0 Tage und 5 Stunden seit der letzten Verbannung eines Taugenichts.

Ist der arbeitsfreie Samstag gerechtfertigt?

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Walter Gruber senior
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Ist der arbeitsfreie Samstag gerechtfertigt?

Beitragvon Walter Gruber senior » Sa 26. Aug 2017, 14:49

Sehr geehrte Mitglieder,

wie seit fünfzig Jahren schon begehe ich auch den heutigen Samstag als normalen Arbeitstag. Ein gewisser Unterschied zu den anderen Werktagen besteht allenfalls darin, dass ich die Abendmesse besuche, um mich schon auf den Sonntag einzustimmen und die folgenden Stunden bis Mitternacht für das Studium der Heiligen Schrift und die Meditation nutze.

Leider verschwendet aber die Mehrzahl meiner Mitbürger den Samstag, um tagsüber herumzulungern und abends Alkohol zu trinken. Es wäre ja gerechtfertigt, wenn sie etwas für ihre Familienmitglieder tun oder ehrenamtlich in der Gemeinde arbeiten würden. Dies ist aber nicht der Fall. Folglich wäre es möglicherweise besser für die meisten Menschen, auch am Samstag mindestens acht Stunden lang zu arbeiten und auf diese Weise die Wirtschaft mit einem Schlage um etwa 20 % wachsen zu lassen. Ich wäre sogar bereit, denjenigen unter meinen Arbeitern, die für den Samstag eine sinnvolle Beschäfigung nachweisen können, einen unbezahlten freien Tag zu gewähren. So wüssten sie die beschränkte Zeit, die der HERR uns gewährt, wieder mehr zu schätzen.

Was meinen Sie?

Mit freundlichem Gruß,
Walter Gruber
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Re: Ist der arbeitsfreie Samstag gerechtfertigt?

Beitragvon Nepomuk Kaiser » Sa 26. Aug 2017, 14:58

Werter Herr Gruber,
ich stimme Ihnen vollumfänglich zu. Auch für mich ist der Samstag ein ganz normaler Arbeitstag. Ich stehe um 5 Uhr morgens auf, während besoffenes Gesindel um diese Zeit erst vom Krawallschuppen heimkehrt. Natürlich leidet darunter die Produktivität und somit auch die Wirtschaft, wie Sie bereits richtig konstatierten. Während ich gemeinsam mit meinen Negern das Vieh füttere oder die Äcker pflüge, schläft das faule Gesindel zuhause gerade seinen Rausch aus. Daher muss ich Ihre Frage mit "nein" beantworten. Der arbeitsfreie Samstag ist keinesfalls gerechtfertigt und speziell Jugendliche sollten sich an diesem Tag krummbuckeln müssen, damit sie wissen, was der Begriff "arbeiten" überhaupt bedeutet.

Diskutierend,
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Re: Ist der arbeitsfreie Samstag gerechtfertigt?

Beitragvon Hermann Lemmdorf » Sa 26. Aug 2017, 15:25

Werter Herr Gruber,

die Abschaffung des Arbeistssamstages ist eine weitere kommunistische Untat. So ist auch unsere städtische Abfallbeseitigung am Samstag von Amts wegen geschlossen. Ein Zustand, mit dem sich mein Kollege Karl Kungel und ich nicht abfinden wollen. Darum leisten wir jeden Samstag einen freiwilligen Außendienst. Dabei legen wir uns auf die Lauer, um illegale Müllentsorger zu überführen. So können wir einerseits den Samstag sinnvoll verbringen. Zusätzlich hat unsere Stadtkasse noch Einnahmen aus den sich ergebenden Strafzahlungen und ganz nebenbei werden auch Wald und Stadtpark sauberer.
In diesem Zusammenhang diskutierten wir bei unserem Stadtverwaltungsstammtisch neulich die folgende Frage. Macht sich ein Flaschensammler, welcher das von den juvenilen Lumpen achtlos weggeworfene Leergut aufsammelt, mit der Abgabe gegen das Pfandgeld der Steuerhinterziehung schuldig? Eigentlich müsste er ja staatliche Steuern und Kirchensteuern zahlen. Denn schließlich erzielt er ein Einkommen. Aber eventuell könnte man ihm das, als Anreiz zur Samstagsarbeit, am Samstag erlassen. Zumindest auf die staatlichen Steuern könnte hier verzichtet werden.
Zurückkommend auf eine allgemeine Arbeitspflicht möchte ich gerne noch zwei weitere Aspekte einbringen. Leider gibt der arbeitsfreie Samstag auch Fahrradfahrern und Nacktbadern die Möglichkeit, ihre perversen Neigungen auszuleben. Und das in aller Öffentlichkeit!

Mit dem Gehstock einen illegale Müllhaufen nach Anhaltspunkten zum Verursacher durchstöbernd,
Hermann Lemmdorf.
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Re: Ist der arbeitsfreie Samstag gerechtfertigt?

Beitragvon Martin Berger » Sa 26. Aug 2017, 16:51

Walter Gruber senior hat geschrieben:Leider verschwendet aber die Mehrzahl meiner Mitbürger den Samstag, um tagsüber herumzulungern und abends Alkohol zu trinken.

Werter Herr Gruber,

die Tatsache, daß arbeitsscheues Pack überhaupt herumlungern und faulenzen kann, ist dem Sozialstaat geschuldet. Müßte das Geschmeiß für sein Geld arbeiten gehen, hätte es wohl kaum Zeit, um selbige zu vertrödeln. Im Grunde ist der arbeitsfreie Samstag eine Leichtvariante der unlöblichen Hartz-4-Idee, bei der man zumindest ein paar Tage arbeiten geht, nach getaner Arbeit aber in den Hartz-4-Modus (faulenzen, Bier trinken, RTL2 schauen, etc.) verfällt.

Auch stellt sich die Frage, warum man, obwohl eine Woche 168 Stunden hat, im Höchstfall 40 Stunden, also nicht einmal ein Viertel der gegebenen Zeit, arbeiten will. Zieht man von den 168 Stunden die 24 Sonntagsstunden ab, bleiben 144 Stunden übrig, von denen man gut und gerne die Hälfte der Zeit, also 72 Stunden, arbeiten könnte. Schlafenszeit sowie Zeit für den Kirchgang und das Studium der Heiligen Schrift blieben noch mehr als genug. Weniger Zeit bleibt hingegen für das Ausrauben redlicher Rentner, Brandstiftung, die Bildung atheistischer, satanistischer und sonstigen ketzerischen Banden, den Kauf von Alkohol, Hanftgift und Uhukleber, Friedhofsschändung, den RTL2-Konsum, Zeichentrickpornographie, DuRöhre, Fratzenbuch, nicht näher definierte Perversitäten, Mörderspiele und Amokläufe.

Sie sehen: Die Anhebung der Arbeitszeit würde mehr Probleme lösen, als man für möglich hält. Als positiver Nebeneffekt kürble man auch noch, wie von Ihnen schon erwähnt, die Wirtschaft an, die momentan, der unzähligen Faulpelze wegen, auf allen Vieren kriecht.

Ich könnte mir, um all diese Probleme zu lösen, auch die Einführung einer Mindestarbeitszeit vorstellen, die freilich dem Alter angepaßt sein muß. Einem älteren Herrn, der sein Leben lang gearbeitet hat, kann man schließlich nicht zumuten, daß er 12 Stunden lang Schwerstarbeit verrichtet. Sehr wohl kann man dies aber einem juvenilen Bengel zumuten, der ohnehin nichts kann und weiß und noch viel lernen muß. Deckt man solche Dummköpfe mit Arbeit zu, kommen sie auch nicht auf dumme oder kriminelle Ideen, sondern fallen nach Feierabend müde ins Bett, um sich am nächsten Tag wieder zu schinden.

Eine vorstellbare Abstufung von Lebensjahren und täglichen Arbeitsstunden:

15-40 Jahre :pfeil: 16 Stunden Arbeit pro Tag
41-50 Jahre :pfeil: 12 Stunden Arbeit pro Tag
51-60 Jahre :pfeil: 9 Stunden Arbeit pro Tag
61-65 Jahre :pfeil: 7 Stunden Arbeit pro Tag
66-68 Jahre :pfeil: 5 Stunden Arbeit pro Tag
69-72 Jahre :pfeil: 3 Stunden Arbeit pro Tag

73 und mehr Jahre :pfeil: Mindestens 5.000 Europa Rente


Die Löhne können beibehalten werden, was vor allem älteren Arbeitsnehmern zu Gute kommt. Das junge Gesindel wird freilich etwas länger arbeiten müssen, um gleich viel wie bisher zu bekommen.

Vorschlagend,
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Re: Ist der arbeitsfreie Samstag gerechtfertigt?

Beitragvon Mark Seidel » So 27. Aug 2017, 22:59

Herr Gruber,

dass der Samstag als Arbeitstag für alle abgeschafft wurde, liegt an der Technologisierung. Immer mehr Arbeit wird von Maschinen erledigt und ersetzt somit immer mehr den Mensch.

Seidel

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Walter Gruber senior
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Re: Ist der arbeitsfreie Samstag gerechtfertigt?

Beitragvon Walter Gruber senior » Mo 28. Aug 2017, 15:42

Sehr geehrter Herr Seidel,

an Ihrer Antwort sieht man einmal mehr, wie erfindungsreich Faulpelze sind, wenn es darum geht, fadenscheinige Ausreden für die eigene Untätigkeit zu erfinden! In Wahrheit jedoch ist Arbeit in Fülle vorhanden, welche nicht so einfach von Robotern verrichtet werden kann. Denken Sie etwa an die Rundumbetreuung der alten Menschen, an das Sauberhalten aller Straßen und Grünflächen, an das Bedienen in Haushalten und Gastwirtschaften, an den Anbau von Biogemüse, an das Abernten der Obstbäume, an die Sozialarbeit, an die Ärzte und Krankenschwestern, an die Lehrer und Nachhilfelehrer, an die Erfinder, die Künstler, Handwerker, Programmierer, Reinigungskräfte, Kinderbetreuerinnen und Sekretärinnen: All die Menschen, die schon jetzt in diesen Bereichen tätig sind, könnten doppelt soviel arbeiten, und es würde uns allen zugute kommen!!!! Es ist ja heutzutage schon so, dass sich fast niemand mehr einen Diener, einen Fahrer, eine Köchin und ein Stubenmädchen leisten kann. So muss nun meine Sekretärin alle diese Aufgaben übernehmen, was naturgemäß zu einer Überarbeitung führt.

Es wäre eine Ausweitung der Arbeitszeit für alle Arbeitnehmer auch nicht mit mehr Kosten verbunden, da sie ja nicht mehr Lohn erhalten würden. Auf diese Weise könnte man auch wieder mit den fleißigen Chinesen konkurrieren und mehr Geld erwirtschaften, um es bei den aufstrebenden Negern in Afrika zu investieren. Dort unten gibt es momentan ganz exorbitante Wachstumsraten.

Es mag Ihnen dies alles auf den ersten Blick nicht einleuchten, da ich eben einen weiteren Horizont als Sie habe.

Alles Gute wünscht Ihnen
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Re: Ist der arbeitsfreie Samstag gerechtfertigt?

Beitragvon G-a-s-t » Di 29. Aug 2017, 13:55

Werter Herr Gruber!

Was lässt Sie denn an der Sabbatruhe zweifeln? Ist Gottes Begründung für dieses Gebot nicht höchst plausibel?

2 Mose 20,9ff.
Sechs Tage darfst du schaffen und jede Arbeit tun. Der siebte Tag ist ein Ruhetag, dem Herrn, deinem Gott, geweiht. An ihm darfst du keine Arbeit tun: du, dein Sohn und deine Tochter, dein Sklave und deine Sklavin, dein Vieh und der Fremde, der in deinen Stadtbereichen Wohnrecht hat. Denn in sechs Tagen hat der Herr Himmel, Erde und Meer gemacht und alles, was dazugehört; am siebten Tag ruhte er. Darum hat der Herr den Sabbattag gesegnet und ihn für heilig erklärt.


Versuchen Sie doch einmal, dies am 2.9. zu beherzigen. Ihren Bericht werde ich vsl. spätestens am 19.9. zur Kenntnis nehmen können.

Mit verbindlichem Gruße
Gast
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Es ist dir gesagt worden, Mensch, was gut ist und was der Herr von dir erwartet: Nichts anderes als dies: Recht tun, Güte und Treue lieben, in Ehrfurcht den Weg gehen mit deinem Gott.

Joh 14,6
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Re: Ist der arbeitsfreie Samstag gerechtfertigt?

Beitragvon Walter Gruber senior » Fr 1. Sep 2017, 17:07

Sehr geehrter Herr Gast,

Christus ist bekanntlich an einem Sonntage von den Toten wiederauferstanden, weshalb wir Christen den Sonntag als Tag des HERRN begehen.

Man mag nun einräumen, dass auch dem Sabbat eine herausragende Stellung gebührt, und unter den Heiden gelten andere Tage als heilig. Bei den Muslimen ist es etwa der Freitag. Durch solche Rücksichten würde man zweifellos herausfordern, dass manche Gruppen begehrliche Blicke auf den Donnerstag oder den Montag werfen, um auch an diesen Tagen nicht arbeiten zu müssen. Einige niederträchtige Zeitgenossen würden sicherlich eigens dafür neue "Religionen" gründen.

Es scheint mir darum eine salomonische Lösung im Sinne der Gleichbehandlung zu sein, den Sonntag als Tag des HERRN zu begehen und an allen anderen Tagen zu arbeiten, sowie von allen Nichtchristen zu verlangen, das gefälligst auch zu tun.

Stets um klare Verhältnisse und Gerechtigkeit für jedermann bemüht,
W. Gruber
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Re: Ist der arbeitsfreie Samstag gerechtfertigt?

Beitragvon Dr. Benjamin M. Hübner » Sa 9. Sep 2017, 21:34

Werte Herren,

In einem Buch selbsternannter "Futurologen" - also "Wissenschaftlern", welche sich mit der Zukunft befassen - las ich jüngst, daß man für das Jahr des Herrn 2000 bereits eine Wochenarbeitszeit von 25-30 Stunden erwartete. Zur Drucklegung des Buches, es müsste um das Jahr 1980 gewesen sein, begründete man diese Prognose wie nachfolgend aufgezählt:
    - zunehmender technologischer Fortschritt
    - Anstieg der Weltbevölkerung
    - umgreifender Humanismus (u.a. soziale Arbeitsteilung)
Leider war die Vorhersage der atheistischen Deppen nicht gänzlich falsch, wenn auch die Gründe dafür andere sind:
    - Kirchenaustritte
    - Dummheit der Jugend
    - Hartz-IV-Reformen
    - gesellschaftliche Akzeptanz für "Aussteiger" und sonstige Faulpelze
    - Abschaffung der Prügelstrafe und des Lehrgeldes
    - "Hausmänner" (LAL!), welche nicht erwerbstätig sind
Zieht man einen fleissigen Christen als Maßstab heran, arbeitet dieser, wie Jahr und Tag, 16 Stunden x 6 Tage = 96 Wochenstunden. Ein Hartz-IV-Faulpelz hingegen, welcher damals als undenkbar galt, arbeitet 0 Wochenstunden.
Bei einem geschätzten Verhältnis von Redlichkeit zu Faulheit von 1:4 (eine sehr wohlwollende Annahme: Man schaue sich einmal die Buben in der Strassenbahn an :huch: ) erhält man somit eine Wochenarbeitszeit von (96+0+0+0)/4 = 24 Wochenstunden pro Bürger, obgleich der Christ nicht von seiner Produktivität eingebüsst hat. Lediglich die unnütze Statistik stellt ihn auf eine Stufe mit dem arbeitsscheuen Gesocks. :boese:

Die durchschnittliche Brenndauer eines Stochastik-Lehrbuches ermittelnd,
Dr. Benjamin M. Hübner
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Re: Ist der arbeitsfreie Samstag gerechtfertigt?

Beitragvon G-a-s-t » Di 19. Sep 2017, 14:06

Werter Herr Gruber!

Man mag nun einräumen, dass auch dem Sabbat eine herausragende Stellung gebührt, und unter den Heiden gelten andere Tage als heilig. Bei den Muslimen ist es etwa der Freitag. Durch solche Rücksichten würde man zweifellos herausfordern, dass manche Gruppen begehrliche Blicke auf den Donnerstag oder den Montag werfen, um auch an diesen Tagen nicht arbeiten zu müssen.

Dieses Problem wäre einfach zu lösen, indem man besagten Gruppen klarmacht, dass hier bei uns Montag bis Freitag bis auf einzelne Feiertage ohne Rücksicht auf Nebensächlichkeiten wie religiöse Ansichten und ohne jedes sonstige Wenn und Aber Arbeitstage sind.

Christus ist bekanntlich an einem Sonntage von den Toten wiederauferstanden, weshalb wir Christen den Sonntag als Tag des HERRN begehen.


Sie sagen es! Wir feiern den ersten Tag der Woche als den Tag, an dem Christus vonb den Toten erstanden ist. Dies ist der springende Punkt, welcher folgende Fragen aufwirft:

1. Wie begeht man den ersten Tag der Woche in angemessener Weise?

2. Sollte, wer zu Recht den Sonntag als ersten Tag der Woche begeht, nicht tunlichst so konsequent sein, den Samstag als den letzten zu begehen?

Der erste Tag ist ein neuer Anfang, ein Tag des Aufbruchs. Beginnt man einen neuen Abschnitt seines Lebenswerkes, indem man ruht? Was tut sich in der Heilligen Schrift an solchen ersten Tagen?

Gott ruhte am ersten Schöpfungstag nicht, sondern rief das Licht ins Dasein. Vieles spricht dafür, dass dies mit der Zeugung seines eingeborenen Sohnes Jesus Christus verbunden war, welcher bekanntlich das Licht der Welt ist. Er arbeitete also. Er tat aber nicht die eher mechanischen und sich untereinander ähnelnden Arbeiten der folgenden fünf Arbeitstage (Planeten formen, Menschen aus Lehm formen, ...), sondern schuf die (geistige) Grundlage dafür und zugleich das Ziel, auf das alles Folgende zusteuert. Nach diesem besonderen ersten Arbeitstag und der folgenden "Fünf-Tage-Woche" der Routinearbeit ruhte er am letzten Tag, dem Sabbat/Samstag.

Christus ruhte, nachdem sein irdisches Werk vollendet und er war, einen ganzen Sabbat lang im Totenreich. Am Sonntag wurde sein himmlischer Vater tätig, indem er ihn auferweckte, und ließ damit einen neuen Abschnitt der Heilsgeschichte beginnen, welcher der Menschheit den alles entscheidenden Aufbruch ermöglicht.

Eph 5,14
Wach auf, du Schläfer, und steh auf von den Toten und Christus wird dein Licht sein.


Dies ist der Ruf, der in den Sonntag schallt. An einem Ruhetag dagegen darf man, wenn man unbedingt mag, auch mal länger schlafen.

Aus solchen Erwägungen sollten sich Anregungen für eine würdige Gestaltung des Tages des Herrn ergeben. Ladenschlussgesetze, Sonntagsfahrverbote und dergleichen, das Ruhen der Routinearbeit also, bieten einen günstigen äußeren Rahmen.

Der Name des Herrn sei gepriesen!
Gast
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Re: Ist der arbeitsfreie Samstag gerechtfertigt?

Beitragvon Walter Gruber senior » Mi 20. Sep 2017, 19:16

Sehr geehrter Herr Gast,

Sie schreiben:
Gott ruhte am ersten Schöpfungstag nicht, sondern rief das Licht ins Dasein. Vieles spricht dafür, dass dies mit der Zeugung seines eingeborenen Sohnes Jesus Christus verbunden war, welcher bekanntlich das Licht der Welt ist. Er arbeitete also. Er tat aber nicht die eher mechanischen und sich untereinander ähnelnden Arbeiten der folgenden fünf Arbeitstage (Planeten formen, Menschen aus Lehm formen, ...), sondern schuf die (geistige) Grundlage dafür und zugleich das Ziel, auf das alles Folgende zusteuert. Nach diesem besonderen ersten Arbeitstag und der folgenden "Fünf-Tage-Woche" der Routinearbeit ruhte er am letzten Tag, dem Sabbat/Samstag.

Eben jener erste Tag im Wochenlauf wurde zur Ehre des Neuen und Ewigen Bundes Gottes mit den Menschen zum Tag des HERRN. Es steht dies für einen neuen Anfang, den wir Woche für Woche machen wollen, um uns stets aufs Neue auf eine Erneuerung unserer Bemühungen im Christentume zu besinnen. Es ist dieser erste Tag der Tag des HERRN, wie ja die Bezeichnung dies dominica zeigt. Es gebührt dem HERRN nämlich nicht der letzte, sondern der erste Tag der Woche, wie Gott ja auch in unserem Leben nicht an letzter, sondern an erster Stelle kommen sollte!!!1

Aus diesem Grunde stimme ich nicht Ihrer Auffassung zu, den Samstag als heiligsten Tag der Woche zu begehen, sondern folge der Lehrmeinung unserer Kirche und dem Brauch nahezu sämtlicher Christen. Es zeigt sich in Ihren Äußerungen immer wieder eine nahezu grundsätzliche Tendenz, alle Konventionen zu missachten. Es erinnert mich dies an jene langhaarigen jungen Männer in den Sechzigern und Siebzigern, welche sich ebenfalls selten gewaschen haben und noch seltener in die Kirche gegangen sind. Könnte es sein, dass auch Sie dieser Richtung angehören?

Stets um den Dialog mit der Jugend bemüht,
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Re: Ist der arbeitsfreie Samstag gerechtfertigt?

Beitragvon Martin Berger » Mi 20. Sep 2017, 19:53

Walter Gruber senior hat geschrieben:Es erinnert mich dies an jene langhaarigen jungen Männer in den Sechzigern und Siebzigern, welche sich ebenfalls selten gewaschen haben und noch seltener in die Kirche gegangen sind. Könnte es sein, dass auch Sie dieser Richtung angehören?

Werter Herr Gruber,

bitte malen Sie nicht den Teufel an die Wand! Freilich: Zuweilen scheint Herr Gast aus der Reihe zu tanzen. Allerdings handelt es sich bei ihm, trotz all seiner Fehler, um einen anständigen, bibelfesten Christen, der dem schmalen Pfad des HERRn folgt. Ihn mit dem langhaarigen Gesocks zu vergleichen, welches einst sein Unwesen trieb, ist ungerechtfertigt, ist doch davon auszugehen, daß jenes Pack den HERRn nicht kannte, geschweige denn ihm ventilierte. Die "Bildung" dieses Geschmeißes, sofern man das Nichtwissen dieser verlorenen Generation überhaupt so nennen kann, bestand lediglich aus dem Wissen, wo bzw. wie man Alkohol und Hanfgift erwerben oder herstellen kann. Allenfalls das Bespringen von allem, was nicht bei Drei auf dem Baume war, könnte man als sonstige Aktivität noch anführen, was aber ebenfalls nicht dazu beitragen kann, löbliche Worte über das ungewaschene, perverse, Hanfgift rauchende, stets betrunkene Gesindel von damals zu finden.

Wenngleich Sie in diesem Brette stets ein gern gesehener Besucher waren und auch inskünftig sein werden, möchte ich Sie in aller Form und Höflichkeit bitten, löbliche Brettgäste nicht als dreckige, atheistische Hüpfies (unredlich: Hippies) zu beschimpfen. Fragen Sie sich im Zweifelsfalle stets: "Was würde Jesus tun?"

Im Sinne unseres Erlösers schlichtend eingreifend,
Martin Berger
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Re: Ist der arbeitsfreie Samstag gerechtfertigt?

Beitragvon Walter Gruber senior » Mi 20. Sep 2017, 20:54

Geschätzter Herr Berger,

keinesfalls war es meine Absicht, Herrn Gast mit meiner höflich formulierten Erkundigung zu nahe zu treten!
Was Ihren Verweis auf das Vorbild Jesu betrifft, so ist dies ein weiser Ratschlag, auf den ich mich sicherlich des öfteren besinnen werde.

Bild

Mit freundlichem Gruß,
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Re: Ist der arbeitsfreie Samstag gerechtfertigt?

Beitragvon G-a-s-t » Fr 22. Sep 2017, 08:46

Werter Herr Berger!

Offensichtlich stand Herrn Gruber der Sinn nach einer burlesken Depesche - und es ist ja nur zu verständlich, wenn ein solches Bedürfnis sich zuweilen Durchbruch verschafft, gerade bei Lastwagenfahrern, welche ja seit der Ausrüstung ihrer Fahrzeuge mit Sklavenlenkung und gar mit unlöblichen synchronisierten Getrieben, die das Zwischengas bzw. -kuppeln überflüssig machen, bei ihrer Arbeit immer ein wenig auf Sparflamme zu laufen verdammt sind -, bei deren Formulieren er es dann im Eifer des Gefechts leider fast zur Gänze versäumte, die Hauptinhalte meines Schreibens zu beachten:

Walter Gruber senior hat geschrieben:Eben jener erste Tag im Wochenlauf wurde zur Ehre des Neuen und Ewigen Bundes Gottes mit den Menschen zum Tag des HERRN. [...] Es gebührt dem HERRN nämlich nicht der letzte, sondern der erste Tag der Woche, wie Gott ja auch in unserem Leben nicht an letzter, sondern an erster Stelle kommen sollte!!!

Soweit bestätigt er gerade das von mir Geschriebene und versieht es mit löblichen Ergänzungen. Der Sonntag ist der erste Tag der Woche, wie es schon in der Schöpfungsgeschichte war und wie es ihm in seiner Vollendung als Tag der Auferstehung unseres Herrn im Rahmen des Neuen Bundes zukommt, und der Samstag der letzte.

Aus diesem Grunde stimme ich nicht Ihrer Auffassung zu, den Samstag als heiligsten Tag der Woche zu begehen [...]

Nirgends schrieb ich, der Samstag sollte der heiligste Tag sein, sondern vielmehr, dass er gemäß göttlicher Ordnung als Ruhetag vorgesehen ist. Daraus schließen, dass der Sabbat der wichtigste Tag ist, könnte doch nur einer, der das Ruhen entgegen der Maxime "Ora et labora" als wichtigsten Lebensinhalt einstuft. Das muss also ein Versehen gewesen sein.

Der Sabbat und der Tag des Herrn haben gemäß Heiliger Schrift ganz verschiedene Bedeutungen und damit beide ihre Daseinsberechtigung. Die weitverbreitete Ansicht, der Sonntag sei der christliche Ersatz für den jüdischen Sabbat, ist nicht biblisch begründet.

Selbstverständlich lässt sich das beim Leben in der Welt nicht immer in Reinform umsetzen. Arbeits- und Ruhezeiten in der Gesellschaft bedürfen einer Koordination, da kommt dann auch der Staat in seiner Ordnungsfunktion ins Spiel usw. Wenn es dann aus biblischer Sicht nicht optimal läuft, können wir in der Tat dankbar sein, dass es der Tag des Herrn ist, der noch den größten offiziellen Schutz genießt.

Mit verbindlichem Gruße
Gast
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Re: Ist der arbeitsfreie Samstag gerechtfertigt?

Beitragvon Walter Gruber senior » Fr 22. Sep 2017, 10:20

Lieber Herr Gast,

ich möchte hier noch einmal betonen, Ihnen gegenüber überwiegend positiv eingestellt zu sein! Neben meinem Enkel (dem Hansi) und dem Herrn Rotzbengel Rüdiger sind Sie der junge Mensch, von dem ich die höchste Meinung habe. Ich habe weiters großen Respekt vor Ihrer Gelehrsamkeit und mir ist klar, dass es unter den Ketzern deutlich üblere Burschen gibt als Sie.

Wenn ich Sie recht verstehe, begehen Sie den Samstag als Ruhetag und den Sonntag arbeitend und im Geiste eines Neuanfangs? Es bleibt Ihnen dies unbenommen, jedoch würde sich der Pfarrer in Ihrer Gemeinde sicherlich freuen, Sie einmal in der Kirche anzutreffen.

Herrn Gast die Hand zur Versöhnung reichend,
Walter Gruber
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