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Christlicher Tageslauf

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Walter Gruber senior
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Christlicher Tageslauf

Beitragvon Walter Gruber senior » So 13. Aug 2017, 10:20

Werte Mitglieder,

als ich heute von der Vormittagsmesse heimging, fielen mir wieder die jugendlichen Strolche auf, die gern auf dem Marktplatz herumlungern. Auch unsere Arbeiter wissen nicht viel mit ihrer Freizeit anzufangen. In den Gebetskreis kommen sie fast nie und auch zur ehrenamtlichen Mitarbeit in der Gemeinde sind die wenigsten bereit. Noch untätiger sind die Arbeitslosen, obschon diese jede Menge Zeit hätten, den Tag mit guten Werken zu füllen.

Es kam mir deshalb der Gedanke, dass die Mitglieder der Gemeinde hier ihren Tagesablauf schildern könnten, um dem faulen Gesindel einen Ansporn zu geben, sich zu bessern! Es braucht nämlich keine täglichen Heldentaten, um ein rechtschaffenes Leben zu führen, sondern nur Beständigkeit. Erst neulich sagte der Herr Pfarrer bei seinem Besuch in unserer Hauskapelle zu mir, dass es keine Heldentaten braucht, um ein christliches Leben zu führen, sondern etwas, das er Beständigkeit nannte. Auch in seiner heutigen Predigt bezog er sich auf das sanfte Wirken Gottes, wie es sich dem Propheten Elija auf dem Berge Horeb zeigte (nachzulesen im 1. Buch der Könige).

Hier nun also der Grubersche Tageslauf an den Wochentagen:

06:00 Uhr Aufstehen, Morgengebet, Frühsport, Rasur und Waschung
07:00 Uhr Antreten im Büro, Besprechung mit meiner Sekretärin, danach Frühstück, Mithilfe bei der Leitung der Firma bis Mittag.
12:00 Uhr Mittagessen in unserer Kantine oder im "Seniorentreff", davor Gebet, oftmals Treffen mit dem Herrn Pfarrer.
13:00 Uhr Spazieren durch unsere Marktgemeinde, dabei ein offenes Ohr für jedermann! Oft auch leichte Gartenarbeit.
14:00 Uhr Korrespondenz für die Firma und ehrenamtliche Tätigkeiten, wozu ich auch die Arche Internetz zähle, bis 18 Uhr.
18:00 Uhr Ein leichtes Abendessen, welches ich oftmals selbst zubereite oder im "Gasthof zum Hirschen" einnehme.
19:00 Uhr Besuche bei Bedürftigen, etwa Homosechsuellen und alleinstehenden Frauen, sowie im Altersheim.
22:00 Uhr Fortbildung am Heimrechner, Lektüre von Fachzeitschriften, danach Abendspaziergang und Waschung
23:00 Uhr Lesen in der Heiligen Schrift und auf der Arche Internetz. Nachtgebet und Zubettgehen etwa um 23:30 Uhr.

Mit der Bitte um Kenntnisnahme,
Walter Gruber
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Auch ist es mit dem Himmelreich wie mit einem Kaufmann, der schöne Perlen suchte. Als er eine besonders wertvolle Perle fand, verkaufte er alles, was er besaß, und kaufte sie. (Matthäus 13, 45-46)

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Martin Berger
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Re: Christlicher Tageslauf

Beitragvon Martin Berger » So 13. Aug 2017, 16:09

Werter Herr Gruber,

wenngleich ich Ihren Tagesablauf sehr löblich finde, erstaunt es mich doch, daß Sie erst um 6 Uhr aufstehen. Um diese Zeit stehe ich entweder schon seit einer Stunde im Wald bzw. auf dem Feld oder bin gerade auf dem Weg in die Frühmesse. An Schultagen bin ich spätestens um 6.15 Uhr an der Bushaltestelle, um unzüchtig gekleidete Dirnen am Schulbesuch zu hindern, indem ich ihnen den Einstieg in den Schulbus verwehre. Leider wird es, der Ähnlichkeit der Schulgören und Straßenprostituierten wegen, immer schwieriger, deutlich zwischen diesen und jenen zu unterscheiden. Dies machte ich auch hier schon zum Thema.

Ich muß zugeben: Einen so fest geregelten Tagesablauf wie Sie, habe ich nicht. Ich stehe auf, wann immer der HERR meinen Schlaf beendet. Hernach pfeife ich mein Weib herbei, welches mir die Hausschuhe anzieht und danach ein Frühstück zubereitet. Während das Weib damit beschäftigt ist, hacke ich etwas Holz. Schließlich will ich keine Zeit vergeuden, indem ich darauf warte, bis der Trampel damit fertig ist.

Danach geht es, je nachdem wie lange der HERR mich schlafen ließ, entweder direkt zur Frühmesse oder zuvor noch in den Wald, auf die Felder bzw. zur Bushaltestelle, wie ja schon erwähnt. Ist dies alles getan, schlage ich die Heilige Schrift auf und erfreue mich an deren Wahrhaftigkeiten, juble und jauchze und singe dem HERRn ein frommes Liedlein. Zwischendurch verspeise ich mein Mittagessen, welches ich meist bei Meister Wong zu mir nehme, da ich dort als keuscher Christ nicht nur höchst willkommen bin, sondern auch nur die Hälfte des üblichen Preises zahle. Meister Wongs löblicher Spruch "Hell Maltin, del nächste atheistische Tlottel zahlen deine andele Hälfte" zeugt von seiner Christlichkeit.

Da nach dem Mittagessen schon bald die Schule schließt, eile ich dort hin, um die Züchtigkeit der Jugend zu überprüfen und notfalls einzugreifen. Meist werde ich dabei von Mitgliedern der RBW (Redliche Bürgerwehr) unterstützt. Da sich das juvenile Pack nach der Schule nur selten auf den Heimweg begibt, sondern sich im Töftemarkt mit Drogen wie Nutella, Leim und Kola eindeckt, um diese dann im Park zu konsumieren, versuchen wir dies zu verhindern und die Drogen zu konfiszieren. Und auch zur Heilung von Homoperversen kommt es im Park immer wieder, wenn sie wie Karnickel übereinander herfallen und ich sie aus den Büschen und zur Vernunft prügeln muß.

Nach getaner Arbeit lese ich wieder in der Bibel und mache mich dann auf den Heimweg, denn schließlich gilt es den Heimrechner einzuschalten, um auch im Internetz zu missionieren. Zuvor bete ich zum HERRn, daß er das geliebte Plauderbrett vor Angriffen unredlicher Jugendlicher verschont, wie beispielsweise vor Angriffen der an Hirnbrand erkrankten Flötenkindarmee (unredlich: LeFloids Army).

Da der Teufel bekanntermaßen nicht schläft, versuche auch ich, meinen Schlaf so kurz wie möglich zu halten, um allezeit bereit zu sein, wenn man mich braucht und ruft.

Erzählend,
Martin Berger
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Walter Gruber senior
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Re: Christlicher Tageslauf

Beitragvon Walter Gruber senior » So 13. Aug 2017, 17:04

Geschätzter Herr Berger,

da ich eher ein Abendmensch bin, stehe ich etwas später auf als zu meiner aktiven Zeit. Zum Ausgleich dafür bemühe ich mich, die Stunden des Tages nicht mit Müßiggang zu vertun. Es ist ja in meinem Alter jeder neue Tag ein Geschenk, für das man dem HERRN danken muss!

Mit freundlichem Gruß,
Walter Gruber
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Re: Christlicher Tageslauf

Beitragvon Rotzbengel Rüdiger » Mo 14. Aug 2017, 11:07

Werte Herren,

meine Gebundenheit an ein christliches Internat fordert natürlich einen strikt durchgeplanten Tagesablauf.
Ich hege die holprige Hoffnung, daß sich dumme Blagen auf die töfte Arche verirren, wo sie ob des Anblicks meines Tages in Jauchzen und Frohlocken verfallen, auf daß sie selbst ihre Tage nach solch knorker Planung ausrichten mögen, Hurra.

05:30 Uhr Aufstehen, Ankleiden, Reinigung
06:00 Uhr Schlagen der dicken Handglocken, um die anderen Knaben aus den Betten zu holen
06:15 Uhr Morgendliches Laufen im nahegelegenen Waldstück
07:00 Uhr Gemeinschaftliches Morgengebet
07:45 Uhr Frühstück mit den anderen Knaben
08:00 Uhr Erste Unterrichtsstunde
10:00 Uhr Zweite Unterrichtsstunde
12:00 Uhr Mittagsgebet und tägliche Neuigkeitenverlesung durch Herrn Direktor Straffler
12:45 Uhr Mittagsmahl
13:00 Uhr Dritte Unterrichtsstunde
15:00 Uhr Vierte Unterrichtsstunde
17:00 Uhr Zeit für Jux und Tollerei
19:30 Uhr Abendmesse
21:00 Uhr Abendmahl im Gemeinschaftsraum
21:15 Uhr Gebet im stillen Kämmerlein, Zähne schrubben, Buße tuhen
21:30 Uhr Zu Bette gehen

Beim Mittagsgebet sitzend,
Rotzbengel Rüdiger
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Tu das nicht, laß das sein, faß das nicht an. - so spricht der Vater, denn Zensur ist gut für Knabbub und Göre.


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