend:
Saudi-Arabien hat eine weitere Lockerung der strikten Regeln für Frauen angekündigt. Über 21-Jährige sollen künftig ohne die Erlaubnis eines Mannes Reisepässe erhalten und ins Ausland reisen dürfen, wie saudische Medien am Freitag unter Berufung auf einen Regierungsbeschluss berichteten.

In dem erzkonservativen Königreich benötigen Frauen bisher für Reisen die Zustimmung ihres Mannes, Vaters, Bruders oder eines anderen männlichen Verwandten. Dieses Vormundschaftssystem wird international scharf kritisiert, auch in Saudi-Arabien regt sich zunehmend Widerstand.

Die geplante Gesetzesänderung sieht weitere Lockerungen vor: So dürften Frauen in Zukunft ohne Erlaubnis ihres männlichen Vormundes für sich und ihre Familien Dokumente zu Eheschließung und Scheidung sowie Geburtsurkunden beantragen. Es legt zudem fest, dass sowohl Mutter als auch Vater Vormund eines Kindes sein können.

Quelle: Spinnen die Saudis jetzt komplett?
Es ist traurig mitansehen zu müssen, wie das einst prächtige Königreich zugrunde geht. Es mag aber auch der Hitze geschuldet sein, daß man plötzlich die Verrohung der Sitten und die Freiläufigkeit des Weibes zuläßt.

Den Saudis für die heißeren Tage des Jahres einen töften Sepplhut empfehlend,
Martin Berger
Der Friede sei mit euch.

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Martin Frischfeld
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Re: Reisewarnung - Saudi-Arabien

Beitrag von Martin Frischfeld »

Werte Herren,

stornieren Sie die gebuchte Kreuzfahrt! Bald können wir im schönen Saudi Arabien Erholung finden!
Ausnahmsweise inhaltlich korrekter Spiegel-Artikel
Saudi-Arabien, bislang eines der am meisten abgeschotteten Länder weltweit, hatte am Freitag ein neues Visasystem angekündigt. Die Neuordnung erlaubt es Reisenden aus 49 Staaten unter anderem, anschnur ein Touristenvisum zu beantragen. Es ist ein Jahr lang gültig, berechtigt zur mehrfachen Einreise und zu Aufenthalten von maximal 90 Tagen Dauer. Das Königreich will damit den Fremdenverkehr ankurbeln und sich so unabhängiger von seinen Öleinnahmen machen. 
Sie sehen also, daß man bald auch als Tourist von den günstigen Ölpreisen und strengen Regeln profitieren kann. Um unkeuschen Tölpeln eine dezente Warnung zu geben, werden gewisse Regeln erläutert:
Ein am Samstag vom saudischen Innenministerium veröffentlichter Katalog listet auf, was alles unter Strafe steht im Königreich der Sauds. Die "öffentliche Zurschaustellung von Zuneigung" ist genauso unerwünscht wie "profane" Sprache oder Gesten. Auf die Straße Müll werfen oder spucken? Besser nicht. Vordrängeln ist illegal, das Fotografieren und Filmen von Personen ohne deren Erlaubnis auch. Der Genuss von Alkohol ist tabu. Musikhören während der Gebetszeiten geht auch nicht.
Vor allem die Strafbarkeit des Vordrängelns ist ohne Vorbehalt zu begrüßen.

Die Pauschalreise bei Thomas Koch stornierend,
Martin Frischfeld

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Martin Berger
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Re: Reisewarnung - Saudi-Arabien

Beitrag von Martin Berger »

Martin Frischfeld hat geschrieben:Sie sehen also, daß man bald auch als Tourist von den günstigen Ölpreisen und strengen Regeln profitieren kann.
Werter Herr Frischfeld,

das ist schön. Schade, daß Sie nicht auch von den Vorteilen der linkskommunistischen Ökoreform berichtet haben. :lal: Bitte verzeihen Sie mir diesen Scherz.
Martin Frischfeld hat geschrieben:
Ein am Samstag vom saudischen Innenministerium veröffentlichter Katalog listet auf, was alles unter Strafe steht im Königreich der Sauds. Die "öffentliche Zurschaustellung von Zuneigung" ist genauso unerwünscht wie "profane" Sprache oder Gesten. Auf die Straße Müll werfen oder spucken? Besser nicht. Vordrängeln ist illegal, das Fotografieren und Filmen von Personen ohne deren Erlaubnis auch. Der Genuss von Alkohol ist tabu. Musikhören während der Gebetszeiten geht auch nicht.
Es ginge ein Traum von mir in Erfüllung, würde man diese Regeln auch in ganz Europa, ja gar weltweit einführen. Es scheint fast so, als hätten die töften Saudis das Wahlprogramm von Herrn Asfaloths gelesen und sofort begeistert umgesetzt.

Hochgradig erfreut,
Martin Berger
Der Friede sei mit euch.

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Hinrich Hammerschmidt
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Re: Reisewarnung - Saudi-Arabien

Beitrag von Hinrich Hammerschmidt »

Werte Herren,

und schon wieder gibt es eine negative Entwicklung in der ehemals löblichen Gesetzgebung Saudi Arabiens:

https://www.google.com/amp/s/www.tagess ... 1~amp.html

Nun ist es den saudischen Weibern nicht nur erlaubt, motorisierte Droschken zu fahren, auch dürfen Sie neuerdings Räume durch die selbe Türe betreten wie die töften Männer!

Den Weiber-Eingang meiner Wohnung von innen abschließend,
Hinrich Hammerschmidt
„Wenn ich höre, alles andere habe vor dem Schutz von Leben zurückzutreten, dann muss ich sagen: Das ist in dieser Absolutheit nicht richtig“
Wolfgang Schäuble, 2020

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Martin Berger
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Re: Reisewarnung - Saudi-Arabien

Beitrag von Martin Berger »

Hinrich Hammerschmidt hat geschrieben:Nun ist es den saudischen Weibern nicht nur erlaubt, motorisierte Droschken zu fahren, auch dürfen Sie neuerdings Räume durch die selbe Türe betreten wie die töften Männer!
Werter Herr Hammerschmidt,

es ist wahrlich traurig, daß nun auch im Saudiland diese nachgerade knorke Regelung abgeschafft wird. Doch ist es nicht wesentlich bedenklicher und erschreckender, daß es im christlichlichen Abendland gang und gäbe ist, daß einem Weib annähernd dieselben Rechte wie einem Mann zugestanden werden? In guten christlichen Familien wie im Hause Berger ist es freilich noch so, daß das Weib niemals die gleiche Türe wie der Herr des Hauses nutzt. Wozu gibt es schließlich Hundeklappen? Auch im Wirtshaus, beispielsweise bei Meister Wong, käme es nie dazu, daß mein Weib hinter mir vor gar vor mir durch die Türe geht, denn wie könnte es so nahe bei mir sein, wenn es doch am heimischen Herd, also am natürlichen Lebensraum, angekettet ist?

Die Herdkette prüfend,
Martin Berger
Der Friede sei mit euch.

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