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Ist die Chemie redlich?

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Moderator: Brettleitung

Censor
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Ist die Chemie redlich?

Beitragvon Censor » Mo 14. Aug 2017, 22:48

Mich als Chemiker überkommt oftmals die Frage ob mein Tun und Wirken wirklich Redlich ist. Die Chemie ist neben der Mathematik die Einzige mir liebe "Wissenschaft". Mein Zweifel an der Redlichkeit kommt von der Tatsache, dass Stoffe synthetisiert werden, die es in der Natur und somit vom HERRN geschaffen nicht gibt. Andererseits verhilft sie der Krone der Schöpfung (für weniger Bibelfeste: dem Menschen) zu Möglichkeiten, wie sonst keine andere Wissenschaft. Man bedient sich sozusagen an GOTTes Baukasten, macht sich der Erde Habhaft, wie es sein Auftrag für uns war. Ich bin verzweifelt.

Um schnelle Hilfe bittend,

Censor

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Benedict XVII
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Re: Ist die Chemie redlich?

Beitragvon Benedict XVII » Mo 14. Aug 2017, 23:08

Herr Censor,

ich stelle Ihnen eine Gegenfrage:
"Ist Hechserei redlich?"
Sie sollten die Finger von Dingen lassen, welche - aus gutem Grund - dem HERRn vorbehalten sind.
Zudem: ich wüsste nicht, für was jene von Ihnen genannte "Wissenschaft" gut sein sollte. Wurde durch Chemie bereits ein einziger Mensch bekehrt, eine einzige Seele zum HERRn geführt?
Nein? Wozu braucht es dann "Chemie"?
Alles was der Mensch - und das Weib - benötigt, wird in Liebe vom HERRn bereitgestellt.

Verbringen Sie Ihre Zeit nicht mit diesem bestenfalls sinnlosen, wahrscheinlicherweise gar ketzerischen Unfug.

Gerne belehrend

Benedict XVII
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Re: Ist die Chemie redlich?

Beitragvon Censor » Mo 14. Aug 2017, 23:14

Wie backen sie einen luftigen Kuchen, ohne Backpulver oder Hefe? Beides Stoffe aus der Chemischen Industrie. Dies ist nur ein Beispiel, aber fakt ist, ohne die Chemie wäre die Welt nicht so weit Fortgeschritten. Man kann sie in meinen Augen auch nicht mit Hechserei vergleichen. Die Hechserei verfolgt egoistische Absichten, die anderen Menschen Schadet. Die Chemie hingegen hat die Intention den Menschen voran zu bringen.

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Re: Ist die Chemie redlich?

Beitragvon Martin Berger » Di 15. Aug 2017, 06:10

Herr Censor,

demnach hätten also die Alchemisten die Backkunst erfunden? Ob ein Brot, ein Kuchen oder was auch immer gelingt, hängt weniger von den Zutaten ab, sondern vielmehr davon, ob dies dem HERRn gefällt. Der ärgste Lump könnte selbst mit den besten Zutaten keinen Kuchen backen, wenn der HERR dies nicht will.

Leckeren Kuchen backt man übrigens, wie es uns die Heilige Schrift lehrt, mit Semmelmehl. Erst gestern buk mein Weib einen.
Abraham eilte in die Hütte zu Sara und sprach: Eile und menge drei Maß Semmelmehl, knete und backe Kuchen.

1.Mose 18,6

Und sollst Semmelmehl nehmen und davon zwölf Kuchen backen; zwei Zehntel soll ein Kuchen haben. Und sollst sie legen je sechs auf eine Schicht auf den feinen Tisch vor dem HERRN.

3.Mose 24 5,6

Dies alles geschah lang bevor Diener Luzifers teuflische Chemie auf die Erdscheibe brachten.

Merken Sie sich:

Ein guter, redlich', löblich' Christ,
ist niemals nicht ein Alchemist.
:kreuz1:

In ein leckeres Stück Semmelmehlkuchen beißend,
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Re: Ist die Chemie redlich?

Beitragvon Franz-Joseph von Schnabel » Di 15. Aug 2017, 07:33

Knabe Schlechte Zensur,
hat man Ihnen in der Schule nicht beigebracht, daß es sich bei der knorken Hefe um einen löblichen Pilz handelt, welcher seit Anbeginn der Menschheit zum Backen, zum Brauen und zur Herstellung von Wein verwandt wird (Ausnahmen: Kanaan sowie Österreich)?
Sie sollten Ihr Lehrgeld, welches wohl eher ein Leergeld war, zurückfordern.
Zu Rohrstockeinsatz ratend,
Schnabel
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Re: Ist die Chemie redlich?

Beitragvon Censor » Mi 16. Aug 2017, 17:43

Ich habe meinem bisherigen Arbeitgeber gekündigt und trete am Montag voller Stolz das Amt des Küsters in meiner örtlichen Kirche an. Ich will nur noch dem HERRn und seiner Kirche dienen und danke ihnen vielmals für ihre hilfreichen Worte.

Um Vergebung Ihrerseits und vom HERRn bittend,

Censor

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Re: Ist die Chemie redlich?

Beitragvon Dr. Benjamin M. Hübner » Mi 16. Aug 2017, 21:04

Herr Zenisert,

Ich beglückwünsche Sie zu dieser wahrlich richtigen Entscheidung. Es ist nie zu spät, zum Licht zu finden! :kreuz4:

Bild
Abbildung 1: GOTTes Glanz scheint auf jene, die sich dem HERRn zuwenden und der grässlichen Wissenschaft entsagen

Es "forscht" weiter an der Widerlegung der ketzerischen Einstein-Thesen,
Benjamin
"In jeden Topf passt ein Teckel."
Ying Tao Wong, Meisterkoch

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Re: Ist die Chemie redlich?

Beitragvon Censor » Mi 16. Aug 2017, 21:18

So ist meine Frage doch, ob ich mein Wissen um dieses Kätzerwerk anwenden Sollte, um im örtlichen Rollbrett-Park die Jugend zu vertreiben, in dem ich ein juckreizverursachendes Pulver herstelle und dort verteile. Den Feind also mit seinen eigenen Waffen schlagen.

Censor.

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Re: Ist die Chemie redlich?

Beitragvon Dr. Benjamin M. Hübner » Mi 16. Aug 2017, 21:58

Werter Herr Zensur,

Es bedarf nicht immer einer so genannten kemischen Keule, um juvenile Strolche in die Schranken zu verweisen. Allein der HERR gibt uns alle Mittel, um das Atheistenpack redlich abzuwehren. Nehmen Sie Ihr Beispiel:
Werfen Sie, wie bereits von Ihnen angerissen, ein Katzenvieh auf die rollbrettfahrenden Knabbuben, anstatt hechsenhaftes Pulver zu verstreuen, das eher an einen Harald-Töpfer-Roman gemahnt.

Ansonsten könnten Sie das von Ihnen Erlernte doch dazu nutzen, einen töften Gegenbeweis bezüglich der naturwissenschaftlichen Irrlehre anzustreben. Allein die Vorstellung, daß Atome über kleine Stäbchen miteinander verbunden sein sollen, wie man es ja in Modellen oft sieht, ist äußerst widersinnig:
Erwärmen Sie einen Eimer Wasser auf der maroden Rheinbrücke Leverkusen: Wasserdampf sollte aufsteigen und, so die Lehrmeinung, die Wasserstoffbrücken zurückbleiben. Ein teurer Neubau der Brücke wäre damit überflüssig, LAL! :lal:

Über Niels Bohr lachend,
Benjamin
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Re: Ist die Chemie redlich?

Beitragvon Dieter von der Weide » Fr 18. Aug 2017, 22:00

Mein lieber Herr Censor,

Sie haben ja bereits mit Hilfe anderer Mitglieder auf den christlichen Weg zurückgefunden. Nun gilt es, das ahnen Sie wohl schon, für die vergangenen Sündenjahre Buße zu tun.
Ich schlage vor, sie unternehmen eine kleine Pilgerfahrt nach Rom - zu Fuß. Wenn Sie sich beeilen, sind Sie vor dem Winter über die Alpen. Das dürfte eigentlich dem Herrn Genüge tun, wenn sie sich noch ab und zu geißeln. Sie Selbstgeißelung, ein zu Unrecht in Vergessenheit geratenes Instrument christlicher Disziplin. Ich tue es selbst zuweilen, wenn der Teufel unredliche Gedanken in meinen Kopf gießt.

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Re: Ist die Chemie redlich?

Beitragvon Friedel Knoevenagel » Mo 24. Sep 2018, 16:45

Werte Gemeinde,

Mein Name ist Friedel Knoevenagel. Ich bin 26 Jahre alt und studiere das Fach Chemie.
Bisher hielt ich die Chemie immer für eine töfte Wissenschaft, denn in ihr gibt es keine ketzerischen Ideen wie die Evolution in der Biologie oder dümmliche Scherze wie den Urknall in der Physik.
Meine Eltern sind einfache Bauern und ich sah schon früh wie sie mit der Hilfe von chemischen Düngern und Pflanzenschutzmitteln demütig und keusch Getreide anbauten, was ebenso gottesfürchtig zu redlichem Brot verarbeitet werden konnte. Ich wollte anderen guten Menschen ebenso bei ihrer ehrlichen Arbeit helfen wie meinen Eltern geholfen wurde und entschloss mich für das Studium der Chemie.

Ich lebe während des Studiums in einem Studentenwohnheim in dem teils schauderhafte Dinge vor sich gehen, doch mit speziellen Scheuklappen und schalldichten Ohrmuscheln konnte ich mich den schlechten Einflüssen immer entziehen.
Vor einer Woche nun zog in eben jenes Wohnheim ein frommer Student der Theologie ein. Ich freute mich auf einen positiven Einfluss an diesem schandhaften Ort und begrüßte ihn herzlich. Er war mir jedoch gänzlich abgeneigt, und machte mir unmissverständlich klar, dass ich nichts weiter als eine garstige Hexe sei und meine Seele schon lange verloren ist, schließlich habe ich die letzten Jahre nichts anderes getan als die Hexen und Alchemisten des Mittelalters, die durch den rechtschaffenden Zorn der Kirche zerschmettert wurden. Er entriss mir meine Bibel, spuckte mich an und wünschte mir einen langsamen Tod auf dem Scheiterhaufen. Zum Glück hatte ich noch 12 weitere Bibeln in Reserve.
Ich bin ihm seither nicht mehr gegenübergestanden, doch ich hörte ihn einmal auf der Straße predigen dass alle Studienfächer mit Ausnahme der Theologie unredlich und frevelhaft seien und ein jeder Student lieber unter der weisen Führung eines Theologen wie ihm ins Kloster gehen solle um für seine Sünden zu büßen.

Dies alles verunsichert mich sehr. Natürlich studiert dieser junge Mann das edelste aller Fächer und wird einmal ein weiser Priester werden, und dennoch fällt es mir schwer meinen bisherigen Lebensweg so einfach aufzugeben.

Bin ich zu Stolz?
Ist meine Seele tatsächlich nicht mehr zu retten?
Habe ich mich mit der Fertigung eines Pflanzendüngers der Zauberei schuldig gemacht?

Ich wage es nicht an den Aussagen des Mannes zu zweifeln oder mir Gedanken dazu zu erlauben, doch vielleicht ist hier jemand qualifiziert genug um eine Meinung zu dem Geschehenen zu haben.

Betend und in der heiligen Schrift nach Antworten suchend,
Friedel Knoevenagel

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Walter Gruber senior
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Re: Ist die Chemie redlich?

Beitragvon Walter Gruber senior » Mo 24. Sep 2018, 21:49

Lieber Rat suchender junger Mensch,

gegen eine Tätigkeit als Chemiker, um Kunstdünger, Kopfwehpulver und ähnliches herzustellen, spricht nichts. Es ist dies eben ein Beruf, so wie andere Männer als Maurer oder als Technischer Zeichner arbeiten. Freilich stehen Sie damit nicht auf derselben Stufe wie ein Doktor der Theologie oder ein Geistlicher, der die Priesterweihe empfangen hat. Ihren demütigen Zeilen entnehme ich, dass Sie das nicht von sich behaupten und weiterhin das Haupt vor Gott dem HERRN beugen. Falls die Chemie einmal Ihr Seelenheit gefährdet, müssen Sie sie jedoch aufgeben und sich einen anderen Beruf suchen. Tüchtige Lastwagenfahrer werden beispielsweise immer gesucht.

Beratend,
Walter Gruber
Auch ist es mit dem Himmelreich wie mit einem Kaufmann, der schöne Perlen suchte. Als er eine besonders wertvolle Perle fand, verkaufte er alles, was er besaß, und kaufte sie. (Matthäus 13, 45-46)

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Re: Ist die Chemie redlich?

Beitragvon Friedel Knoevenagel » Di 25. Sep 2018, 16:50

Werter Herr Gruber,

Danke für Ihre ermunternden Worte und den guten Hinweis auf den Beruf des Lastkraftwagenfahrers.
Natürlich würde ich mich niemals auf eine Stufe mit einem Geistlichen stellen. Gerne hätte ich selbst das Fach Theologie studiert, doch an unserer redlichen Dorfschule haben die zünftigen Lehrer noch mit harter Hand gelehrt, gezüchtigt und benotet.

Unser feiner Lehrer sagte immer:
"Die Eins bekommt der liebe Gott, die Zwei der heilige Vater im Vatikan, und dann erst geht die Benotung los"

Ich musste mich mächtig anstrengen für mein Abitur mit der Abschlussnote 3,2.

Die Universitäten sind überlaufen mit Deppenschülern von großstädtischen Schulen denen die schlechten Lehrer für schon das richtige Schreiben ihres Namens ein Abitur mit der Note 1,0 verliehen haben.
Die Universitäten interessiert es nicht dass diese Noten nichts wert sind und so ist es gerade in den beliebten Studiengängen nahezu unmöglich einen Platz zu finden, auch wenn die wenigsten der faulen Studenten auch nur eine einzige Prüfung bestehen.

Ich werde mein Bestes geben dem Mann weiterhin mit Respekt und Unterstützung zu begegnen, vielleicht kann ich mich ja doch noch in seinen Augen beweisen.

Dankbar und den HERRn lobend,
Friedel Knoevenagel

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Re: Ist die Chemie redlich?

Beitragvon Teresa Schicklein » Di 25. Sep 2018, 20:33

Werter Herr Knoevenagel,

wenn ich das richtig verstanden habe, sind es die Chemiker, die redliche Hausputzmittel wie Bleichsoda und Reinigungsbenzin anrühren. Für mich als Frau wäre der Alltag ohne diese modernen Helferlein viel beschwerlicher und es bliebe weniger Zeit für das Studium der Heiligen Schrift und die Erziehung der Kinder.

Aber lassen Sie sich nicht in die Irre führen: Mit Ammoniak können Sie ein verdrecktes Kindergesicht reinigen, nicht aber eine besudelte Seele:

Und wenn du dich auch mit Lauge wüschest und nähmest viel Seife dazu, so bleibt doch der Schmutz deiner Schuld vor mir, spricht Gott der HERR.
- Jeremia 2:22


Es betet für Sie
T. Schicklein

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Re: Ist die Chemie redlich?

Beitragvon Martin Frischfeld » Di 25. Sep 2018, 21:04

Werter Bub Knoevenagel,

es ist evident, daß Ihr Mitbewohner noch mitten im Studium steckt und den Weg zum HERRn noch nicht vollständig beschreiten konnte.
Sonst würde er nicht so vorschnell über Sie urteilen. Lassen Sie mich über die Wissenschaft kurz referieren.
Es ist mir ihr, der Wissenschaft, wie mit allem, was der HERR uns gegeben hat. Er gab uns Erde und Tiere, er gab uns die Pflanzen. Er gab uns sogar das Weib. Er gab uns all das, um es uns nützlich zu machen. So bewegen wir uns in der von IHM geschaffenen Welt und verrichten unsere Werke in seinem Sinne.
Der gute Christ hütet sich davor, den Fuchs anzusehen und zu meinen, er wäre besser gelb. Erst recht hütet er sich davor, ihn am Ende gelb zu machen. Der gute Christ hütet sich davor, aus einem Weib einen Mann zu machen. Der gute Christ hütet sich davor, es besser als GOTT wissen zu wollen.
So können Sie als guter Christ Chemie, Physik, im Grunde was Sie wollen studieren (lassen Sie aber die Finger von jedweden Sozialwissenschaften, das ist Humbug), solange Sie dabei anerkennen, daß alles vom HERRn stammt und Sie nur sein Werk studieren.

Es scheint mir dies ein Aspekt zu sein, den Ihr Theologiestudent ein wenig aus den Augen verliert, wenn er sich zum Richter über alle Studiengänge aufschwingt!

Es grüßt demütig vor dem HERRn,
Martin Frischfeld


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