2 Tage und 0 Stunden seit der letzten Verbannung eines Taugenichts.

Umgang mit ungläubigen Bekannten

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Moderator: Brettleitung

MartinK
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Umgang mit ungläubigen Bekannten

Beitragvon MartinK » Sa 26. Mai 2018, 22:15

Werte Gemeinschaft,
Seit circa einem halben Jahr habe ich eine neue Arbeitsstelle. Ein Kollege, mit dem ich eigentlich gut klar kam, bekam nach einiger Zeit mit, dass ich den HERR verehre wie niemand anderen. Er dachte zuerst, dass ich ihm etwas vormachen wolle, merkte aber, dass er (Der Bekannte) mir zu unwichtig sei um ihm so viel Aufmerksamkeit zu schenken. Ich habe mehrfach versucht, ihn zur Vernunft zu bringen und ihn zur Taufe zu überreden. Er lehnte ab. Nach 3 Monaten konnte ich mich damit einigermaßen abfinden und sprach nicht mehr mit ihm. Nun zeigte er mir folgendes Bild (Vorsicht! Nur schalten, wenn man gewappnet ist! http://www.bilder-upload.eu/show.php?file=4b1a28-1527368807.jpg).
Unredlich: "Islamisch: Mein Gott ist einzigartig! Strib ungläubig. Christlich: Mein Gott ist real und du wirst in der Hölle schmoren. Juden: Mein Gott ist gerecht, gib uns unsere Sachen zurück. Atheisten: ***Es ist uns egal (Selbstzensur)***

Wie kann ich ihm darauf antworten? Er weiß, dass ich zwar Englisch sprechen kann, aber es nicht will. Auch möchte ich vor ihm nicht als Trottel dastehen, da er sonst wieder schlecht über den HERRN spricht.


Den Tränen nahe,
Martin Kolosky

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Walter Gruber senior
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Re: Umgang mit ungläubigen Bekannten

Beitragvon Walter Gruber senior » So 27. Mai 2018, 13:05

Werter Herr Kolowsky,

plakative Bilder mit wütenden Menschen und dumpfen Parolen sind kein Ersatz für ernsthafte Überlegungen. Falls Ihr Bekannter fähig zu einer gesitteten Diskussion ist, sollten Sie ihn darauf hinweisen, dass zum Ersten die drei auf jenem Bilde verunglimpften Religionen zwar aus denselben Quellen schöpfen, jedoch nur das Christentum einen legitimen Auftrag (siehe Matthäus 28,19) zur Errettung der Menschen durch die Versöhnung mit Gott hat.

Zum Zweiten geht es hier nicht etwa um verschiedene Geschmäcker, wie bei der Anhängerschaft zu Fußballvereinen oder der Bevorzugung bestimmter Automarken. Die Allmacht Gottes und die Offenbarung seines Willens durch die Propheten und Jesus Christus kennzeichnen vielmehr das Wesen unserer Realität und der Aufgabenstellung, an deren Erfüllung wir einst gemessen werden.

Alles Gute wünscht Ihnen
Walter Gruber
Folgende Benutzer sprechen Walter Gruber senior ein keusches Amen! für den Beitrag aus: (Insgesamt 2):
AntrophosG-a-s-t
Auch ist es mit dem Himmelreich wie mit einem Kaufmann, der schöne Perlen suchte. Als er eine besonders wertvolle Perle fand, verkaufte er alles, was er besaß, und kaufte sie. (Matthäus 13, 45-46)

Heinrich Holbert
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Re: Umgang mit ungläubigen Bekannten

Beitragvon Heinrich Holbert » So 27. Mai 2018, 21:28

Werter Herr Kolosky,

ich möchte mich als erstes bei Ihnen bedanken, dass Sie dieses Forum für ihr Problem aufersucht haben.
Aber nun zum Thema. Sie haben richtig begonnen, indem Sie versucht haben Ihren Herr Kollegen zur Taufe zu überreden (Was allein schon ein Unding ohnesgleiches ist, dass es in diesem Land tatsächlich noch erwachsene Männer gibt, die nicht getauft sind.). Doch bloß nicht nachlassen! Das ist es doch, was uns der Teufel immer wieder einreden möchte. An Gott und den Glauben zu verzweifeln und ein sinnloses und unchristliches Leben zu führen. Daher hätten Sie auch nicht davor zurückschrecken sollen, Ihrem Herrn Kollege mit einigen saftigen Hieben die Vernunft des HERRn beizubringen. Er und Gott wird Ihnen auf ewig danken. Bloß nicht zimperlich sein und bei Gelegenheit auch die anderen Ungläubigen Kollegen in das Reich Gottes einzuführen.

Die Bibel studierend
Heinrich Holbert

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Re: Umgang mit ungläubigen Bekannten

Beitragvon G-a-s-t » Mo 28. Mai 2018, 12:24

Werter Herr Kolosky!

MartinK hat geschrieben:Ich habe mehrfach versucht, ihn zur Vernunft zu bringen und ihn zur Taufe zu überreden. Er lehnte ab. Nach 3 Monaten konnte ich mich damit einigermaßen abfinden und sprach nicht mehr mit ihm.

Hierin taten Sie recht (sofern es sich wirklich um einen Bekannten handelt und Sie nicht etwa von eigenen Zweifeln berichten):

Tit 3,10 (Kürzinger)
Von einem Menschen, der falsche Lehren vertritt, ziehe dich zurück, wenn du ein erstes und zweites Mal ihn zurechtgewiesen hast!


Das Entscheidende ist dann, selbst rechtschaffen auf Gottes Wegen zu wandeln und so ein gutes Vorbild zu bieten, das den Ketzer möglicherweise noch zur Einsicht rufen kann:

1 Petr 2,12
Führt einen guten Wandel unter den Heiden, damit sie, die euch als Übeltäter verleumden, an euren guten Werken eines Besseren belehrt werden und Gott die Ehre geben »am Tag der Heimsuchung«.


Nun zeigte er mir folgendes Bild [...] Wie kann ich ihm darauf antworten?

Vom Liegen im Liegestuhl kann man nicht leben. Das Bild symbolisiert also in durchaus trefflicher Weise die Untragfähigkeit des Atheismus. Zur Frage, welchen der drei anderen Wege die abgebildeten Unholde einschlagen sollen, sobald sie aufstehen, ist zu sagen: Daß der "Islam", also auf deutsch die Hingabe oder Unterwerfung unter Gottes Willen, jedem Menschen eindringlichst geboten ist, versteht sich von selbst; daß irgendwelche teils widersprüchlichen Behauptungen, die ein gewisser Mohammed vor eineinhalb Jahrtausenden getroffen und/oder in Form des Koran niedergeschrieben haben soll, nichts mit einer solchen Unterwerfung zu tun haben und keiner Beachtung bedürfen, ist ebenso klar. Die Juden sind ein Volk und nicht eine aus freilwillig beitretenden Mitgliedern zusammengesetzte Religionsgemeinschaft. Christus ist der Weg, die Wahrheit und das Leben. Dieser Weg sollte beschritten werden, denn kein anderer Weg führt zu Gott, und was nicht zu Ihm hinführt, führt von Ihm weg, also in den Tod, denn Er allein ist ja der Urgrund allen Lebens.


Mit verbindlichem Gruße
Gast
Micha 6,8
Es ist dir gesagt worden, Mensch, was gut ist und was der Herr von dir erwartet: Nichts anderes als dies: Recht tun, Güte und Treue lieben, in Ehrfurcht den Weg gehen mit deinem Gott.

Joh 14,6
Niemand kommt zum Vater außer durch mich (Jesus).


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